Da hast du natürlich recht! Für eine einzelne Wetterbedingung wäre eine Probefahrt auf meiner exakten Strecke ideal und absolut real. Aber wie du selbst sagst müssen dafür alle Gegebenheiten passen und das ist eben schwer zu kontrollieren.
Genau das hat mich an dieser Analyse so gereizt: die Möglichkeit meine Strecke in einzelne Abschnitte aufzuteilen und jeden davon so realistisch wie möglich zu betrachten. Anfang, Mitte und Ende der Route jeweils separat zu sehen und zu verstehen was dort passiert finde ich persönlich schon ziemlich stark.
Wenn du einerseits sagst, selbst eine Probefahrt mit einem RS wäre nicht exakt, weil zu viele Einflüsse das Ergebnis verfälschen können... Aber andererseits sagst, die Berechnung wäre so realistisch und exakt wie nur möglich... beißt sich das nicht?
Wie exakt (im Vergleich zur Realität) kann eine theoretische Berechnung sein, die Einflüsse wie z.B. individuelles Fahrverhalten, Verkehrsbedingungen zu Stoßzeiten etc. nicht kennt, während eine Probefahrt doch genau darauf Rücksicht nehmen würde (du fährst ja, also dein Fahrverhalten greift; eventuell sogar zu genau deinen Stoßzeiten)? Der Mehrwert einer solchen Theorie zu einer erlebten Praxis bei einer Probefahrt mag mir nicht einfallen - kannst du mich erhellen, wenn du magst?