Leider betrachten das nicht alle so pragmatisch.
Wobei die Anwendungsfälle. bei denen ein BEV ausscheidet, immer weniger werden.
Leider betrachten das nicht alle so pragmatisch.
Wobei die Anwendungsfälle. bei denen ein BEV ausscheidet, immer weniger werden.
Also daneben auf SMR https://de.wikipedia.org/wiki/Small_Modular_Reactor setzen
Verbrennen ist vorbei, und das gilt auch für die Atomkraft. Das Unternehmen, das in den USA SMR entwickeln und bauen wollte, ist insolvent.
Der Zeitliche Faktor ist nicht die einzige Hürde. Es sind 50Millionen Fahrzeuge, insgesamt davon zur Zeit 1,8Millionen EV, mit Zunahme der Menge wir ja auch parallel weiter Ausgebaut. Meine persönliche Meinung dazu, neben den EV können auch weiter Verbrenner hergestellt werden, weil es Einsatzzwecke gibt wo es schwierig wird mit einem EV. (
sorry habe der Antwort von muensterlaender vorgegriffen )
2035 sind es keine 50 Mio. PKW, eher 10 Mio, wobei die LKWs eher das Ausbautempo der Ladeinfrastruktur vorgeben. Diese Ladeparks brauchen ganz andere Anschlusswerte. Da sind es bei einem Autohof schon mal 5 MW für 5 Ladesäulen. Dann noch einige für PKW, und wir sind bei 10 kW. Das ist die Realität der näheren Zukunft, vermutlich 2030.
Über die Verlegung der Glasfaserkabel habe ich mich damals auch gewundert. Inzwischen ist der Service der Deutschen Glasfaser miserabel.
Das eigentliche Problem ist simpel: Wir wollen alles gleichzeitig – und das geht nicht.
Die Entscheidung ist 3 Jahre alt und wir haben nich 10 Jahre Zeit für den weiteren Ausbau der Netz- und Ladeinfrastruktur. Also Zeit genug.
Bei mir hatte ich heute Nacht das Ladelimit auf 90 % gesetzt. Vorhin hatte ich nach 50 km wieder angesteckt und das Ladelimit ist auf 80 % gewechselt. Echt doof, denn gleich brauche ich mindestens 90 %, um nicht unterwegs laden zu müssen.
Wenn der Strompreis über 40 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh) liegt, ist das absolut Wucher
Wenn das die Leute bezahlen, sind sie selber schuld. Mit einer Wallbox würde ich schnellstmöglich ein Smartmeter einbauen lassen, um günstige Tarife abzuschließen. Ich bin in 46xxx und Westnetz mit einem Durchschnittspreis von ca. 23 ct/kWh ab Januar zufrieden.
Der komplette Umbau braucht noch Jahre bis Jahrzehnte.
Ladeinfrastruktur, Netzverstärkungen, Produktionskapazitäten für Batterien, Rohstoffketten – all das ist weder schnell noch billig. Die Politik hat gemerkt, dass der Zeitplan zu ambitioniert war und die Industrie sowieso hinterherhängt.
Beim Netzausbau sollten die Verantwortlichen endlich in die Hände spucken und loslegen. Der Bedarf ist ja nicht seit gestern bekannt.
Die ganze Diskussion über die Energiewende ist so betriebswirtschaftlich geeorden, aber keiner redet über volkswirtschaftliche Einsparungen bei den Klimafolgekosten.
Meine PV dient der CO2-Einsparung, mein Auto auch, und der Heimspeicher ist im netzdienlich, auch im Winter. Aber stattdessen soll das Verbrennerverbot aufgeweicht werden. Wie wir in 2045 CO2-neutral sein wollen, frage ich mich.
Das sehe ich anders.
Und das als jemand, der in der eigenen Wohnung in einer WEG wohnt und selbst gern eine WB hätte.
Jemand der gerade so z.B. die Installation einer Wärmepumpe (Heizung für das Haus nicht die im Auto) mitfinanzieren könnte muss evtl. erst über die Miete genug Kapital einnehmen um die WB mitfinanzieren zu können.
Da sind wir anderer Meinung. Ich bewohne eine ETW und vermiete eine. Ein Gebäude muss auf den Stand der Technik gehalten werden, und das schließt eine Wärmepumpe auf jeden Fall ein, wenn die Heizung defekt wird und die Möglichkeit, eine Wallbox zu installieren. Klar, das kostet Geld, aber das ist der Lauf der Zeit oder ich rocke ein Haus herunter und es verliert deutlich an Wert.