Beiträge von ElroqRS340

    Jetzt kommt das Aber. Es wäre nice to have, die frage ist, was kostet das in der Produktion mehr, als das man es nicht direkt so ausstatten könnte?


    Bei BMW und Mercedes beträgt der Aufpreis jeweils etwa knapp 1000,- Euro, was bedeutet das die eigentlichen Kosten der benötigten Komponenten wenn man sie gleich mitverbauen würde bei höchstens 150,- bis 200,- Euro liegen werden... ;)

    Ja, DC laden ist in der Regel deutlich teurer als AC.

    DC laden hat dafür aber einen entscheidenden Vorteil:


    Beim DC laden kann man bei Elroq mit maximal 185kW laden (RS) während man mit AC beim

    Elroq maximal 11kW pro Stunde laden kann.


    Wenn mein RS z.B. nur noch 10 Prozent (7,9 kW/h) hat und ich diesen auf 80 Prozent (63,2 kW/h) laden möchte brauche ich mit AC theoretisch mindestens 5 Stunden weil nicht mehr als 11 kW aus dem Kabel kommen. Praktisch sogar noch länger weil so gut wie nie der ganze Strom beim Auto ankommt, Stichwort Ladeverluste.

    Lade ich meinen RS an einer DC Säule von 10 auf 80 kann ich, wenn der Akku warm genug ist und die Säule das kann, anfangs mit 185kW laden. Je voller der Akku wird desto mehr sinkt die Ladeleistung und kurz vorm den 80 Prozent lädt er dann vielleicht nur noch mit 30kW. Ich brauche mit DC im Idealfall also nur 30 Minuten.


    Und deswegen lädt man auf Langstrecke oder bei Fahrten in den Urlaub in der Regel DC, auch wenn es teilweise das Doppelte kostet wie AC, dafür kostet

    es halt auch deutlich weniger Zeit… ;)

    Stand heute habe ein BEV, welches einmal die Woche für durchschnittlich 4 - 5 Stunden an der Wallbox hängt. Der Elroq kann eh nur 11kW insofern habe ich aktuell auch keinen wirklichen Bedarf für 22kW.


    Auf Grund der hohen Spritpreise und der zusätzlichen Förderung überlegt meine Frau aktuell jetzt auch auf Elektro umzusteigen, sie fährt mehr als ich also würde an der Wallbox dann zukünftige mindestens zwei bis drei mal pro Woche geladen. Meine bald große Tochter studiert jetzt dann im Herbst und wenn die sich jetzt dann wegen der E-Auto Förderung auch noch einen Stromer holt dann wird es am WE schon voll bei und an der Wallbox und da würden 22kW dann auch irgendwann schon Sinn

    machen…

    Bevor wir btt kommen: das entscheidet keiner von uns als Nutzer, ob 11 oder 22kW - das entscheidet der Netzbetreiber. Und mir ist bisher keiner bekannt, der dem Otto-Normalo mehr als 11kW erlaubt (und selbst ich, der bis vor 15 Jahren noch ne Nachtspeicherheizung und den entsprechenden Hausanschluss hatte, bekomme ihn nicht).


    Also bei mir wäre das damals kein Problem gewesen, wir haben das Haus aber auch erst kritzeln davor gebaut. Aber wie gesagt, damals hatte ich noch kein BEV und dieAnschaffung auch kurzfristig nicht geplant und da war mir das ehrlich gesagt zu peinlich 22kW zu beantragen.

    Ich behaupte extrem wenige, deutlich unter 10%, wahrscheinlich sogar unter 1%.


    Also meine Wallbox kann 22kW, ist entsprechend abgesichert und verkabelt, der Netzbetreiber hatte damals auch nichts dagegen, aber da ich damals noch nicht einmal BEV hatte, wurde sie vom Elektriker damals als 11kW konfiguriert. Musste damals schnell gehen wegen der staatlichen Förderung..,. ;)

    Da magst Du Recht haben aber sie sollten sich vielleicht auch mal anschauen, wie viele Wallboxen der Elroq und Enyaq Kunden in der Lage wären auch mit 22kW statt nur mit 11 kW zu laden. Wenn dann gleich alle Daten nutzen was daraus machen….