Beiträge von Jorin

    Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten also für den Wert, der auf dem Tacho angezeigt wird. Gut zu wissen. :)

    Ich möchte nicht mit dir darüber diskutieren, ob du deinen Tacho ignorieren oder selbstständig Wert X draufrechnen darfst, um gesetzkonform am Straßenverkehr teilzunehmen. Der Tacho ist dein Mittel um deine gefahrene Geschwindigkeit mit der erlaubten abzugleichen. Keininneres Gefühl, kein elektronisches "Sie fahren..."-Schild und auch nicht der Wochentag.


    Interessant wäre die Reaktion der Polizei, wenn du bei einer Überschreitung der Geschwindigkeit damit argumentierst, dass dein innerer Kompass doch bitteschön ausschlaggebend dafür sein sollte, was du fahren darfst, und nicht das Schild auf der Straße und der Tacho als Abgleichsystem.


    Ja, Tachos zeigen z.B. 70 km/h an und du fährst ein paar km/h weniger. Das ist so vorgegeben, daran ändern wir nichts. Und ja, auch ich schlage ein paar km/h drauf. Der Unterschied zwischen uns beiden ist: ich verurteile niemanden als Bremser, der das fährt, was sein Tacho ihm anzeigt. Ich verlange auch nicht, dass jemand schneller fährt, als der Tacho ihm anzeigt, nur damit ich im Gleichklang mit meinem inneren GPS bin.


    Aber ja, ich bin auch dafür, es damit gut sein zu lassen. Das führt zu nichts.

    Natürlich ist das nicht zuviel verlangt, wenn es keine noch einfachere Lösung gibt, z.B. dass bei Annäherung ans Auto mit dem Schlüssel in der Hosentasche und dem vorherigen Erreichen des Ladelimits das Auto so schlau ist, zu denken: "Ah, ich bin voll... das Kabel hängt aber noch dran... da kommt jemand mit Schlüssel... bestimmt will der das Kabel abziehen. Dann entriegle ich mal lieber."


    Aber das ist vielleicht zu viel verlangt. ^^

    Guten Morgen liebe Community,


    ich habe natürlich das Handbuch gelesen und da steht drin, wann der Elroq das Laden beendet und wann nicht und wann ich das Kabel abziehen sollte und wann nicht. Mir geht es aber gar nicht um die blanke Theorie, sondern um die gelebte Praxis. Kann ich das irgendwie praktischer, schneller, komfortabler gestalten, das mit dem Beenden des Ladevorgangs?


    Meine aktuelle Situation ist diese: Ich lade Noomi meistens in der Tiefgarage an einer nun blauen Dose einphasig auf - das ist das, was die Eigentümergemeinschaft mir erlaubt hat und da bitte nicht diskutieren, dass mir gesetzlich auch eine Wallbox zustehen würde. Das wäre ein anderes Thema.


    Nun steht Noomi dabei zwischen zwei Betonsäulen, sodass ich nicht ganz frei um das Auto herum laufen kann - das macht den Zugang zum Ladeport und das "Verlegen" und wieder "Einsammeln" des Kabels etwas schwierig. Der Ladeport ist hinten rechts am Auto - die Steckdose vorne links an der Wand.


    Ich stöpsle also an - alles gut. Aber wie beende ich am besten den Ladevorgang? Da gibt es meines Wissens folgende Möglichkeiten:


    1. Mit dem Schlüssel 2x auf Öffnen drücken, damit soll laut Handbuch Noomi den Ladevorgang beenden und ich habe 30 Sekunden Zeit, das Kabel abzuziehen, bevor es sich wieder verriegelt. Das bedeutet aber auch, unbedingt den Schlüssel aus der Hosentasche nehmen zu müssen.


    2. Mit dem Button im großen Display. Das bedeutet aber, dass ich um die Säule herum laufen, das Auto entriegeln, mich ins Auto beugen und den Butten drücken muss, und alles wieder in umgekehrter Reihenfolge dann nochmal. Scheint mir wenig praxisnah.


    Und weil mir sonst nichts Besseres einfallen mag, frage ich mal euch: Wie macht ihr das mit dem Ladeende bei euch zuhause?


    P.S.: Das angehängt Bild ist noch mit dem Probefahrtwagen entstanden, ist aber mein aktueller Stellplatz.

    Das ist nicht das Problem.

    Du bist langsamer als die anderen somit ein Hinternis, das alle überholen müssen

    Du bist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das meine ich nicht persönlich böse. Viele haben diese innere Einstellung: Wer gesetzkonform handelt, bremst aus.


    Das zeigt sich bei Ampeln immer wieder besonders schön. Früher habe ich noch gelernt, schon zu bremsen, wenn die Ampel von grün auf gelb springt. Nur, wenn ich das nicht mehr schaffe und nach der Haltelinie zum Stillstand kommen würde, darf ich noch drüber.


    Heute heißt es oft, eine rote Ampel ist eine Empfehlung. Springt sie von grün auf gelb, bedeutet das nur, auf jeden Fall Gas zu geben. Springt sie von gelb auf rot, heißt es, zu schauen, ob irgendwo ein Blitzer oder die Polizei steht. Wenn nicht, alles klar, dann kann man auch noch ein paar Sekunden nach rot drüber fahren.


    Diese Einstellung, sich den Straßenverkehr so zu gestalten, dass man möglichst schnell und ungebremst voran kommt und ja nicht vor anderen mal freiwillig zurück steckt, kotzt mich gelinde gesagt an.


    Das Auto macht alles richtig. Es fährt, was es fahren darf, und richtet sich dabei nach dem Tacho. Das sollte ein Fahrer auch machen. Der hat kein inneres GPS, was genauer funktioniert als der Tacho. Der hat nur sein "ich will schneller voran kommen"-Gefühl.


    Ich geh ne Runde abregen...