Beiträge von Franziskaner

    Ich bin im Mai vom ID.3 mit 58er Akku auf den Elroq 85 nach 4 Jahren und 60000km umgestiegen. Hauptgrund war die Anhängekupplung und dass es den AP550 Motor nur im GTX gab.

    Der Elroq ist deutlich breiter, was ich als großen Nachteil sehe. In alten Parkhäusern, meine 70er Jahre Garage und engen Passstrassen habe ich Probleme. Meine Frau weigert sich, den in die Garage zu fahren. Die Software ist deutlich schneller, jedoch auch etwas reduziert. (kein Vorlesen und diktieren von Whatsapp Nachrichten) Remoteparken funktioniert immer noch nicht. Die Bedienung ist konservativer. Keine Touch-Funktionen für den Travelassistent, dafür ein eigener Hebel. Auch der Wahlschalter ist in der Mittelkosole, beim rangieren ist die Lösung direkt am Lenkrad besser.

    Top ist natürlich der neue Motor und knapp 100 km mehr Reichweite. Trotz der Größe und mehr Gewicht nur etwa 1kw Mehrverbrauch. Der Kofferraum ist geringfügig größer, der Innenraum etwa gleich. Die Breite macht nur Sinn, wenn hinten 3 Leute sitzen sollen.

    insgesamt sind sich die Autos sehr ähnlich. Wer Anhängelast oder Platz benötigt ist mit dem Elroq absolut richtig. Wer mehr Agilität will nimmt den ID3.

    Zum Thema Gemeckere. Man muss sich auf das Auto einlassen und überlegen, wie sich die Entwickler das gedacht haben. Dann funktioniert vieles. Also auch mal die Bedienungsanleitung oder Tutorials lesen und nach einem Monat nochmal prüfen, ob das alles wirlich so schlecht ist.

    Beim VW hatte ich mich an das Touchlenkrad gewöhnt. Die Bedienung des Tempomaten mit einem Extrahebel beim Skoda erscheint hier als Rückschritt. Beim VW brauchte ich nur mit dem Daumen. Ach oben wischen und das Auto fuhr 10 kmh schneller. Beim Skoda muss ich zum Hebel greifen.

    Aber was solls. Nach 5000 km hab ich mich dran gewöhnt.

    In den Foren gibts massenhaft Gemeckere über das eine oder das andere. Also nehmen, wie es ist.

    Der Umstieg vom Schalter auf ein E-Auto ist relativ problemlos. Der Impuls zum Schalten fehlt, da kein Motor hörbar hochdreht und geschaltet werden will. Bei normalen Automatikautos hatte ich oft das Gefühl schalten zu müssen, beim E-Auto gar nicht.

    Und Stau macht der Stau Assistent von ganz alleine. Hand ans Lenkrad und er fährt selbstständig dem Vordermann hinterher.

    Ich hatte letztes Jahr einen Stau von 2 Stunden bei 27 Grad Aussentemperatur. Die Autos um mich herum hatten wegen Klima den Motor laufen, bei mir lief nur die Klima. Der Stau hat mich 4% Akku gekostet. (Damals noch ID.3 mit 58 kwh Akku)

    Ich bin momentan auf Urlaubsreise in Frankreich. Letztes Jahr habe ich eine ähnliche Tour im ID.3 gemacht. Folgende Unterschiede habe ich bemerkt:


    Ein tolles Reiseauto, nur in Altstädten und Parkhäusern ist die Karre einfach zu breit. Bei den Auffahrten hab ich entweder mit dem rechten Vorderrad oder linken Hinterrad die Bordsteine berührt. Mit den 19-Zoll Felgen zwar kein Felgenkontakt aber schön ists nicht.

    Im ID.3 konnte ich die Arme auf der Armlehne über Mittelkonsole und den Türgriffen ablegen, was bei Langstrecken mit TA sehr bequem ist. Beim Skoda sind die zu weit weg. obwohl ich mit 95kg die entsprechende Masse mitbringe.

    Auch ist der Kofferraum im Vergleich zum ID.3 nicht wesentlich größer. Die 23cm mehr Länge braucht wohl der Frontmotor der Allradversion (die ich nicht habe.)

    Das Lenkrad ist zu wenig sensitiv. Ich muß oft mit der zweiten Hand ans Lenkrad fassen.

    Ich hab mir mal erlaubt, die keyfacts rauszuziehen. Diese automatische Synchro kann man sich ja nicht anhören 😅


    5,2% besser / 14 Meilen mehr Reichweite, bei 10-11°C Außentemperatur; Nass und windig.

    M in Km: mal 1,609344

    AutoEffizienz Meilen/kWhReale Testreichweite Meilen
    ID7 WP3,5268
    ID7 ohne3,3254

    Interessante Aussage. Bei Minusgraden dürfte der Unterschied noch größer sein. Somit kann jede(r) entscheiden, wie es beim individuellen Fahrprofil aussieht. Wer beruflich bei jedem Wetter auf Langstrecke muß, ist die WP sicherlich empfehlenswert. Als angehender Rentner bleib ich im Winter zuhause hinterm Ofen und denke nach, wann ich die gesparten 1000€ in meinem Haus für den Austausch der Ölheizung gegen eine Wärmepumpe verwende.

    Mir konnte die Werkstatt auch nicht weiterhelfen. Die Lösung von Skoda hat nichts gebracht. Die Werkstatt wartet auf neue Hinweise.


    Ich denke das Problem liegt tiefer und es gibt keine schnelle Lösung. Eine schnelle Software-Lösung ist bei der Funktion auch nicht zu erwarten, da hier sicherheitstechnisch einiges zu beachten ist. Schließlich soll nicht jeder Hacker das Auto übernehmen können.


    Wir sind in der digitalen Welt angekommen. Einfach mal neue Zündkerzen reinschrauben war gestern.

    Da ich mich als baldiger Rentner im Winter hinter dem Ofen verkrieche hab ich darauf verzichtet.


    Die Wärmepumpe hat zweifellos Vorteile im Winter. Wer auch im Winter viel Langstrecke fährt soll sie nehmen. Ich hatte 4 Jahre einen ID3 mit WP und 58kw Akku. Beim Skoda denke ich auch wegen des größeren Akkus darauf verzichten zu können. Zumal ich im Winter die Heizung auf 18 Grad einstelle. Diese Temperatur ist mit Sitz- und Lenkradheizung sehr angenehm. Die 1000€ Mehrpreis kann eine WP durch die gesparte Energie bei meinem Use-case wohl nie hereinholen.

    Für die Zukunft erwarte ich, integrierte Klimalösungen für Akku, Motor und Innenraum die effizient arbeiten und serienmäßig zum Einsatz kommen.