wenn man immer so Quellen zitiert frage ich mich immer ob das so stimmt
Da gebe ich dir zu 100% recht. Aber der Technische Ablauf ist eigentlich sehr gut erklärt. nur dann kommt wieder viel Meinung :
"Fazit:
Egal welches Fabrikat man fährt, eigentlich muss man sich, so die Hersteller, um das Thema Battery Balancing keine Gedanken machen. Das Batteriemanagement vermeidet zuverlässig eine Überladung wie auch ein Tiefentladen einzelner Zellen und gleicht – über automatisch ausgelöste Balancing-Durchläufe – deren Ladezustand an."
Kurz: So pauschal stimmt das nicht. Da steckt eine falsche Annahme drin.
Richtig ist:
-
Das BMS schützt zuverlässig vor Überladung und Tiefentladung einzelner Zellen.
-
Das funktioniert markenübergreifend.
Falsch bzw. zu schön formuliert ist:
-
Dass man sich keine Gedanken ums Balancing machen muss.
-
Dass der Abgleich automatisch und zuverlässig immer passiert.
Die Realität:
-
Balancing wird zwar vom BMS gesteuert, aber nur unter bestimmten Bedingungen (meist hoher SoC, Fahrzeug steht).
-
Viele Fahrer erreichen diese Bedingungen nie.
-
Dann gibt es zwar Schutz, aber keinen wirksamen Zellenabgleich.
-
Ergebnis: Drift bleibt bestehen, eine Zelle wird zur Limitierung.
Korrektes Fazit wäre:
Das BMS schützt den Akku, aber es garantiert keinen regelmäßigen Zellenabgleich. Der passiert nur, wenn das Nutzungs- und Ladeverhalten ihn zulässt.