Beiträge von Burkhard63

    sind eine nette Geste.

    Ich arbeite umsatzbasiert. Jeder Werkstatttag kostet mich real Geld. Bei vier Terminen sind insgesamt rund 8 Stunden Organisations- und Ausfallzeit angefallen – also im Schnitt 2 Stunden pro Tag, die mir produktiv fehlen. Zwei weitere Termine stehen noch an.

    Die 250 € sind natürlich Geld. Aber im Verhältnis zu Zeitverlust, Umsatz­ausfall und dem laufenden Aufwand ist das wirtschaftlich betrachtet nicht ansatzweise ausreichend. Ein Ersatzfahrzeug habe ich mir selber auch noch besorgen müssen.

    Und genau deshalb kann ich auch dieses „ist doch eine nette Geste“ nicht nachvollziehen.

    Nett wäre gewesen, wenn das Problem über eine Rückrufaktion strukturiert gelöst worden wäre – ohne mehrfaches Nachbessern, ohne ständiges Hinterherlaufen und ohne weitere Ausfallzeiten. Alles andere ist keine Großzügigkeit, sondern Schadensbegrenzung.

    Meint denn irgendeiner, die vom Marketing würden in den Foren nicht mitlesen?

    Bei einem Golf hatte ich einmal einen Karosseriefehler, er knackte laut bei jeder Kurvenfahrt. Das Fahrzeug wurde bei mir abgeholt und gleichzeitig ein Ersatzwagen bereitgestellt.

    Im Werk in Wolfsburg wurde das Fahrzeug komplett zerlegt. Dabei stellte man fest, dass an der Stirnwand Schweißpunkte an den Blechen fehlten. Der Mangel wurde fachgerecht nachgearbeitet.

    Der Wagen kam technisch und optisch einwandfrei zurück – ohne Zeit- oder Kostenaufwand für mich. Zusätzlich gab es einen Blumenstrauß, eine Flasche Sekt und ein offizielles Entschuldigungsschreiben. So verstehe ich Service.

    Vorher war ich in zwei verschiedenen Werkstätten. Die zweite hat den Fall korrekt ans Werk gemeldet, ab da lief es professionell.

    Hier ist die Situation eine andere: Viele Betroffene melden sich, aber es passiert faktisch nichts. Die 250 € waren aus meiner Sicht kein Entgegenkommen, sondern de facto ein Eingeständnis, dass die Sache nicht im Griff ist. Nach zwei erfolglosen Nachbesserungsversuchen hätte ich das Recht, vom Kaufvertrag zurückzutreten und das Fahrzeug zurückzugeben. Das ist keine Kulanz, sondern die Konsequenz aus nicht erfüllter Nacherfüllung.

    Kulanz sieht deutlich anders aus.

    aber dann ist das doch ein feiner Zug von Skoda, zu dem sie nicht verpflichtet wären und kein Grund zum nörgeln

    Natürlich kann man die Gutschrift als entgegenkommende Geste werten – dazu wäre Skoda formal nicht verpflichtet gewesen.

    Allerdings muss man auch realistisch bleiben: Wenn der Mangel weiterhin nicht behoben wird, stünde im Raum, das Fahrzeug zurückzugeben. Im Verhältnis zu diesem wirtschaftlichen Risiko sind 250 € für Skoda überschaubar – zumal die Gutschrift an die FIN gebunden ist und somit keine frei verfügbare Zahlung darstellt.

    Insofern wirkt das weniger wie reine Kulanz, sondern eher wie eine nachvollziehbare wirtschaftliche Abwägung.

    für was zahlen die das? Für deinen Aufwand, oder. weiles nicht geht?

    Für meinen Aufwand habe ich von Skoda eine Gutschrift erhalten. Diese ist jedoch an die FIN des Fahrzeugs gekoppelt.

    Rein rechtlich müsste ich nach zwei fehlgeschlagenen Nachbesserungsversuchen und insgesamt vier Tagen Ausfallzeit nicht weiter abwarten – auch dann nicht, wenn nun das Steuermodul getauscht werden soll.

    Die Gutschrift kann juristisch als Anerkennung eines Mangels seitens Skoda gewertet werden. Durch die Annahme der Gutschrift verzichte ich jedoch auf keine weitergehenden Rechte und trete auch keine Ansprüche ab.

    Aktuell bin ich noch unentschlossen, da der Werkstatttermin erst in 14 Tagen ist.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    hier für euch zur Info Skoda zahlt mir ohne Anerkennung 250€ in Form eines Gutscheins denn ich bei meiner Werkstatt einlösen kann z.B. für eine Inspektion.

    Ob ich das so hinnehme weiß ich aber nicht ich werde mich mit Nichten so abspeisen lassen, zahlreiche Werkstattbesuche und auch der Ausfall sind damit sicherlich nicht abgegolten. Ich werde weiter berichten.

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    das ist ein Skoda... dein Elroq verhält sich anders.

    ein kurzes, deutlich spürbares Anbremsen ist normal und systembedingt.

    Beim Inaktivitäts-/Notfallassistenten von Fahrzeugen von Škoda Elroq läuft die Eingriffslogik typischerweise so ab:

    1. optische + akustische Warnung
    2. wenn keine Reaktion → kurzer Bremsruck („Brake Jolt“)
    3. danach stärkeres automatisches Abbremsen bis Stillstand
    4. Warnblinker + Parkbremse + ggf. Notruf

    Dieser Bremsruck ist absichtlich. Zweck:

    • Fahrer „aufwecken“
    • Reaktion erzwingen (Lenkung/Bremse/Gas)
    • letzte Eskalationsstufe vor automatischer Vollbremsung

    Das ist kein Fehler und kein Defekt, sondern Teil der Sicherheitsstrategie.

    Viele empfinden das als ruppig, weil das System bewusst deutlich verzögert, damit du es wirklich merkst.

    Nur auffällig wäre:

    • extrem starke Vollbremsung ohne Vorwarnung
    • wiederholtes Bremsen trotz aktiver Lenkeingaben
    • Fehlermeldung im Display

    Dann wäre es ein Kalibrierungs- oder Sensorsignalproblem.

    Das ist mir auf meiner ersten Fahrt genau so passiert.

    Das ist keine normale Gurtstraffung gewesen. Der Gurt wird bei Müdigkeitserkennung nicht gerüttelt.

    Zuerst kommen Warnsignale, dann ein kurzer Bremsruck. Reagiert der Fahrer nicht, bremst das Fahrzeug mit Warnblinker kontrolliert bis zum Stillstand und setzt anschließend automatisch einen Notruf ab. Der Gurtstraffer spielt dabei keine Rolle.

    Eine Kombination zur bisherigen Anzeige des Ladebalkens hätte ich für Sinniger empfunden, Im Fenster hätte man alles auf einen Blick gehabt

    Ladebalken mit Einstellung bis wo geladen werden soll, mögliche Ladeleistung, Zeit der Vorkonfektionierung und Akku Temp.

    So wäre es übersichtlich gewesen und alle benötigten Daten auf einen Blick.