Wird hier gerade das ein oder andere mit einander vermischt?
- Ein reiner Tempomat (Bezeichnung von Mercedes) der einfach nur die Geschwindigkeit hält (egal oder manuelles oder automatisches Getriebe), aber nicht aktiv bremst - also bergab u.U. schneller wird - ist weder verbrauchs-verbessernd, noch verschlechternd. Tendenz aber eher verbessernd
- Die Geschwindigkeitsregelanlage (moderne Bezeichnung), die auch aktiv bremst verbraucht logischer mehr, wenn man selber nicht - bspw. bergab - nicht bremsen würde.
- pACC (beim Verbrenner) verschlimmert das sogar noch, weil es nur den Abstand zum Vordermann hält. Man selber reagiert für gewöhnlich im Sinne der Situation "vorausschauend" und geht entsprechend früh vom Gas.
- pACC (beim Elektro) rekuperiert und ist damit eher auf dem Level, was man selber auch schaffen kann.
Hinsichtlich Automatik vs. Manuell hat sich in den letzten 20 Jahren eine Verschiebung von "Wandlerautomatik verbraucht 1-2 ltr mehr als Manuelles Getriebe" zu "DSG ist verbrauchsärmer" entwickelt. (Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Meine persönliche Erfahrung im direkten Vergleich pACC im Octavia tdi zu pACC im Elroq in den gleichen Situationen: In der Stadt in der klassichen Rushhour lass ich den Elroq wesentlich mehr und länger mit TA fahren, wo ich im Octavia viel mehr aktiv ein- und ausgeschaltet habe. Einfach dem geschuldet, dass jetzt durch das rekupereren keine Energie verloren geht, wo der Octavia durchs Bremsen Energie in Wärme umgewandelt hat. Und das Anfahren ist im Elroq wesentlich angenehmer/gleichmäßiger als im Octavia (wo es durchaus mal vorkam, dass die Reifen beim Anfahren quietschten
)
Auf der Autobahn hingegen reicht das Rekuperieren häufig nicht aus, sodass ich frühzeitig (Bsp. LKW überholt LKW und ich bin noch weit genug weg) den TA rausnehme. Das hab ich im Octavia aber auch gemacht.