Beiträge von Igge55

    Vor allem ist es völlig unerheblich ob man einen Akku mit Ladepeak von 135 oder 175kw hat was den Hub auf 80% angeht bei der Zeitdauer.

    Die Aussage wird halt leider nur durch die Bedingung richtig.
    (meine) Realität schaut aber so aus, dass ich meistens auf +- 10% runterfahre und dann soviel reinlade, dass es zu meinem Ziel passt.
    In der Realität muss die Ladesäule die Leistung aber auch bereitstellen können. (D.H. selbst bei einer 300er müsste die zweite Zapfeinheit frei bleiben, oder mit weniger Leistung gezogen werden) und die Randbedingungen (Temperatur etc.) müssen auch passen.

    Meine Auswertung dank der neuen App sagt zumindest, dass ich seit Oktober 33 mal DC geladen habe, insgesamt 1175kWh ( i.M. also 35kWh, bzw. 20% auf 63,8 %) bei einer Gesamtladezeit von 831 min. (Ladeleistung im Schnitt: 85 kW).

    Wenn ich dem jetzt einen Verbrauch von 20 kWh zugrunde lege, dann wären das 5875 km mit einem Zeitverlust von 13,86 std, also alle 423km eine Stunde geladen. Das würde aber bedeuten, dass ich mit gleichem Akkustand ankomme, wie ich abfahre. Das ist natürlich nicht der Fall. Für gewöhnlich wird Langstrecke mit min. 80% angetreten und das Ziel mit 10 - 20% erreicht. Auf der anderen Seite ist auch nicht berücksichtigt, dass Auf- und Abfahren, das Warten auf eine freie Säule, das Umparken, bzw. weiterfahren, weil Säule kaputt, Säule nur 50kW geliefert oder ähnnliches.
    Und was auch nicht berücksichtigt ist: ich fahre nur noch 130 km/h um einen extra Stop zu umgehen. Und ich sag euch ganz ehrlich, das nervt. Bsp. A7 HH-Flensburg, Freitagabend mit Bierdurst. Da schmerzt jede Minute ;)

    Also mich nervt nachwievor auf Langstrecke das Laden.


    Kostet pro 500 km ca. 1 std. mehr.

    Und zwar eine reale Stunde, keine Theoretische. Und im dem Kontext nervt mich tatsächlich auch der 135 kW Ladepeak. Hätte was das angeht lieber den 175 kW Akku.


    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ich das ehemalige Tanken an der Tankstelle schon verdrängt habe und es mich letztens echt genervt hat, als ich mal wieder Benzin tanken musste (stinkende Hände, teuer, Dämpfe etc.)

    Gestern wieder auf Langstrecke mit viel Verkehr, Stop & Go etc. festgestellt, wie gern ich den TA habe und in Verbindung mit dem E Antrieb das sanfte Anhalten und wieder Losfahren. Und wenn dir mal wieder einer im Kofferraum saß der sackstarke Antrieb, wenn links wieder frei war.

    Ich hatte gestern und heute die Möglichkeit bei ziemlich identischen Bedingungen einen Vergleich anzustellen zwischen draußen geparkt und sehr kaltem Akku (bisschen unter Null über Nacht) und in der Garage geparkt, also nur kaltem Akku.


    Auf 30km und 2-3°C Außentemperatur ergab das genau 1,0 kWh/100km Unterschied. (16,0 kWh/100km vs. 15,0 kWh/100km - jeweils gleiche Strecke. Ankunft etwas weniger Höhenmeter als Abfahrt)

    Wird hier gerade das ein oder andere mit einander vermischt?

    - Ein reiner Tempomat (Bezeichnung von Mercedes) der einfach nur die Geschwindigkeit hält (egal oder manuelles oder automatisches Getriebe), aber nicht aktiv bremst - also bergab u.U. schneller wird - ist weder verbrauchs-verbessernd, noch verschlechternd. Tendenz aber eher verbessernd

    - Die Geschwindigkeitsregelanlage (moderne Bezeichnung), die auch aktiv bremst verbraucht logischer mehr, wenn man selber nicht - bspw. bergab - nicht bremsen würde.

    - pACC (beim Verbrenner) verschlimmert das sogar noch, weil es nur den Abstand zum Vordermann hält. Man selber reagiert für gewöhnlich im Sinne der Situation "vorausschauend" und geht entsprechend früh vom Gas.

    - pACC (beim Elektro) rekuperiert und ist damit eher auf dem Level, was man selber auch schaffen kann.


    Hinsichtlich Automatik vs. Manuell hat sich in den letzten 20 Jahren eine Verschiebung von "Wandlerautomatik verbraucht 1-2 ltr mehr als Manuelles Getriebe" zu "DSG ist verbrauchsärmer" entwickelt. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)


    Meine persönliche Erfahrung im direkten Vergleich pACC im Octavia tdi zu pACC im Elroq in den gleichen Situationen: In der Stadt in der klassichen Rushhour lass ich den Elroq wesentlich mehr und länger mit TA fahren, wo ich im Octavia viel mehr aktiv ein- und ausgeschaltet habe. Einfach dem geschuldet, dass jetzt durch das rekupereren keine Energie verloren geht, wo der Octavia durchs Bremsen Energie in Wärme umgewandelt hat. Und das Anfahren ist im Elroq wesentlich angenehmer/gleichmäßiger als im Octavia (wo es durchaus mal vorkam, dass die Reifen beim Anfahren quietschten :) )
    Auf der Autobahn hingegen reicht das Rekuperieren häufig nicht aus, sodass ich frühzeitig (Bsp. LKW überholt LKW und ich bin noch weit genug weg) den TA rausnehme. Das hab ich im Octavia aber auch gemacht.

    Es hat auch mit dem eigentlichen Thread, bzw. der Frage aus dem ersten Post nix mehr zu tun. Mach doch bitte einen neuen Thread auf zum Thema "Travel Assist - Fehlfunktion" o.ä.

    Was tust du da? Die Hände gehören nicht in "Bereitschaft", sondern gefälligst dauerhaft ans Lenkrad! Der TA ist nicht für autonomes Fahren gedacht, sondern ein Assistent! Wenn du so einen Unfall verursachst, dann gehörst du wirklich bestraft und die Versicherung könnte die Leistung verweigern.
    Lies dir nochmal die Eigenschaften der Assistenten durch: "...innerhalb der Systemgrenzen unterstützen...". Die nehmen dir weder das Fahren, noch die Verantwortung als Führer des Fahrzeugs ab.

    :* danke für deinen Hinweis und Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit.


    Ich denke, dass die Frage des Threaderstellers hinsichtlich Ping-Pong anschaulich beantwortet werden konnte.

    Travelassist Test


    Ich habe heute morgen mal ein Video gemacht, dann kann man das etwas besser eingeschätzt werden.


    Ich fahre für gewöhnlich immer mit einer Hand am Lenkrad, dass ich eingreifen kann. Wie man bei Sekunde 44 nämlich sieht kommt eine ungewöhnliche Lenkbewegung. Da ich das aber mitlerweile gewöhnt bin, dass es sich nur in der Spur neu ordnet (und nicht in den Gegenverkehr lenkt), hab ich keine Sorge.

    Ich find den TA sehr nützlich und entspannt. Letzte Woche war ich eine längere Strecke im Audi nur mit pACC und Spurhalteassistent unterwegs und im Vergleich ist der TA eine echte Bereicherung.