Beiträge von city_lion

    Bei meinen Fahrzeugen mache ich den Reifendruck immer abhängig vom Verschleißbild der Reifen. Sind sie - mittig deutlich besser erhöhe ich den Luftdruck - inzwischen bin ich bei plus 0,6 Bar ggü. Herstellerangabe. Fahren sie sich ungleich rechts links ab - dann muss die Spur eingestellt werden - hatte ich auch schon einmal. Das merkt man dann auch im Verbrauch und spart am Ende nicht nur Reifen. Meiner Meinung nach erhöht das auch die Sicherheit - wenn Reifen gleichmäßiges Profil haben und regelmäßiges Prüfen halte ich trotz Sensoren immer noch für sinnvoll. Ich verlasse mich auch niemals auf eine Werkstatt - ich prüfe nach jedem Service direkt danach den Luftdruck.

    Ehrlich gesagt hatte ich dabei einen starken Mitstreiter: Ich habe die gesamte Analyse gemeinsam mit Claude der KI von Anthropic erarbeitet. Herausgekommen ist eine ausführliche Analyse mit Tabellen und Grafiken.

    Wird die KI auch bewertet also getestet mit der Realität? Meine Erfahrung ist, dass die KI, gerade bei solch detaillierten Analyse-berichten all zu oft halluziniert und eine Pseudogenauigkeit vorgaukelt. Habe in meinem beruflichen Alltag all zu oft erlebt das entweder die KI-Erkenntnisse nur das Erwartete widerspiegeln und wenn es drauf an kommt Fakten schlicht erfunden werden.

    yeti-rider Würde sagen das Ü60 Publikum hat zugenommen.

    Ladeerlebnis Bei den vielen RS Elröqchen die ich in der Bestellliste sehe dürften das nicht nur die 20 Jährigen sein.

    Saebelzahntiger ja richtig natürlich nicht repräsentativ - mein Interesse rührt eher im Vergleich zum Cupra Born bei dem ich zeitgleich diese Frage gestellt hatte.


    Und ja ich wollte diese Fragestellung so neutral wie möglich stellen - nicht gleich mit der Suggestivfrage, ob es ein Rentnerauto sei.

    Meiner Recherche nach hat der Elroq RS
    Prismatische Zellen von SK On - 79er Akku. Kennzeichnend der Ladepeak bis ca. 185kw,.
    Der aktuelle 77er Akku kommt von CATL ist ebenfalls prismatisch. Kennzeichnend der ladepeak bis 135kw.
    Der frühere 77er Aku kam von LG - das waren Pouchzellen und hatte einen Ladepeak von 175 kw.


    Leider habe ich keine verlinkbare - öffentliche Artikel gefunden, die das zweifelsfrei belegen.

    tombikeger AC lohnt derzeit meistens nach dem eigenen Haus-Tarif der Ladesäulenbetreiber zu schauen - die großen Roaming-Anbieter sind da meist schlecht gestellt - da ist im Hintergrund viel zu viel Abzocke gelaufen. Leider ist das regional nicht verallgemeinerbar und ändert sich auch immer wieder über die Zeit - aktuell sinken die Tarife tendenziell. Ich lade hier in Stuttgart jetzt für 39ct/kwh an den Stadtwerkesäulen. In Berlin waren es 49ct - und auch nachts ohne Blockiergebühr setzt sich bei den AC-Betreiber-Tarifen immer mehr durch. Bei dir steht Hessen - da kenne ich jetzt Frankfurt, da gibt es auch die eze-network Säulen die einen fairen eigenen Tarif bieten (38ct + 1ct/min ab 20 Uhr), wo man zumindest abends noch vergleichsweise günstig laden kann.

    Bedeutet die oben erwähnte Empfehlung, man soll möglichst DC weniger nutzen oder hat das akkuschonende Laden etwas mit der Ladeleistung zu tun und weniger mit der Stromart? D.-h. wäre 50 KW "schonender" als eine 300 KW Säule zu nehmen.

    Ladeleistung und Akkuschonen hat heutzutage nicht mehr viel miteinander zu tun. Wie schon geschrieben - das Batterie-Management-System schaut schon, dass nicht zu schnell geladen wird. Das ist zudem noch abhängig von der Akkutemperatur - bei eiskaltem Akku kann schon 50kw zu schnell sein - aber das weiß das BMS und lädt dann auch langsamer.

    Da ich seit 5 Jahren ausschließlich öffentlich laden kann, kann ich aus Erfahrung sagen für das Laden an DC im Alltag ist vor allem im Winter entscheidend: bekommt man den Akku überhaupt warm! Hat man morgens nur 2 Kilometer zum Supermarkt mit DC Ladesäule vor sich - dann ist der Akku immer noch kalt und man braucht viel, sehr viel länger als sonst - oder nimmt halt weniger Strom mit. Man muss fürs Laden also schon das so einplanen, dass man davor genug Strecke bzw. Zeit gefahren ist, dass der Akku aufwärmen konnte. Es ist einfach damit schwieriger zu planen. Und will man mal auf 100% voll laden- weil man am zeitnah noch auf Langstrecke will, macht man sich nicht immer Freunde, wenn die Ladepunkte voll belegt sind, weil die letzten 20 Prozent dauern nochmal so lange wie die 80 davor - selbst mit warmen Akku. Und auch bei DC muss man dann auf die Blockiergebühr achten.


    Ich persönlich bevorzuge AC Laden. Weil das funktioniert zumindest bei Akkus des VW-Konzern (mitleidige Grüße gehen an die KIA Fahrer raus) bei jeder Temperatur zuverlässig mit 11kw - das lässt sich durch Multiplikation leicht rechnen und jederzeit einplanen. Im Idealfall hat man dann nur die Zeit zum Anstecken/Abstecken und hat das Laden dort erledigt wo man eh sich aufgehalten hat. Bei DC dagegen sehe ich immer wieder Menschen - habe mich selbst dabei schon ertappt, wie man Zeit an oder nahe der Ladesäule totschlägt, weil um wo anders hin zu gehen, etwas zu erledigen, dazu ist das Laden dann doch zu schnell und da DC Säulen nicht ganz so "verteilt" stehen ist der Ort wo man eigentlich gerne sein möchte dann doch zu weit.