Beiträge von TorstenW

    Moin,


    es ging (mir) darum, dass man diese "Tankverluste" (die es ja nicht gibt), im Gegensatz zu den Ladeverlusten nicht extra bezahlt. ;)

    Weil, "nur" 10% sind bei 20kWh/100km 2kWh/100km, also 22kWh/100km.

    In Geld: Bei 30 Cent/kWh sind es 60 Cent/100km, bei 60 Cent/kWh 1,20 Euro/100km MEHR!

    Bei 10.000km/Jahr sind das immerhin 60 bzw. 120 Euro/Jahr. ?(


    Grüße

    Torsten

    Moin,


    so lange wie nicht immer und überall die Ladeverluste angegeben/berücksichtigt werden, bleibt es Augenauswischerei. 8)

    Man stelle sich mal beim Verbrenner 10% "Tankverluste" vor.... 8|


    Grüße

    Torsten

    Moin,


    um mal zur völligen Verwirrung beizutragen...... :saint:

    Die Wallbox/der Ladeziegel sind nur "veredelte Kabelenden mit einem Schalter". Sie können nur den Ladestrom über ein Schütz ein-/ausschalten (hatte ich glaube ich schon erwähnt?! :/). Eine Regelung kann dort gar nicht stattfinden.

    Die Kommunikation zwischen Auto und Wallbox/Ladeziegel/AC-Säule findet über 1 bzw. 2 Kontakte statt.


    1. PP (Proximity Pilot oder auch Plug Present): Da ist nur ein Widerstand drauf (respektive im Stecker des Ladekabels), der der Ladestation mitteilt, für welchen maximalen Strom das Kabel ausgelegt ist.

    Bei Wallboxen/Säulen mit fest angeschlagenem Kabel sitzt der Widerstand üblicher Weise direkt im Gerät.


    2. CP (Control Pilot oder auch Car Present): Hierüber laufen sowohl die "Meldungen" vom Auto, was es möchte, als auch die "Mitteilung" über den (aktuell) zulässigen maximalen Ladestrom von der Ladestation an das Auto.

    Das ist eigentlich völlig simpel (ich lasse die Sicherheitsfunktion mit negativer Halbwelle/Diode und so weg).

    Von der Ladestation (ich bezeichne mal Wallbox/Säule/Ladeziegel so, ist einfacher) liegt am CP eine 12V Gleichspannung.

    Das Auto meldet (über Widerstände) seinen Wunsch.

    Angesteckt: 2,7 kΩ Widerstand zum Schutzleiter. Dadurch zieht es die Spannung an CP von +12 V auf +9 V. Die Ladestation erkennt das und schaltet ein 1kHz Rechtecksignal auf.

    Über die Pulsweite des Rechtecksignals wird dem Fahrzeug mitgeteilt, welchen maximalen Ladestrom es ziehen darf.

    Wie gesagt, die Ladestation hat keinerlei Einfluss darauf, wie viel Strom das Auto wirklich zieht; es gibt nur den Maximalwert vor!

    Lade"wunsch" vom Auto: Es wird ein weiterer Widerstand (1,3 kΩ) zwischen CP und Schutzleiter geschaltet.

    Dadurch zieht es die obere Spannung des Rechtecksignals von +9 V auf +6 V. Das erkennt die Ladestation und weiß somit: Das Elektroauto will laden und schaltet das Schütz ein.

    Es wird übrigens nicht zwischen 1; 2 oder 3phasiger Ladung unterschieden. Die Ladestation gibt nur den Maximalstrom vor.


    Wenn man nun die Ladung "pausieren" will (Sonne weg oderwasweissich), dann teilt die Ladestation dem Auto mit, dass es den Strom reduzieren soll (die Pulsbreite des Rechtecksignals wird verringert) und schaltet dann das Schütz aus.

    Dies dient dazu, das Schütz und die Ladegeräte im Auto zu schonen. Schließlich ist es alles andere als optimal, wenn jedes Mal unter vollem "Bums" ausgeschaltet wird. Beim Einschalten regelt das Auto auch langsam den Ladestrom hoch.

    Es wird also üblicher Weise nie unter Leistung geschaltet.

    Deshalb ist der CP-Kontakt auch etwas kürzer als alle anderen Kontakte. Er trennt zuerst/schließt zuletzt und sorgt dafür, dass der Ladestrom abgeschaltet wird, bevor die "Last"-Kontakte getrennt werden.


    Grüße

    Torsten