Beiträge von thomasD

    Wie soll die WB (nimmt man eine ohne Zähler (das gibt es, da ist dann nur ein 3-phasiges Schütz drin), oder der einfache Ladeziegel wissen, wieviel Strom „durchfliesst“?


    Woher soll das Auto vorab für die Planung wissen, ob die Box z.B. bei PV-Überschuss mit nur einer oder allen 3 Phasen lädt? Das weiß doch die Box heute noch nicht, ob morgen um 9 Uhr die Sonne stark genug für 3 Phasen scheint. Oder wie oft sie während des Ladevorganges umschaltet?

    So viel wird zwischen Box und Auto gar nicht „ausgehandelt“

    Schaltet die Box auf eine Phase um, wird der Ladevorgang kurz unterbrochen, und mit einer Phase neu gestartet.Und Schon ist die Ladeplanung im Eimer.

    Die PV-Regelung hatte ich nur als Beispiel für die Kommunikation genannt. Natürlich kann das Auto keine Schwankungen vorhersehen.

    Aber das Auto könnte wissen, wieviel Strom es abnehmen darf - wenn sich die Vorgabe von der WB nicht ändert. Das wird dem Auto per PWM- Signal mitgeteilt. Ausgehend von der Annahme, dass die WB max. 16A liefern kann.

    Und das Auto sollte auch messen können, an welcher Phase Spannung anliegt - ohne das Strom fließt.

    Technisch sollte die Vorhersage also machbar sein. Aber ob es so auch umgesetzt ist weiß ich nicht.

    Vorab: Ich weiß es nicht ganz sicher da ich noch nie eine Ladeplanung gemacht habe, aber meine starke Vermutung:


    Es gibt ja ein "Übertragungsprotokoll" zwischenn Wallbox und Auto, daher die WB teilt über ein PWM-Signal (Pulsweiten-moduliert) de Auto mit, mit welcher Ladung es laden dürfte. Das passiert immer, auch wenn das Auto noch keinen Stromladung abnimmt. Daher sollte das Auto auch wissen, was geht.

    Das PWM-Signal dient bspw. auch dazu den Ladestrom zu reduzieren wenn man mit einer PV-Anlage unterschiedlichen bzw. wechselnden PV-Überschuss hat. Das Auto stellt den Ladestrom dann nach Vorgabe der WB ein.


    Das hat aber nun nichts damit zu tun ob einphasig geladen werden soll. Der PWM-Wert ändert sich ja grundsätzlich nicht, er liegt zwischen 6A und 11A. Allerdings sieht das Auto am Eingang ja eigentlich, dass nur eine Phase anliegt, und sollte es von daher selbst wissen.


    Kurz:

    - Stromstärke wird dem Auto von der WB permanent öbermittelt

    - Wie viele Phasen am Eingang vom Auto anliegen sollte das Auto selbst sehen, auch vor dem eigentlichen Ladevorgang


    Aber vielleicht kann noch einer der alten Hasen seinen Senft dazu abgeben ;)

    Das ist ja der Punkt beim Elektroauto: Es ist so effizient, dass die Windrichtung sich sichtbar im Verbrauch niederschlägt. Sagen wir mal vereinfacht 0,8 kWh beim Verbrauch von 16 kWh, also 5%. 1 Liter entspricht ca. 8 kWh. Das sind knapp 0,1 l/100 km. Beim Verbrenner mit 6 l/100 km merkt man das nicht. Also gibt es da auch keine Diskussionen.

    Entsprechendes gilt dann für Klimaanlage, Außentenperaturen, Nässe, ...