Beiträge von ccdmas

    Ist doch ein Traum heute. Beim Superb iV von 2019 (oder dem Passat GTE) musste man, wollte man nicht die passende Sicherung ziehen, in solchen Fällen 7 Tage warten, dann erst hat das System sich selbst zurückgesetzt. :rolleyes:

    Inzwischen nicht mehr. IONITY hat den Probemonat abgeschafft und Skoda hat die Preise gesenkt. Zudem geht Plug &charge nur über den Škoda Vertrag

    1. Es ging nicht um einen Probemonat, sondern man kann bei Ionity einen regulären Tarif mit Grundgebühr für einen Monat buchen.
    2. Außerdem geht P&C auch mit anderen Anbietern, mindestens Electroverse.

    Zunächst: Es gibt zu Powerpass hier einen eigenen Thread.

    Und dann braucht man keine Ladekarten für die Anbieter, das geht jeweils mit einer App ohne Wartezeit.

    Darauf würde ich mich, gerade im Ausland nicht verlassen. Da geht sehr oft nur Ladekarte, aber APP nicht.

    Und dann sind da noch, wie ich gerade wieder erfahren musste, Ladesäulen in einer Tiefgarage im 5. UG. Viel Erfolg mit der App da. ;)

    Beim Kühlen gibt es zwischen der klassischen Klima und der Wärmepumpe null Unterschied, denn die Klimaanlage ist auch eine Wärmepumpe, die beim Kühlen völlig identisch funktioniert. Sie kann nur eben nicht heizen, weil das gerade in Autos im Winter höllisch schwierig ist, irgendwo genug Wärme her zu bekommen. Weswegen alle Wärmepumpen in Autos einen elektrischen Heizstab haben, der die nötige Grundwärme solange erzeugt, bis die woanders herkommt, wie z.B. aus dem Akku. Wobei im Winter den Akku zu kühlen auch wieder eine ziemlich miese Idee ist.

    Und deshalb bringt eine Wärmepumpe nur etwas bei deutlichen Plusgraden, bei denen aber trotzdem geheizt werden muss. Wirtschaftlich ist das jedenfalls bei den Aufpreisen eines Elroq eine totale Totgeburt.

    Mittelfristig ist ein Teil der Lösung Sender an den Schildern. Es geht ja nicht nur um Geschwindigkeiten, das Auto muss ja auch 100% Zuverlässig Ampeln erkennen können.

    Zusätzlich bekommen die Autos selber Sender, die Ihre eigene Position, Richtung und Geschwindigkeit, sowie nächste geplante Abbiegung übermitteln. Denn heute ist das zweitgrößte Problem des Autonomen fahrens, dass die Autos nicht Vorausschauend können. Ein Mensch sieht schon aus ein paar hundert Metern, dass er auf ein Hindernis z.b. einen Stau zufährt. Oder dass 2 Autos vor einem jemand stark abbremst. Das Auto sieht aber nur das Auto unmittelbar vor sich, und ist darüber hinaus blind wie ein Maulwurf.


    Zusätzlich müssen die Fahrdaten der Autos selber in Echtzeit die aktuelle Verkehrslage weitergeben, und zum Beispiel melden, dass gemäß seiner Kamera, eine in den Karten hinterlegte Geschwindigkeitsbeschränkung (oder Aufhebung derselben) nicht zu erkennen ist. Und wenn das an der gleichen Stelle 10 Autos gemeldet haben, und auch noch melden, dass der Fahrer die Geschwindigkeit übersteuert hat, dann muss die Online in den Karten sofort korrigiert werden. Und *das* wäre Stand der Technik gewesen, die Cariad hätte anstreben müssen. Stattdessen ist deren System, trotz Online Verbindung Dumm wie ein Stein, und die Kartenfehler über Monate oder Jahre wie in Stein gemeißelt. Plus der erneuten Fehlentscheidung, den Kartendaten in vielen Fällen vorrang vor den Kameradaten zu geben.

    Nein, eben genau nicht. Wie ist das Argument noch gleich? Es ist ein Assistent. Es ist die Aufgabe des Fahrers, aufmerksam zu sein, und im Zweifel selber langsamer zu fahren. Davon abgesehen, dass das auch jetzt schon sehr häufig passiert. Es gibt jede Menge Stellen, an denen, *trotz* gegenteiligen Schildern, das Auto plötzlich falsch zu hohe Geschwindigkeiten anlegt, die aus den Karten kommen. Bei mir hier direkt vor der Tür ist so ein Fall. Tempo 30 vor einer Schule, aber das Auto beschleunigt über 100 Meter bevor Tempo 30 tatsächlich durch ein Tempo 50 Schild aufgehoben wird, wieder auf 50.


    Ebenso habe ich in der Umgebung stellen an denen 50 ist, wo das Auto auf 100 beschleunigen will. Ich vermute, weil es dort ein falsches Ortsende in den Karten ist.


    Ganz ehrlich: Als KBA hätte ich diesen Assistent nicht zugelassen. Und ich bin sicher, dass das noch korrigiert wird, sobald wirklich jemand dadurch umkommt. Ich hätte für autonome Bremsungen des Fahrzeugs, außer der Kollisionserkennung, eine maximale Verzögerung die in etwa der Verzögerung eines Verbrenners bei Gaswegnahme entspricht vorgeschrieben. Es ist einfach falsch, weil das Auto eine Geschwindigkeitsbeschränkung sieht oder annimmt, deswegen in eine Verzögerung die einer deutlichen Bremsung entspricht zu gehen.

    Das gibt es in Deutschland auch, wenn eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit einem weiteren Schild kombiniert wird, z.B. einer scharfen Kurve. Dann endet die Beschränkung nach der Kurve (Baustelle, Bodenwelle, Kreuzung, Einmündung) Automatisch.


    Das ist aber auch gar nicht das wirkliche Problem. Das Hauptproblem ist, nachdem ich die letzten Tage zweimal je 450km Autobahn gefahren bin, die viel zu häufigen Fehlerkennungen von falschen Geschwindigkeiten. Es würde viel zu weit gehen, jetzt alle aufzuzählen die ich dabei bewusst erlebt habe. Fakt ist, es sind einfach viel viel viel zu viele. Ich konnte z.B. mehrere Stellen identifizieren, an denen offensichtlich bis vor kurzem eine Baustelle war, wo das Navi jetzt immernoch völlig grundlos bei völlig freier, unbeschränkter Autobahn, ohne Vorwarnung, Mitten in der Nacht bei 150, während ich einen LKW überhole, und hinter mir ein Porsche drängelt, plötzlich 80 anlegt, und SEHR stark abbremst. Sowas ist einfach brandgefährlich. Das hilft auch nicht, dass der Porschefahrer die Hauptschuld bekommen hätte, wenn er mir reingefahren wäre. Erstens wäre ich mit etwas Pech trotzdem tot, und zweitens hätte ich für eine unbegründete Bremsung trotzdem eine Mitschuld bekommen.


    Ich halte es zum Beispiel für eine logische Fehlleistung, die Kartendaten grundsätzlich der Kameraerkennung vorzuziehen. Die Kamera müsste im Gegenteil vorrang vor den Karten haben, und zwar auch, wenn die Kamera eben genau nichts sieht. Und dann müssen, gerade bei Baustellen u.a. (die sind ja bekannt) die Geschwindigkeitsbeschränkung viel schneller und zuverlässiger verschwinden. Eben dafür tauschen die Autos ja Ihre Daten aus. Auf einer Autobahn muss VW mit seiner riesigen Flotte, nach spätestens einem Tag vollautomatisch erkannt haben, dass eine Baustelle weg ist, und die Daten für alle online aktualisieren.

    Es ist in der Tat so, dass der Elroq, wenn er eingesteckt ist, aber gerade nicht aktiv lädt, beim vorheizen oder klimatisieren ausschließlich auf seine eigene Batterie zurückgreift, und nicht auf die Wallbox. Erst wenn dadurch der SOC deutlich unter die eingestellte Schwelle fällt (1% reicht dafür in der Regel nicht), wird in der Folge die Batterie irgendwann wieder nachgeladen.


    Man kann das eigentlich auch in der App sehen. Wer die PHEV von Skoda kennt, weiß, dass man bei denen einstellen kann, ob er aus der Batterie klimatisieren soll/darf. Diese Einstellung gibt es beim MEB nicht. Er nimmt immer die Batterie dafür.


    Das macht auch insofern Sinn, weil z.B. bei den PHEV oft das Problem war, dass z.B. die Wallbox mit PV Steuerung morgens im Winter nur 1,2 kW liefern wollte. Das reicht aber nicht, um das Auto zu heizen, geschweige Denn die Fenster zu enteisen. Und so war es dann auch. So eingestellt hat das Auto zwar die 1,2 kW aus der Wallbox gezogen, und das Gebläse angemacht, aber wirklich warm und Eisfrei würde es nie.

    Ich find die Software im Elroq an sich völlig ok, sie tut bei mir (fast immer) was sie soll und die Funktionen sind ausreichend für ein Auto.


    Was ich nicht verstehe ist wie die Software so teuer gewesen sein kann.

    Ich erkläre mal ganz kurz, was die Software im Jahr 2025 können sollte, wenn man damit, wie angekündigt, ein global Player werden will.

    Navi:

    1. Filterung der Ladestationen nach Anbietern.
    2. Saubere, funktionierende Möglichkeit, auszuwählen welche Sonderziele man im Navi angezeigt bekommen möchte, und welche nicht.
    3. Einfache Auswahl und Änderung der vorgeschlagenen Ladepausen, sowie Vorkonditionierung (notfalls per Nachfrage) auch bei manuell als Ziel ausgewählten Ladestationen.
    4. Automatische "Live" Korrektur von offensichtlichen Kartenfehlern durch den Fahrzeugbestand, gerade in Bezug auf Geschwindigkeiten.

    Connect/App.


    Vernünftig funktionierende Lade- und Fahrhistorie (Fahrtenbuch).
    Funktionierende Benachrichtigungen (aktuell funktionieren *nur* die für's Laden, alle anderen die man sogar in der App einstellen kann, z.B. für Klimatisierung, sind funktionslose Luftnummern, und zwar seit Jahren). Z.B. dass Fenster offen sind, oder dass das Auto längere Zeit entriegelt rumsteht.

    Dazu kommt die grundsätzliche Unzuverlässigkeit der Funktionen, auch wenn die zugegeben deutlich besser geworden ist.

    Und das ist keinesfalls eine Liste die einen Anspruch auf vollständigkeit erhebt, im Gegenteil.