Da gibt es so viele Unbekannte, beim Laden über 230 Volt.
Was liegen für Leitungen, wie und wo sind sie verlegt und wie lang sind sie (ist Beides für die ungewünschte Erwärmung wichtig) kann die Steckdose echte Dauerlast von 10 A oder gar 16 A (Ladeziegel können auch 16 A „ziehen“)
Man darf sich nicht darauf verlassen, dass der Sicherungsautomat schon auslösen wird. Da muss die Überlast mehr als eine Stunde das meist 1,6-fache der Nennlast betragen. Und da ist man statt 16 Ampere schon bei 25 Ampere.
Meist ist auf den Steckdosen nur die Stundenlast (der Steckdose, nicht der Installation) angegeben, nicht die Dauerlast über 20 oder 24 Stunden.
Da muss auf jeden Fall ein Elektriker drüberschauen, ob die vorhandene Installation für diese Form der Dauernutzung geeignet ist.
Es kommen dann ja noch andere Verbraucher hinzu. (Licht in der Garage, dann wird noch das e-Bike geladen) An andere gleichzeitige Verbraucher denkt man oft nicht.
Auf der sichereren Seite ist man jedenfalls mit einer anständigen Wallbox und dreiphasiger Ladung. Die Investition lohnt sich auch finanziell über die Zeit.
Schon die oben genannten Ladeverluste über die lange Zeitdauer der Ladung kosten Geld. (Eigenverbrauch Ladeziegel, Eigenverbrauch Ladeelektronik im Auto). Die Energie muss man ja auch noch bezahlen.
Dazu müsste man eigentlich ein eigenes Thema aufmachen.