Ich habe nicht geschrieben dass wir derzeit die Produktionskapazitäten haben. Aber grundsätzlich wäre die Netzinfrastruktur da, bis 600 TWh. Darüber hinaus müsste man sicher weiter ausbauen, und sicher auch nochmal prüfen wie es bei der Leistung aussieht. Die Energie ist ja nur ein gemittelter Wert. Im Winter wird der Bedarf höher sein. Nur hattest du suggeriert dass wir von 500 TWh Netzkapazität ausgehen müssen.
Ich habe auch geschrieben dass die Verteilung der erneuerbaren Energien das Problem ist, daher die Nord-Süd-Trassen und der Aufwand der betrieben werden muss.
Berechnet habe ich (nur) den Stromaufwand für E-Autos - ganz einfach überschlagen aus gefahrenen km in D /100 * 20 kWh. Auch da habe ich nicht mehr geschrieben.
Das weitere Einsparpotential war zugegebenermaßen Spekulation. Das nehme ich gerne zurück. Der zusätzliche Bedarf für die Elektrifizierung, KI etc. wird sich sehr viel deutlich höher sein. Ich wollte nicht suggerieren dass wir insgesamt zukünftig nicht mehr Menge an Strom benötigen.
Und ja, in den 20 Jahren wurde viel verschlafen.
Letztlich ist es jetzt aber auch fast egal, der Weg ist das Ziel. Und beim derzeitigen Elan sehe ich noch Potential nach oben.
Was ich aus den Diskussionen mit Bekannten gelernt habe: Das 'Verbrenner'-Verbot an sich hat viele gestört, die Ablehnung gegenüber BEVs war da teilweise eine Trotzreaktion. Daher ist die Aufweichung für die Akzeptanz vlt. sogar förderlich. Letztlich werden auch ökonomische Gründe dem BEV zum Durchbruch verhelfen.