Beiträge von Roswitha

    Wie war das denn mit Wohnwagen hintendran zu laden?

    Wir haben unsere erste längere Tour mit Wohnwagen ins Altmühltal unternommen. Knapp 400 km bei > 30 Grad. Der Verbrauch lag lt. App bei 28,2 kWh/100km. Dabei hatten wir auf der Autobahn mit dem Travel Assist 90 km/h eingestellt. Theoretisch wären wir mit einem Ladestopp ausgekommen. Aus praktischen Gründen und um Erfahrung zu sammeln hatten wir drei Ladestopps: Der erste Stopp war an einer Electra gegenüber einem Burger King wegen dem günstigen Preis (0,34 €/kWh beim Abo für 4,99€, erster Abomonat gratis). Den Wohnwagen mussten wir abhängen und zur Seite schieben. War aber schnell erledigt und problemlos am Sonntagmorgen. Die beiden anderen Ladestopps waren an EnBW Ladeparks in Autobahnnähe. Zwar wesentlich teurer (0,46€/kWh beim Abo M für 5,99€), dafür mit jeweils 2 Ladeplätzen an den Längsseiten sehr komfortabel ohne Abhängen, einmal sogar mit Schatten vom Solardach 😀.

    Unser Fazit: Auch auf längeren Strecken haben wir keine Bedenken mehr bzgl. der Kombi Elroq/ Wohnwagen und sind ein weiteres Mal völlig entspannt am Ziel angekommen und geniesen das Sommerwetter an der Altmühl.

    Ihr habt ja auch den guten APP550. Ob das mit einem „kleinen“ APP350 auch so entspannt wäre? 8o

    Die letzten Jahre waren wir mit dem Fabia als Zugfahrzeug unterwegs. Die 200 Newtonmeter des Fabia waren durchaus ausreichend, nur musste man bei längeren Steigungen und sommerlichen Temperaturen stets das Kühlerthermometer im Auge behalten und ggf. das Tempo reduzieren. War nicht so entspannt.

    Heute nun die Rückfahrt mit dem Wohnwagen von der Mosel über den Hubsrück nach Hause: Temp. ca. 25 Grad mit Klimaanlage. Verbrauch 28,1 kWh/100 km - ich bin sehr zufrieden!

    Mein Fazit: Etappen zwischen 150 und 200 km mit dem Wohnwagen sind machbar. Das entspricht einem Rhythmus von 2 Stunden Fahrt und einer halben Stunde (Lade)pause. Für mich persönlich völlig in Ordnung. So hatten wir es mit dem Benziner auch in etwa praktiziert.

    Und noch eins: Wir sind noch nie so entspannt mit dem Wohnwagen verreist wie mit dem Elroq!

    So, wir haben die erste Fahrt mit Wohnwagen unternommen. Ziel war die Mosel. Der Berganstieg war jetzt nicht so lang (ca. 500 Hm über den Hunsrück) und der Wohnwagen leicht (1.000kg).

    Unsere Erfahrung: Das Fahren war völlig entspannt. Die Steigungsstrecke war, bis auf den ansteigenden Durchschnittsverbrauch, nicht wahrnehmbar. Ganz anders als bei unserem Benziner: Da musste man auf Bergstrecken immer das Thermometer im Auge behalten und ggf. das Tempo drosseln. Und mit dem Benziner sind wir problemlos die Gotthardstrecke gefahren.

    Fazit: Mit einem 1000 kg Wohnwagen hätte ich keine Angst vor der Brennerstrecke.

    Und da liegt der Hase im Pfeffer.

    Im ländlichen Bereich ist die Dichte der Ladepunkte teils erheblich schlechter.

    Aber gerade im ländlichen Raum ist der Anteil von Einfamilienhäusern mit privaten Lademöglichkeiten wesentlich höher und daher auch der Bedarf geringer.

    Ich selbst wohne im ländlichen Raum. Was da gerade in den letzten zwei Jahren an (Schnell)lademöglichkeiten hinzugekommen ist in Einkaufszentren und auch Tankstellen, ist enorm. Die Auslastung der Ladesäulen ist allerdings noch überschaubar. Ich hoffe daher, dass diese Lademöglichkeiten sich auf Dauer halten können.