Ich habe das im Netz gefunden und die Erklärung ist auch einleuchtend, meine Frage war ob dieses Problem auch bei einem Tesla besteht
1. Standard-Autopilot (Vergleichbar mit Skoda Travel Assist)
Der Basis-Autopilot, der in jedem Tesla (wie dem 2026er Model Y) serienmäßig verbaut ist, verhält sich sehr ähnlich wie der Travel Assist von Skoda.
Linien-Fixierung: Er ist primär für Autobahnen konzipiert und orientiert sich strikt an Fahrbahnmarkierungen.Probleme mit Radwegen: Auch der Standard-Autopilot kann durch gestrichelte Linien (Fahrradschutzstreifen) irritiert werden. Er neigt dazu, das Fahrzeug mittig zwischen der (falschen) äußeren Linie und der Mittellinie zu positionieren, was oft zu einer Fahrt hälftig auf dem Radweg führt.
2. Full Self-Driving (FSD Supervised)
Die FSD-Software (in Europa für Anfang 2026 angekündigt bzw. in Testphasen) nutzt einen völlig anderen Ansatz:
Objekterkennung statt Linienreue: FSD (Version 14 im Jahr 2026) basiert auf "End-to-End Neural Networks". Das System erkennt den Radweg als solchen und versteht, dass dieser für Fahrräder reserviert ist.Vermeidungsverhalten: In Tests zeigt FSD 2026 die Fähigkeit, Radwegmarkierungen gezielt auszuweichen, anstatt sie als Fahrbahnbegrenzung misszuverstehen. Dennoch gibt es Berichte über Fehler, bei denen das System nach dem Abbiegen kurzzeitig in den Radweg oder den Gegenverkehr steuert.