Rentnerauto?
Ich amüsiere mich immer über solche Kategorisierungen . . . weil sie sehr oft nur gefühlt stimmen und die Realität anders aussieht.
Wenn SUVs Rentnerautos sind (der etwas längere Bruder Enyaq ist in meiner Welt übrigens kein SUV, sondern ein Kombi im Octavia-Format, der wg. Energiespeichers im Unterboden um die dafür benötigten Zentimeter höher ist . . . wers nicht glaubt, einfach mal die Abmessungen vergleichen und den Schweller anschauen), dann sind die Marken BMW, Mercedes und Porsche (!!) nicht besonders sportlich, jugendlich oder dynamisch, sondern sie sind Marken für Rentner, denn alle verkaufen mehr PKWs, die unter dem Siegel SUV laufen als irgendetwas anderes! Deren Zulassungskönige nennen sich X1 und Cayenne - nur der GLC muss 2024 der E-Klasse mit ganz knapp etwa 1.500 Zulassungen mehr den Vortritt lassen.
Wie groß war nochmal der Marktanteil des Segments "SUV" in Deutschland letztes Jahr? Waren es noch knapp unter oder doch schon über 50%?
Alles Rentner, schon klar ![]()
Rentnerautos?
Etwa 3 Monate bevor ich mich mit 61 Jahren in die passive Phase der Altersteilzeit aus dem Erwerbsleben verabschiedet habe, habe ich mir als finalen Verbrenner (2018 war noch kein elektrischer Skoda in Sicht, nicht mal ein PHEV, da hieß es immer noch: wird bald, sehr bald vorgestellt) ein typisches Rentner-Auto gegönnt, nach Aussage des Verkäufers hatte er im ersten Jahr der Verfügbarkeit ein gutes Dutzend davon verkauft, ich zitiere ". . . und keiner meiner Kunden ist jünger als Mitte 50". Der war selber ganz erstaunt darüber.
Auflösung des Rätsels
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Kia Stinger GT, V6 BiTurbo, 366PS, >530Nm, Vmax 270km/h - genau, ein typisches Rentnerauto eben ![]()