Beiträge von A66

    Naja, gefährlich? Er macht ja keine Vollbremsung. Und in dem Moment wo er anfängt zu verzögern ist man schnell wieder auf dem Fahrpedal. Zumindest wenn man den Fuss vor den Pedalen hat, was eigentlich so sein sollte.


    Nach vielen Jahren Enyaq habe ich mich daran gewöhnt. Er überrascht mich i.d.R. nicht mehr.


    Das kann nur funktionieren,

    a) wenn die Kartendaten 100%ig stimmen, also nie. Und

    b) er nur die relevanten Schilder erkennt, was soll er machen wenn rechts z.B. ein 70er Schild steht, genau an der Stelle und Höhe wo Schilder halt mal hingehören, folglich erkennt er es und reagiert. Das würde dann schon eine Änderung der Beschilderung bedürfen um solche Missinterpretationen zu verhindern.

    Bei mir sind die Abweichungen zwischen GPS und Fahrzeug im Bereich von - 3 km/h. Wenn ich das nachregeln will ziehe ich halt 3 x am Hebel und gut ist.

    Ob es was bringt, soll jeder selbst entscheiden. Logisch, dass die Fahrzeuge hier nicht an die Grenze gehen, ich möchte mir die pseudojuristischen Diskussionen nicht anhören wenn jemand bei richtiger automatisch eingestellter Höchstgeschwindigkeit dann doch geblitzt wird.


    Übrigens wird bei den aktuellen Geschwindigkeitsmesser mit einer Toleranz von 3 km/h bis 100 km/h und darüber 3%. gemessen.

    In der Schweiz übrigens 3 km/h bis 100 km/h, 4 km/h von 101–150 km/h und 5 km/h ab 151 km/h


    Wenn ich permanent 5 oder 10 km/h schneller fahren will als erlaubt muss es eben manuell eingestellt werden, wie vorher bei stino Tempomaten auch.

    Ich weiß jetzt nicht sicher, ob der Fehler beim Elroq oder an mir liegt, aber das DC-Laden ist echt nervig.

    Ich sitze im Auto und warte die Zeit ab, es wird bis 80% geladen und dann auch beendet. Die Ladesäule zeigt mir auch an, dass der Vorgang beendet wurde, der Elroq zeigt mir jedoch an der Ladebuchse selbst das grüne Licht an und lässt den Stecker nicht mehr los.

    Ein drücken auf den "Öffnen" Knopf der Fernbedienung sollte laut Handbuch das Problem erledigen, was es bei mir jedoch nicht tut. Ich muss also den Elroq abschließen, dann aufschließen und innerhalb von einer Sekunde blinkt die LED am Anschluss grün/weiß. Dann kann ich den Stecker ganz schnell abziehen.

    Das kann doch so nicht stimmen?

    Nein, definitiv kann das so nicht stimmen. Egal wer die Ladung beendet HPC Stopp Taste, Fahrzeug beim Erreichen des eingestellten Ladezieles oder auch manuell - Laden stoppen/beenden jedes mal geht bei mir der DC Stecker einfach raus. Allerdings nicht sofort, es dauert ein paar Sekunden, deutlich zu hören, es macht klack an der Ladedose.


    Ist es immer der gleiche HPC oder an allen resp. verschiedenen? Wenn ja würde ich es in der Werkstatt prüfen lassen.

    Ich würde nie mehr ein Fahrzeug ohne Matrixlicht nehmen. Gerade auf Landstrassen ohne Strassenbeleuchtung (die bei uns auch mal gerne schmal sind und durch Wälder führen) finde ich es als echten Vorteil.


    Zitat Tabo

    Dafür müssen dann aber auch unbedingt Parameter wie eigene Aufmerksamkeit, eigene Geschwindigkeit, Wettersituation und die Straßensituation stimmen, die eine rechtzeitig vermeidende Reaktion zulassen können. Wenn man mit 100 abends etwas müde von der Arbeit und vom Tag auf dem Weg nach Hause auf einer Landstraße unterwegs ist und man sieht im belebteren Verkehr mithilfe der Matrix-Lichter ein Tier auf die Straße rennen, reicht die Reaktion und der Bremsweg sicher auch nicht mehr aus. Umso schwieriger wird es eben, je mehr Fahrzeuge auf den Straßen sind. (Da stellt sich die Frage, wechselt Wild eigentlich auch bei mehr Verkehr die Straße?)


    Genau so ist es, es kann nur ein + an Sicherheit bringen wenn alle anderen Bedingungen auch stimmen. Mit 100 km/h (in der Schweiz schon gar nicht erlaubt auf Landstrassen) resp. 80 km/h fahre ich hier auch nicht an strassennahen Maisfeldern/Getreidefeldern vorbei.


    Und ja, das Wild wird vom Licht nicht abgeschreckt die Strasse zu queren, war früher mit manuellem Fernlicht so und ist heute mit Matrix auch nicht anders. Sind die Felder dann mal abgeerntet sieht man mit Matrix einige Meter mehr links und rechts der Fahrbahn. Das ist für mich ein Vorteil.

    Ist auch meine Erfahrung zumindest mit den Vorgänger Enyaqs so 1 bis max 2 Winter halten die originalen Wischer, danach fängt das rubbeln an.

    Wenn es keine Änderung in der Ausrüstung gegeben hat gehe ich davon aus, dass es bei den beiden neuen auch so sein wird.

    Die Bosch sind meine 1 Wahl als Ersatzwischer.

    Man müsste ja nur mal zu den Nachbarn schauen, wie die das machen. Und schon hätte man mögliche Lösungen. Aber nein, in der Schweiz müssen wir immer das Rad neu erfinden.


    Maut, wird wahrscheinlich die teurere Lösung sein. Hier müsste die Infrastruktur aufgebaut werden, evtl. Ausweichstrecken müssen einbezogen werden.

    z.B von Lenzburg - nach Cham oder in die andere Richtung via Auffahrt Root-Gisikon.


    Die Kfz Steuer für alle anpassen, wird da schon der günstigere Hebel sein.


    Man könnte auch erneut über die Vignette nachdenken, ein System wie es unsere Nachbarn in Österreich haben, fände ich gar nicht schlecht.


    Ein Mix aus Steuer (hier könnte man weiterhin eine Förderung berücksichtigen ohne auf 0 CHF zu gehen) und Vignette, abgestuft wie in A wäre auch denkbar.


    Mein persönliches Fazit: Die Stärke des Elroq ist nicht die Langstrecke! Das will er aber auch gar nicht sein. Aber in Bezug auf ccdmas muss ich nach eigener Erfahrung einfach widersprechen, dass der Elroq auf Langstrecke ein No-Brainer sei.

    Hallo Igge55 sehr interessant, deine Erfahrungen, nur ein paar Anmerkungen von mir ... und ich will nicht provozieren, ich meine das so. :)


    Tempomat 160 km/h

    Ich gebe zu mal schnell fahren macht auch mit dem Elroq Spass, im Zusammenspiel mit Energie und Geschwindigkeit, wärst du bei geringeren Geschwindigkeiten schneller und günstiger, da weniger laden.


    Mit auf- und abfahren hat mich das eine halbe stunde gekostet. (Hätte ich im Octavia nicht gebraucht)

    Auf- und Abfahren brauchst du auch nicht im Elroq, entlang der Hauptrouten hat es inzwischen viele Ladeanbieter.

    Und man muss auch nicht an jedem HPC auf 80% laden, sondern nur soviel wie man zur nächsten geplanten Ladestation braucht.


    3 mal laden müssen, weil nach 8 minuten (15 kWh) , bzw. nochmal nach 15 minuten (für 12 kWh) abgebrochen ist

    Das ist in der Tat ärgerlich, wenn es sich bei verschiedenen Anbietern/Ladesäulen wiederholt, würde ich es prüfen lassen.


    Ich bin 615 km gefahren und statt ca. 6 stunden (und da ist eine Mittagspause von 20-30 minuten eingerechnet) hat es reale 7:20 gedauert.

    Wenn deine 1 Std. (wegen Abbrüchen) Ladung sagen wir mal gut gerechnet 30 min gedauert hätte wärest du bei 6:50 das wäre ein super Wert.

    Du bist ja sicher nicht durchgängig 160 km/h gefahren.


    die Kosten angeht: 70 cent ....

    Ok, dass ist jetzt auch nicht gerade günstig, mit einem Abo (gibt es auch monatlich) bei einem Ladeanbieter kommst du z.B. auf 39 cent/kWh, klar den Monatstarif muss man mit einkalkulieren. Den kannst Du z.B. ab der zweiten Ladung über den Preis schon raus haben.


    Mein Fazit einer der letzten 1200 km Strecke für die wir netto (ich habe 1 Std. Stau rausgerechnet) 14 Stunden incl. Ladepausen gebraucht haben. Allerdings in einem Enyaq85 FL, ist aber auch nur längerer Elroq85:


    Mit dem Verbrenner (seinerzeit ein Superb 2.0 tdi mit 190 PS) war ich auch nicht schneller, habe da aber auch regelmässig Pausen gemacht.


    Beide Fahrzeuge (die ich parallel betreibe) sind absolut langstreckentauglich, es bedarf jedoch einer Planung. Diese dauert aber Dank diverser Anbieterapps nur ein paar Minuten, einige lassen sogar zu, mit verschiedenen Geschwindigkeiten, mit weniger oder mehr Ladevorgängen die Fahrt zu simulieren.


    Wenn Du die Strecke nochmals fährst wäre mein Tipp:


    - vorab Ladeplanung, nach Möglichkeit direkt in einer App vom Ladeanbieter, oder sonst bei ABRP, dann klappt es auch mit Ladern an der Autobahn.

    - Laden nur soviel um an die nächste geplante Ladestation zu kommen

    - Reduziere die Geschwindigkeit etwas z.B. auf 120 - 130 km/h im Tempomat. Möglichst gleichmässige Fahrt, nicht dauernd Dampf und Bremsen.


    Damit bist du sicher in Summe noch schneller und günstiger unterwegs.

    Die bisherigen Vorschläge sind doch, mal vorsichtig gesagt, nur schwer durchführbar. Ich denke es ist uns allen klar, dass auch E-Fahrzeuge entsprechend besteuert resp. mit Abgaben belegt werden müssen. Bisher profitieren wir halt von einer "Förderung".


    Die Fahrzeuge jedoch aufgrund von Verbrauch an der WB (zusätzlicher Zähler) oder nach km Leistung zu besteuern ist für mich reiner Unsinn.


    Den Zähler an der WB kann ich mit CEE Anschluss umgehen, es wird Spezialisten geben die dann Ihr Fahrzeug an 203V anhängen.

    Ohne vorherige Prüfung der Installation? Viel Spass der Feuerwehr. Weiterhin, was ist dann mit meinem PV Strom? Muss ich den dann auch besteuern resp. We soll der Zähler unterscheiden?


    Die km Besteuerung ist auch Unsinn, werde ich dann auch auf km im Ausland besteuert, hier zahlen die Verbrenner ja nicht Schweizer Steuern und Abgaben, sondern die des jeweiligen Landes. Wie separiere ich geschäftliche und private km, wieder zurück zum Fahrtenbuch, juhu (ironie off).


    Nein, man muss das ganz neu denken, für alle Energiearten (auch zukünftige).


    In der Folge müsste man halt dann auch die Mineralölsteuer auf Benzin/Diesel streichen.


    Und das ist glaube ich das Problem. Sie verlieren ja nicht nur die Mineralölsteuer sondern auch noch (und das hat Silvan vergessen) die MwSt auf die Mineralölsteuer, eine Besteuerung der Steuer ist ebenfalls völlig absurd, aber eine schöne Stellschraube, ich erhöhe einfach nur ein wenig (dann gefällt es den Leuten) die Mineralölsteuer und schwupps habe ich die darauf gesetzte MwSt auch im Sack.