Beiträge von muensterlaender

    Ein PHEV macht eh nur Sinn, wenn ich zu Hause laden kann, und dann kann ich mir eigentlich ein BEV kaufen. Von daher ist das für mich eine Mogelpackung.


    Mehr Sinn macht ein EREV, also ein E-Auto mit Range Extender. Aber inzwischen ist die Lade Infrastruktur in vielen europäischen Länderneigentlich soweit ausgebaut, dass es nicht mehr nötig ist.

    Ist es unter 10 Grad, würde ich starkes Beschleunigen, auf den ersten Kilometern vermeiden, bis der Akku auf Temperatur gekommen ist. Starkes beschleunigen bedeutet schnelle Entladung und ist genauso schädlich wie schnelles Laden bei kaltem Akku, wobei das Batterie Management das eigentlich regeln sollte.

    Ich habe die Wallbox von Fronius (Wattpilot), die in meinem Homeassistant eingebunden ist, da ich auch einen Heimspeicher habe. Die Wallbox steuere ich aber direkt mit der App von Fronius, weil ich das schon immer gemacht habe, bevor der Heimspeicher und der Homeassistant kam. Am Auto steuere ich nur den maximalen SOC. Scheint die Sonne und der Heimspeicher ist voll, lade ich mit PV-Überschuss. Im Winterhalbjahr lade ich aufgrund meines Stromtarifs konsequent nachts.


    Da ich schon vor dem Elroq ein Elektroauto mit wenig Steuerungmöglichkeiten hatte, mache ich jetzt einfach weiter wie früher. Durch den großen Akku und Ladebegrenzung ist das für mich wenig zeitaufwändig. Nähert sich die Reichweite der 100 km und es nicht mit PV Überschuss zu rechnen, wird einfach abends angesteckt und nachts auf 60 % geladen. So ist jetzt aktuell noch genug Platz, falls unerwartet die Sonne scheint.

    Jetzt im Herbst bin ich positiv überrascht, wie genial die Lichtautomatik funktioniert. Stehen links und rechts viele Bäume und es ist etwas dunkler, schalten sich die Scheinwerfer automatisch ein und nachher wieder aus. Das Matrix Licht ist natürlich auch genial.


    Dann bin ich froh, den 85ger genommen zu haben. Bei meinem völlig unregelmäßigen Farbprofil muss ich mich nicht mehr täglich um das Aufladen kümmern, bin im Winterhalbjahr die PV Anlage nicht genug Strom liefert. Bei 40 % SOC habe ich immer noch genug Reichweite für meine täglichen Fahrten. Liegt er darunter, stecke ich einfach abends an und morgens hat er den vorgegebenen Ladestand. Bei meinem Corsa musste ich jeden Abend gucken und in der Regel jede Nacht laden. Da ich beim Corsa keine Ladeobergrenze einstellen konnte, muss ich jeden Abend überlegen, wie viel Strom ich laden muss, um die Wollbox entsprechend zu programmieren. Jetzt, wo dies wegfällt, merke ich erst die Erleichterung.

    Trotzdem gibt es eine Erwartungshaltung, bei einer sportlichen Sonderausstattung passende Reifen zu bekommen. Bei meinem Corsa habe ich deutliche Unterschiede zwischen Sommer- und Winterreifen gespürt. Zwischen den Herstellern waren die nicht so groß, aber ich fahre grundsätzlich teure Reifen.

    bei meinem Elroq sind Kumho Reifen montiert. Das ist für mich sehr enttäuschend. Bei der Variante RS, Sportsline oder wie bei mir das Sportpaket gehören Pirelli oder Michelin Reifen dazu. bald kommen für den Winter Conti. All seasons GJR. Mal sehen, wie die laufen. Gute Reifen sind bei einem E-Auto wichtiger als bei einem Verbrenner, von hoch motorisierten abgesehen.

    Puh bei 1phasig 1,3kw 20% Verlust. Kann das noch jemand bestätigen? Ich wollte nämlich, aufgrund meiner kleinen PV-Anlage, tatsächlich oft dann nur mit 1,4kw laden um den minimalen PV-Überschuss zu nutzen. Aber bei 20% weiß ich nicht ob das Sinn macht.

    Am besten mit PV Überschuss laden. Dann sind die Ladeverluste nicht so relevant. Lade ich aus dem Netz, dann grundsätzlich mit elf KW. So halte ich es seit über drei Jahren.

    An den Tesla Supercharger wird jetzt eine Gebühr verlangt, wenn man über 80 % SOC lädt. Angeblich wird die Gebühr nur fällig, wenn fast alle Ladesäulen besetzt sind.