Beiträge von jpbecker

    Wir haben uns fürs Leasing (4 Jahre, 22.500km p.a.) entschieden. Grund hierfür war der schwer zu kalkulierende Wertverlust und Restwert, insbesondere nach der Mitteilung von CATL, Ende des Jahres in die Massenfertigung von Natrium-Akkus zu starten. Ich denke, man kann davon ausgehen, dass sich die kostengünstigere Fertigung in den Kaufpreisen von E-Fahrzeugen niederschlagen wird und dementsprechend auch der Wertverlust bei unseren aktuellen Fahrzeugen da nochmal ein Stück weit höher ausfallen wird (warum sich einen Gebrauchten kaufen, wenn ich für das gleiche Geld ein vergleichbares Neufahrzeug bekomme?).


    Darüber hinaus habe ich mit meinem Kona die Erfahrung machen müssen, dass der Wertverlust deutlich höher ausgefallen ist, als noch zu Beginn der Finanzierung von allen gedacht. Nach knapp 3 Jahren habe ich für das Fahrzeug gerade mal 12.000€ bekommen - bei einem Listenneupreis von gut 36.000€. Mit dem kleinen Akku und dessen geringer Reichweite hätte ich das Fahrzeug in 2-3 Jahren wohl überhaupt nicht mehr los bekommen.


    Edit: was das Thema Rückgabe angeht, gibt es einen Schadenkatalog bei der VWFS, den man online einsehen kann, schön bebildert mit Erklärungen. Es ist schon längst nicht mehr so, dass die kleinste Macke oder der kleinste Striemen zum größten Stress führt. Auch in den Gesprächen mit den Händlern kam heraus, dass man da inzwischen deutlich kulanter und entspannter unterwegs ist, als noch vor einigen Jahren.

    Aufgrund eines Tipps habe ich mich heute mal mit dem Programm PV-Sol beschäftigt, das man immerhin 30 Tage kostenfrei testen kann. Es war zwar etwas Zeit erforderlich, bis ich alle Komponenten meiner Anlage soweit erfasst hatte bzw. das Setting (WR, Module, Bezugspreis, vorhandene Fahrzeuge etc.) korrekt dargestellt habe, aber danach war es mir möglich, eine Berechnung mit Volleinspeisung, mit Eigenverbrauch und Überschusseinspeisung sowie Eigenverbrauch, Überschusseinspeisung und Speicher (einmal 7 kWh und einmal 14 kWh) durchrechnen zu lassen. Das Programm nimmt hierzu wohl auch Einstrahlungswerte und rechnet - wenn gewünscht - auch über 365 Tage durch.


    Ergebnis: bei Verbleib bei Volleinspeisung muss ich nach Abzug der Vergütung immer noch 525€ im Jahr für Strombezug aufwenden. Bei Eigenverbrauch ohne Speicher überwiegt die Vergütung die Kosten für den Bezug um ca. 75€, bei einem 7 kWh-Speicher sind es dann 206€ und bei einem 14 kWh-Speicher 226€ im Jahr, die über bleiben.


    Damit lässt sich dann mal rechnen, wann sich die Investitionskosten für den Speicher amortisieren. Deutlich wird dadurch auch, was ccdmas schon geschrieben hat: ein größerer Speicher bedeutet mitnichten, dass damit ein größerer Benefit einher geht. Denn die Kosten für das 2. Modul sind nicht linear zu den Erträgen (Differenz Einspeisevergütung zu Strombezugskosten).

    Ich würde sagen ja: wenn man die Abdeckung im ŠKODA-Shop (https://shop.skoda-auto.de) unter der Kategorie für den Elroq aufruft (befindet sich auf Seite 3 so ziemlich in der Mitte), sieht man zunächst keine Teilenummer etc. Legt man sie in den Warenkorb, ruft den auf und klickt auf das Produkt, öffnet sich die Beschreibung und dort erscheint dann der gleiche Text wie in deinem Link - inklusive gleicher Teilenummer.

    Kannst Du einen der anderen Händler benennen? Der günstigste Preis den ich finde liegt bei 124,-€ plus Versand.

    Angebote konnte ich u.a. beim größten Online-Kramladen (A…zon), in der Bucht oder via Google bei Teileshops von VW-Händlern finden (bspw. Autohaus Graupner, ahw) finden. Ich schick dir per PN mal die Links…

    Die Vergütung für eigenverbrauchten Strom gibt es tatsächlich auch nur für Anlagen, die zwischen dem 01.01.2009 und dem 31.03.2012 angeschlossen wurden (Übergangsregelung für Anlagen mit Netzanschluss 01.04. bis 30.06.2012), nachzulesen auf der Seite der Clearingstelle EEG (https://www.clearingstelle-eeg…e/haeufige-rechtsfrage/91). Dadurch wird es eben auch unter Berücksichtigung der Investitionskosten interessant für mich. Ansonsten würde ich tatsächlich auch bei der Volleinspeisung bleiben bis zum bitteren Ende.

    Die Anlage läuft derzeit noch auf 100% Einspeisung.


    Vielleicht war das mit den 1000 kWh etwas missverständlich, die habe ich nur für eine Berechnung als Beispiel herangezogen. Die Anlage wirft im Jahr knappe 7.000 kWh ab, bei einer installierten Leistung von 8,33 kWp wäre der 7er Speicher auch nicht überdimensioniert.


    Eine Erweiterung der Anlage ist derzeit nicht vorgesehen, wäre auch nicht mehr genug Platz für. Allenfalls der Austausch der Module wäre eine Option (aktuell sind Module mit 255W Leistung verbaut, da sind wir heute schon in ganz anderen Dimensionen). Der Austausch kommt aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht, weil ich dann die Leistung erhöhe und damit dann die aktuell gültigen Vergütungssätze bekommen würde. Ausgetauscht wurde bisher nur der Wechselrichter aufgrund Defekts des alten.


    Zu den Vergütungen für eigenverbrauchten Strom: die gibt es für Bestandsanlagen, die in den entsprechenden Zeitraum fallen durchaus noch, wurde mir auch vom Netzbetreiber nochmal so bestätigt. Auch ein Arbeitskollege, der seine Anlage erst im weiteren Verlauf nach Inbetriebnahme (2011) auf Eigenbedarf umgestellt und mit einem Speicher erweitert hat, bekommt die volle Einspeisevergütung und die Eigenverbrauchsvergütung, wie ich eben zufällig erfahren habe.


    Das mit den Ausführungen bezüglich größerer Speicher und den Wintermonaten ist mir bereits bekannt ;)

    Erst einmal vielen lieben Dank für die bisherigen Antworten :thumbup:


    Das mit der Vergütung ist eben der springende Punkt: ist es nicht zu kurz gedacht, nur die reine Vergütung von 0,3405€ und den reinen Bezugspreis von 0,286€ zu betrachten?


    Ich hab mal versucht eine Rechnung aufzumachen. Ich speise 1000 kWh ins Netz ein, bekomme dafür 340,50€ Hand an Tasche. Andererseits benötige ich aber 1000 kWh, die ich beziehen muss, das kostet mich dann 286€, die ich aus der Tasche bezahlen muss. Klar, es bleiben dann noch 54,50€ drin.


    Jetzt kommt aber die Vergütung für Eigenverbrauch ins Spiel: für die ersten 30% eigenverbrauchten Strom bekomme ich 0,1767€, für alles darüber 0,2205€ je kWh. Nehmen wir wieder die 1000 kWh: 300 kWh (die ersten 30%) werden mit 53,01€ vergütet. Angenommen, ich kann weitere 200 kWh selbst verbrauchen, würden diese mit 44,10€ vergütet werden. 250 kWh speise ich ins Netz ein, weil Speicher voll etc., macht 85,13€. Vergütung insgesamt liegt dann bei 182,25€. Demgegenüber stelle ich mal 250 kWh, die ich beziehen müsste, weil kein eigenproduzierter Strom da, für die ich dann 71,50€ bezahlen müsste. Bleiben unterm Strich doch 110,75€ in der Tasche - oder habe ich da einen Denkfehler?


    Klar: der Speicher müsste im weiteren mit seinen Anschaffungskosten etc. berücksichtigt werden, um eine vollständig korrekte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung aufstellen zu können. Damit ich aber da hin komme, müssten die aufgezeigten Grundgedanken erst mal stimmen… :/


    Letztlich ist es ja auch so: nach Ablauf der garantierten Vergütungssätze weiß (immer noch) keiner so recht, was kommt. Zu verschenken habe ich nichts und wenn die Vergütung dann bspw lediglich 0,02€ pro kWh beträgt, der Bezugspreis aber beim 15- bis 20-fachen liegt, müsste ich ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, den produzierten Strom nicht zumindest in Teilen selbst zu nutzen ;)

    Da ich überlege, meine PV-Anlage auf Eigenverbrauch umstellen zu lassen und perspektivisch auch einen Batteriespeicher installieren möchte, würde ich mich über Erfahrungen und Tipps von E-Mobilisten, die schon über eine entsprechende Ausstattung verfügen, freuen.


    Ausgangslage: PV-Anlage mit 8,33 kWp, Netzanschluss 09/2010, Einspeisevergütung liegt bei 34,05 Cent netto, Jahresertrag liegt zwischen 6.500 und 7.000 kW, noch kein Batteriespeicher, 1 PHEV (13,8 kWh) und 1 BEV (77 kWh). Das PHEV steht in aller Regel an 5 von 7 Tagen tagsüber am Haus, wird an 2 Tagen für die Fahrt zur Arbeit genutzt und nach Rückkehr gegen 14 Uhr zum Aufladen angehängt. Das BEV wird an 5 von 7 Tagen für die Fahrt zur Arbeit sowie für Fahrten im Nahbereich genutzt und wird - wenn Bedarf besteht - erst ab 21 Uhr zum Laden angehängt. Der Stromverbrauch im Haus (4 Personen) liegt bei knapp 4.000 kWh, auf die Fahrzeuge entfallen etwa 5.500 kWh im Jahr. Bezugspreis liegt momentan bei 28,6 Cent pro kWh.


    Zum Wechselrichter von Huawei wird sich die EMMA nächste Woche dazu gesellen, Speicher soll eine Luna2000 S1 werden. Die aktuelle DaheimLaden Wallbox wird in dem Zusammenhang dann auch gegen einen Huawei SmartCharger getauscht, um einen einheitlichen Systemaufbau zu haben. An der Stelle bitte keine Grundsatz- oder Glaubensdiskussionen, dass es doch bessere Systeme als Huawei gibt usw ;)


    Durch die Umstellung auf Eigenverbrauch verspreche ich mir eine Reduzierung des Stroms, der zugekauft werden muss. Um eine größtmögliche Autarkie zu erreichen, werde ich um einen Speicher nicht herumkommen - nur: in welcher Größe sollte man den dimensionieren? Die Faustformel 1:1 ist mir bekannt, aber die Luna S1 lassen sich nur mit 6,9 bzw 13,8 kWh Nennkapazität darstellen - bei 8,33kW installierter Leistung liege ich irgendwo dazwischen. Den Elroq via V2H oder V2G einbinden wird aufgrund der Abwesenheit zu den Spitzenzeiten eher ausscheiden.


    Wie viel Sinn macht es denn, den Elroq bspw jeden Abend anzuschließen, um den vollen Speicher auf etwa 15-20% runter zu fahren, damit der im Sommer tagsüber wieder voll aufladen kann und der Rest der produzierten Menge (Beispiel heute: 46kWh Ertrag) den Bedarf im Haus versorgt bzw ins Netz eingespeist wird? Hat da jemand Erfahrungswerte oder Wissen?


    Für Anlagen, die in diesem Zeitraum installiert wurden, gibt es ja noch eine Vergütung für jede selbst verbrauchte kWh. Daher würde mich auch interessieren, ob jemand ein vergleichbares Setting hat und mir Erfahrungswerte nennen kann, wie hoch tatsächlich der Eigenverbrauch ausfällt, da die ersten 30% mit Betrag x vergütet werden, alles über 30% dann mit Betrag y. Im Netz konnte ich keinen Rechner finden, anhand dem ich zumindest ansatzweise ausrechnen konnte, wie sich die Variante mit Eigenverbrauch und Speicher im Vergleich zur Volleinspeisung finanziell auswirkt (Anschaffungs- und Installationskosten mal außen vor gelassen, denn in 5 Jahren, wenn die garantierte Vergütung wegfällt, muss ich eh was machen).

    Müsste 11A-064-205 sein. Bei VW Genuine Accessories 134€, bei anderen Händlern (gleiche Teile, original VW, dort mit Teilenummer 10A-723-647 angegeben) für deutlich weniger als die Hälfte zu bekommen.