Hallo zusammen,
hui, hier gibt es ja einen interessanten Glaubenskrieg und einige spannende Aussagen zur Wärmepumpe. Ich möchte hier einfach mal meine Erfahrungen teilen, denn ich denke: Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
Meine Verbrauchserfahrungen, besonders in den vergangenen Tagen, haben mich zu folgendem Entschluss gebracht: Ich habe nach und nach, nach Gefühl und anhand der Momentanverbrauchsanzeige, einige Einstellungen verändert, um die Wärmepumpe stärker zu gewichten.
Der einzige Trade-off dabei: Das Aufheizen dauert länger.
Gerade auf meiner regelmäßigen, immer gleichen Kurzstrecke von 20 km und bei durchschnittlich ähnlichen Außentemperaturen konnte ich mit folgender Klima-Einstellung eine beachtliche Verbrauchsreduktion erzielen:
Mein Eindruck: Der Auto-Modus im Clima-Menü ist der Killer, wenn es um Wirtschaftlichkeit geht. Dieser Modus regelt eher auf Komfort – also: schnell warm.
Meine Einstellung im Menü:
Klima auf 21 Grad
AC aus
Lüfterstufe manuell auf 1–2
Dabei macht sich der Klimakompressor wirklich stark bemerkbar – man hört und spürt ihn sogar im Lenkrad modulieren.
Auf derselben Strecke war mit festen Lüfterparametern bei 100 km/h eine durchschnittliche Einsparung von locker 4 kWh drin.
Besonders bei Übergangstemperaturen hat sich das massiv auf den Verbrauch niedergeschlagen:
statt 22 kWh im Winter
bei 5 Grad nur noch etwa 17 kWh
und ab 10 Grad Außentemperatur sogar 11 kWh/100 km
Wichtig: Ich habe aktuell AC aus. Das heißt, ich kühle bzw. lüfte nur mit Außenluft. Die Heizung bleibt komplett im Standby, lediglich das Gebläse läuft weiter.
Probiert es mal aus.