Die Reibung die man beim Rollen hat hat man auch beim Rekuperieren...
Ja, aber es gibt doch fast immer einen Grund, warum man die Geschwindigkeit verringern will, es sei denn ich möchte auf freier Strecke einfach mal langsamer werden. Dann kann ich einfach rollen lassen.
Wenn ich aber an einer gewissen Stelle eine gewisse Geschwindigkeitsreduktion brauche (z. B. Ampel steht auf Rot, Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 auf 70) bleibt mir doch nichts anderes übrig als zu rekuperieren. (Mechanisches Bremsen lasse wir hier mal außen vor). Der Reibungswiderstand ist nun mal proportional zur Geschwindigkeit. Je länger ich mit dem Rekuperieren warte und rollen lasse, desto mehr hat die Reibung den Job übernommen und desto weniger wird rekuperiert und desto weniger Energie habe ich zurückgewonnen.
Also rein theoretisch und unabhängig von Verkehrssituation, Fahrverhalten oder sonstigem Wohlbefinden macht es für mich Sinn, am Anfang stark zu rekuperieren und je näher man dem "Ziel" kommt mit der Rekuperation nachzulassen. Am Schluss die Bremse treten nicht vergessen, wenn mal anhalten will 
Mit etwas Gefühl im "Gasfuß" gelingt das auch ohne noch einmal ungewollt zu beschleunigen.
Liege ich da falsch?