Beiträge von Burkhard63

    Auch die Tankgröße beim Verbrenner ist doch nur theoretisch bekannt, oder wie prüfst du, ob die vom Hersteller angegebenen 55 Liter Tankvolumen auch tatsächlich stimmen?

    Das ist abgesichert und die angegebene Füllmenge bekommst du bei Restreichweite von 10Km garantiert noch eingefüllt, zudem dieser geeicht ist. Es geht bei der Anzeige in kWh darum auch den Wiederverkauf zu erleichtern, wenn du dann den Akku z.B. auf 100% sprich 77kwh lädst wäre die noch zu 100% gesund und du könntest dein Fahrzeug so einfacher wieder verkaufen, selber hättest du die Kontrolle wie dein Umgang mit dem Akku Einfluss auf dessen Haltbarkeit nimmt und so evtl. zukünftige Fehler verhindern.


    Es würde das Ganze einfach nur transparenter machen, zum jetzigen Zeitpunkt kostet es dein Geld, um die Werte deines Akku´s in realen Zahlen zu bekommen.

    Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Forderung nach mehr Transparenz oft mit Aussagen wie "Das ist doch unnötig" oder "Wofür braucht man das?" begegnet wird, gefolgt vom Hinweis: "Das wurde dir doch zugesichert und stand im Kaufvertrag."


    Die letzten beiden Punkte sind richtig. Die ersten beiden – dass es unnötig oder nicht benötigt sei – teile ich nicht.

    Der Grund ist ein grundlegendes Verbraucherprinzip: Eine Zusicherung oder Vertragsklausel ist das eine. Die praktische Möglichkeit, diese Angabe im Alltag auch unabhängig überprüfen zu können, ist etwas anderes. Transparenz schafft erst diese Überprüfbarkeit.

    Bei einem Verbrenner ist dieses Prinzip verwirklicht: Die Tankgröße (Zusicherung und geeicht ) ist bekannt, und die geeichte Zapfsäule (Überprüfbarkeit) zeigt exakt, wie viel Kraftstoff eingefüllt wird. So kann jeder Verbrauch und Reichweite nachvollziehen.

    Bei der Elektromobilität fehlt dieser zweite, entscheidende Teil für den Nutzer: die nutzbare Batteriekapazität in kWh. Sie ist die zentrale "Tankgröße", bleibt aber eine undurchsichtige interne Kenngröße. Die Ladesäule ist zwar geeicht, doch ohne den verbindlichen und einfach einsehbaren Referenzwert der Netto-Kapazität kann ich als Nutzer nicht prüfen, ob die zugesicherte Effizienz im Alltag hält oder wie sich die Batterie über die Zeit entwickelt.

    Es geht daher nicht um eine technische Spielerei, sondern um die sinnvolle Übertragung eines bewährten Prinzips: Klare, überprüfbare Informationen sind die Grundlage für informierte Entscheidungen und Vertrauen in die Technik – beim Neukauf wie beim Gebrauchtkauf oder der Bewertung des Batteriezustands nach Jahren.

    Ich glaube hier wurde was nicht verstanden, es geht nicht um Gefühle. Stand jetzt kannst du mir nicht sagen wieviel kWh in deinem Akku sind, das zu wissen kostet dich erst mal zwischen 150 und 250€ ... warum ? Die Akkus sind nicht geeicht es ist eine Angabe des Herstellers, wie verlässlich die sind soll jeder für sich selber entscheiden.

    Zur Beruhigung, die entscheiden Wende kommt im Februar 2027, die neue EU-Batterieverordnung mit der verbindlichen Einführung eines digitalen Batteriepass wird diese Lücke geschlossen.



    Der Werkstatt die Verantwortung zuzuschieben ist aus meiner Sicht zu kurz gesprungen.

    Es geht nach Verursacherprinzip, einen Anspruch an Skoda hast du nicht, den könnte einzig und alleine die Werkstatt haben, verschwende da keinen Gedanken dran, die haben sich rechtlich so abgesichert das die für Otto normal und auch die Werkstatt nicht zu greifen sind. Ich kenne das auch von meinen Fahrzeugen aus dem VW Konzern. Also wie gesagt hier geht es nicht um Emotionen, sondern um rechtliche Fakten.

    Leichte Einwände, kein Problem du hast dich mit der Materie noch nicht beschäftigt, ich schon.

    Hier die Antwort damit keine Verwirrungen entstehen ;) .

    Bei einem Verbrenner muss ich diesen Selbstversuch nicht machen, um geschützt zu sein. Das System ist durch Verbraucherschutz und Eichrecht so aufgestellt, das ich mich auf die Angaben verlassen kann.

    ( Du kannst aber auch bis auf 10Km runterfahren, die angegebene Menge wird sicher hinein passen.)

    Nur beim Akku habe ich keinen Einblick, es sei denn ich lasse ihn auslesen, was ich aber bezahlen muss.

    Ich wollte nur mal so darauf hinweisen.

    Der Vergleich mit den unterschiedlichen Gesamtkapazitäten hinkt. Ich kenne Verbrenner bei denen unterschiedlich große Tanks verbaut werden (wurden). Ich kenne auch keine Verbrenner die das momentane Füllvolumen in Litern angeben. Da wird auch nur ein ungefährer Füllstand angezeigt, der noch nicht einmal linear verläuft. Des weiteren ist die Angabe beim 85er 82 kWh, davon nutzbar 77 kWh. 77 kWh entsprechen 100%.

    Ja, wobei du den Tankinhalt an jeder Tankstelle überprüfen kannst, aber die Kapazität deines Akku´s, aber nur gegen eine Bezahlung beim TÜV oder Dekra auslesen lassen kannst. Schonmal darüber nachgedacht warum das evtl. so sein könnte? Es muss für den Endverbraucher klar ersichtlich sein was er kauft, auch wenn du so eine Kiste gebraucht verkaufst, wäre es von Vorteil für alle ... außer vielleicht für die Hersteller ;)