Wenn du einerseits sagst, selbst eine Probefahrt mit einem RS wäre nicht exakt, weil zu viele Einflüsse das Ergebnis verfälschen können... Aber andererseits sagst, die Berechnung wäre so realistisch und exakt wie nur möglich... beißt sich das nicht?
Wie exakt (im Vergleich zur Realität) kann eine theoretische Berechnung sein, die Einflüsse wie z.B. individuelles Fahrverhalten, Verkehrsbedingungen zu Stoßzeiten etc. nicht kennt, während eine Probefahrt doch genau darauf Rücksicht nehmen würde (du fährst ja, also dein Fahrverhalten greift; eventuell sogar zu genau deinen Stoßzeiten)? Der Mehrwert einer solchen Theorie zu einer erlebten Praxis bei einer Probefahrt mag mir nicht einfallen - kannst du mich erhellen, wenn du magst?
Danke für deine Rückmeldung!
Ich glaub da hat sich ein Missverständnis eingeschlichen. Ich hab nämlich nie gesagt eine Probefahrt wäre nicht exakt, ganz im Gegenteil! Ich hab sogar selbst geschrieben dass eine Probefahrt auf meiner exakten Strecke ideal und absolut real wäre.
Was ich damit sagen wollte ist einfach folgendes: Meine Analyse betrachtet gleichzeitig Frost, Kälte, mildes Wetter und Sommer. Und wie soll ich das realistisch in einer einzigen Probefahrt unterbringen? Ich kann nicht innerhalb einer Stunde sowohl bei minus 5 Grad als auch bei plus 20 Grad fahren, das ist schlicht unmöglich 😅
Das ist der Mehrwert der theoretischen Analyse, nicht dass sie besser ist als eine Probefahrt, sondern dass sie alle Szenarien auf einmal abbilden kann, was in der Praxis schlicht nicht möglich ist. Probefahrt und Analyse ergänzen sich also eher als dass sie sich widersprechen.
Ich hoffe das macht meinen Gedankengang etwas klarer und nochmals danke für die kritische Auseinandersetzung.