Beiträge von Burkhard63

    Kleines Update von mir:

    Bei mir soll das Antennen Modul getauscht werden. Ursprünglich war die Lieferung für Mitte April angekündigt – also so um die 16. Kalenderwoche herum.

    Jetzt hat man bei Skoda wohl gemerkt, dass langsam die Luft brennt, und wurde aus dem Dornröschenschlaf gerissen – vermutlich um eine Rücknahme zu vermeiden. Jedenfalls hat man plötzlich Flux (wie ich stark vermute) einen Reiter losgeschickt, der das Teil am kommenden Donnerstag in die Werkstatt liefert.

    Heißt also der Einbau könnte dann am Montag, den 23.03.2026, stattfinden.

    Bin mal gespannt, ob's dann endlich rund läuft oder ob die nächste Überraschung schon wartet. Ich halt euch auf dem Laufenden.

    Du hast bei mir diese fiktive Schublade nun wieder verlassen ;)

    Ich habe gar nicht gemerkt, dass ich hier offenbar in einer Schublade steckte – aber danke, dass ich da jetzt wieder raus bin. 😉

    Eigentlich hätte ich erwartet: einmal zur Werkstatt, Problem behoben, fertig. Stattdessen war ich inzwischen drei Mal dort ( seit November ). Der Termin für den Austausch des Antennenmoduls stand schon fest und wurde dann wieder abgesagt, weil das Teil nicht lieferbar ist – obwohl ich seit Wochen darauf warte.

    Ich arbeite selbst als Projektleiter im Anlagenbau und bin damit ebenfalls im weitesten Sinne Dienstleister. Wenn bei uns etwas nicht passt, setzen wir alles daran, das Problem schnell und transparent zu lösen. Umso unverständlicher ist für mich der Umgang hier, kaum proaktive Information, zunächst nur Autobot-Antworten und Bewegung gibt es oft erst, wenn man Druck macht.

    Auch Änderungen werden teilweise einfach umgesetzt, ohne die Kunden vorher zu informieren – ich erinnere nur an die Umstellung des Batterie-Care-Modes von 80 % auf 90 %.

    Über vieles kann man hinwegsehen – aber wenn noch nicht mal Info´s kommen fühle ich mich als Kunde übergangen.

    Es geht in die nächste Runde.

    Das Antennenmodul ist nicht lieferbar. Als frühester Termin wird jetzt Kalenderwoche 16 genannt. Einen verbindlichen Liefertermin gibt es nicht.

    Auf meinen Hinweis, dass ich bei ausbleibender Nachbesserung vom Kaufvertrag zurücktreten werde, kam die Antwort, dass es sich beim Remote Parking lediglich um eine Komfortfunktion handelt und daraus kein Rücktrittsrecht abgeleitet werden könne.


    Das ist juristisch tatsächlich nicht trivial. In einem möglichen Gerichtsverfahren bestimmt der Fahrzeugwert den Streitwert – danach richten sich die Kosten. Das kann also schnell teuer werden.

    Allerdings zählen am Ende die Fakten. Bei mir liegt eine anerkannte körperliche Behinderung vor. Ich benötige zum Einsteigen eine weit geöffnete Tür. Genau aus diesem Grund war diese Funktion für mich kaufentscheidend. Für mich ist das daher keine Komfortfunktion, sondern eine reale Nutzungserleichterung im Alltag.

    Aktuell laufen viele Gespräche und Nachrichten hin und her. Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Assistenzsysteme auf den Punkt gebracht. Mich lenkt das Zeug inzwischen mehr ab, als es unterstützt. Dieses Notbrems-/Aufmerksamkeits-Gedöns zum Beispiel scheint fest davon überzeugt zu sein, dass ich jederzeit ohnmächtig hinterm Lenkrad zusammensacken könnte. Bei rund 80.000 km im Jahr, fünf Fahrsicherheitstrainings und fünf Drifttrainings bin ich sicher nicht der Kapitän der Straßen – aber offenbar denkt das Auto regelmäßig, ich liege schon halb bewusstlos im Sitz. Nur weil ich nicht permanent nervös am Lenkrad rumzapple wie ein Eichhörnchen auf Espresso.

    Und dann der Spurhalteassistent: Auf kurvigen Straßen fahre ich halt eine saubere Linie. Für das Auto ist das aber offenbar schon ein mittelschwerer Kontrollverlust. Da zerrt es am Lenkrad, als hätte ich spontan beschlossen, quer über den Acker abzukürzen.

    Ganz ehrlich: Das erinnert mich stark an früher, als meine Schwiegermutter noch unbedingt überall mitfahren wollte. Permanent Kommentare zum Fahrstil, ständige Einmischung – nur dass das Auto zusätzlich noch piept und blinkt.

    Der einzige Unterschied: Die Schwiegermutter konnte man irgendwann aussteigen lassen. ;)

    Ich kann nur sagen das wenn es Probleme mit dem Fahrzeug gibt egal wie geartet, sollte sich das eine Fachwerkstatt anschauen. Ich finde mittlerweile die Häufung der Fehler schon ziemlich bedenklich.

    Die Idee ist gut, nur nicht so einfach umsetzbar, da diese Systeme tlw. Pflicht sind und auch das Vorhandensein der Systeme in die Versicherungseinstufung einbezogen wird. Im Falle des Spurhalteassistenten muss man den Wunsch zum deaktivieren explizit nochmals in einem extra Fenster bestätigen. Die Versicherungs-und Haftungsfragen die sich im Falle eines Unfalles ergeben sind dabei nicht ganz unrelevant. Hätte ich die Assistenten irgendwie abwählen könne, hätte ich es mit Sicherheit getan.

    Es gibt keine automatische Mitschuld, nur weil man einen Assistenten deaktiviert hat. Entscheidend ist immer der klare Zusammenhang zum Unfall.

    Beispiel: Auffahrunfall oder Kreuzungsunfall – da hat ein Spurhalteassistent schlicht nichts mit der Ursache zu tun.

    Die wirklich sicherheitsrelevanten Systeme (z. B. Notbremsfunktionen) lassen sich ohnehin nicht dauerhaft abschalten.

    Schalte den Kram ab, wenn er nervt, und fahre selbst.

    Ich habe das Thema jetzt beendet.

    Zweimal wurden Softwaremaßnahmen nach Herstellervorgabe durchgeführt – ohne jede Verbesserung. Danach kam die Aussage, dass das Antennenmodul getauscht werden muss.

    Dieses Ersatzteil ist derzeit nicht lieferbar, ein Termin kann nicht genannt werden.

    Ich habe dem Händler heute schriftlich eine Frist von 14 Tagen zur Nacherfüllung gesetzt. Entweder wird der Mangel innerhalb dieser Frist verbindlich behoben oder ich werde vom Kaufvertrag zurücktreten.