Scheidet hier aus, siehe #41.
RS noch nicht da, Verbrauchsanalyse schon fertig -> wie schauen eure Zahlen aus?
-
-
Ok, Vortemperierung ist aus. Heizung? Reifendruck? Das wären noch Dinge die mir einfallen würden.
-
Klima 19 Grad, leichteste Gebläsestufe. Reifendruck habe ich noch nicht explizit geprüft, habe den letzte Woche brandneu abgeholt inkl. UVV-Bericht. Hole ich bei nächster Gelegenheit nach. Rein optisch aber nicht auffällig. Wenn das eine Erklärung für eine solche Abweichung wäre, müsste ich das doch sehen und am Fahrverhalten spüren.
-
Hatte heute das erste Mal einen nennenswerten Verbrauch unter 20 kWh/100 km. Hin- und Rückweg, Höhenmeter somit ausgeglichen.
Pendelt sich das bei Neufahrzeugen erst ein? Konnte das schon jemand beobachten? Hab das vom letzten Mal nicht mehr so in Erinnerung.
-
Pendelt sich das bei Neufahrzeugen erst ein?
Würde das technisch Sinn machen? Muss sich ja nichts einfahren wie beim Verbrenner. Ich vermute eher, es ist eine Frage der Fahrgewohnheit und den Umweltbedingungen.
-
Ob's Sinn macht, keine Ahnung, deswegen frage ich ja.
Eingewöhnung kann ich ausschließen, fahre ja schon etliche tausend Kilometer elektrisch. Und habe heute nicht sonderlich darauf geachtet und war sogar eher zügig unterwegs.
-
Der Verbrauch hängt vor allem von Temperatur, Witterung, Wind und Geschwindigkeit ab, und natürlich vom Stromfuß.
-
Erstaunlich ist, dass alleine die Temperatur durch die damit verbundene Luftdichte und damit Luftwiderstand einen merkbaren Verbrauchsunterschied bewirkt. Das kann zwischen kalte Wintertage und heiße Sommertage 5-10% bedeuten. Wind spielt immer eine Rolle, selbst wenn er von der Seite kommt, da jede Veränderung in der Regel zu einer schlechteren Aerodynamik führt. Einzige die Windkomponente von hinten hilft zu senken des Verbrauchs. Auch erstaunlich ist, dass eine richtig nasse Straße locker mal 10% Mehrverbrauch verursachen.
Ansonsten ist logischerweise die Geschwindigkeit ein dominierender Faktor für den Verbrauch. Bis so 50 km/h ist der Luftwiderstand noch relativ unbedeutend, aber steigt dann halt immer stärker an. Und da der Zusammenhang sogar quadratisch ist macht jedes km/h höhere Geschwindigkeit deutlich mehr aus. Daher ist gerade alles über 100 km/h ein enormer Verbrauchskiller.
Und bei Elektroautos spielt die Heizung eine bedeutende Rolle. Da man nicht wie beim ineffizienten Verbrenner permanent "Abfallwärme" erzeugt muss die Wärme elektrisch generiert werden. Und gerade das erste Aufheizen eines kalten Autos kostet enorm Energie. Und je kürzer die Strecke ist für die man heizt desto höher wird die kWh/100km-Anzeige.
Alles nur Physiik...
-
Dafür hab ich mich hier extra im Forum registriert:
Der Verbrauch hängt vor allem von Temperatur, Witterung, Wind und Geschwindigkeit ab, und natürlich vom Stromfuß.
Wie gesagt habe ich das Auto seit 10 Tagen und fahre jeden Tag die gleiche Pendelstrecke, Temperatur ist ähnlich.
Aber egal, hatte es heute auf dem Hinweg eilig und damit einen höhere Durchschnittsgeschwindigkeit. Dennoch 2 pro 100 km weniger als sonst. Es scheint sich also noch einzupendeln. Problem von selber gelöst. Danke trotzdem.
-
Moin,
auch, wenn ein elektrisches Auto keine Zylinder und Kolbenringe hat, die erstmal "eingefahren" werden müssen, könnten doch die diversen Lager im Antriebsstrang am Anfang einen höheren Widerstand aufweisen. Das kann sein durch eine nicht hundertprozentige Ausrichtung oder übermäßigen Einsatz von Fett bei der Montage. Beides löst sich dann im Betrieb nach kurzer Zeit.
Auf elektrischer Seite kann ich mir das Verhalten nicht erklären.
Gruß,
Hannes