Beiträge von EV67

    Ich hatte/habe ähnliche Probleme mit einer KEBA Business Model, die vorher mit Modem und LTE in ein professionelles Abrechnungssystem eingebunden war. Sofortladen und RFID sind problemlos möglich. Die Einbindung ins Netz ist "kompliziert". Da sie bei mir in der privaten Garage hängt, ist das kein Problem (Fehlersuche = Lebenszeit). Ich bin selbst Ingenieur und habe auch Erfahrung in der Installation und Netzwerk.

    Deshalb folgende Fragen

    1. Sind das Neugeräte oder sind die bereits in einer anderen Umgebung gelaufen? (Bei meiner KEBA geht die Umkonfiguration über eine cfg-Datei, die per USB geladen wird)

    2. Sind die Geräte für den Anwendungsfall ausgelobt? Bei KEBA sind die Modelle modular aufgebaut und man hat nur die Schnittstellen drin, die benötigt werden (z.B. bei mir kein WLAN)

    Die genaue Spezifikation kann man dort an der Sachnummer ablesen.

    3. Wie ist die Netzanbindung geplant (LAN, WLAN, LTE, ...)?

    4. Wo liegt das aktuelle Problem bzw. ist die Wallbox im Netzwerk nicht sichtbar oder funktioniert nur nicht die Anbindung der WB über die Adresse an die Software?

    Wer hat die Wallbox installiert? Wenn man kein Elektriker ist, kommt man doch um einen Fachbetrieb nicht umhin. Der Installateur müsste doch eine Ahnung zur Konfiguration haben, wenn er das installiert.
    Ansonsten hat ja vielleicht der Händler, der die WB empfohlen hat Erfahrungen zum Einsatzfall.

    Ansonsten würde ich mir bei dem Misstrauen eine eigene Wallbox mit Zähler daneben hängen. Jede Stunde Fehlersuche kostet ja auch (Lebens)-Zeit und die Kosten für einfache Wallboxen sind doch recht überschaubar geworden.


    Ich habe von meinem ehemaligen Arbeitgeber die Wallbox übernommen. Die Konfiguration ist dort auch sehr bescheiden gelöst (USB Stick entladen - mit dem Editor die Config ändern - mit dem USB Stick wieder laden). Die Vorgehensweise und Doku habe ich vom ehemaligen Dienstleister der Abrechnung bekommen. Der Wallboxhersteller hat das auch nicht veröffentlicht.

    Ich habe mal kurz ein paar Werte in der Garage bei 20°C aufgezeichnet. Start - Klima an - Klimaleistung geändert - Klima aus. Kühlmitteldruck war konstant bei 51 bar. Das Diagramm ist selbsterklärend.

    Der Test hier ist simpel (~ 5 Minuten) aber natürlich nicht 100% für alle Fehlerbilder ausreichend.

    Ich würde mich als Werkstatt aber an die Ausliefercheckliste vom Werk halten denn eigentlich sollte die Klimaanlage ab Werk i.O. sein und im Fehlerfall einen FS-Eintrag erzeugen. Das würde beim Fehlerspeicherscan auffallen, der hoffentlich gemacht wird.

    Jede Funktion nochmal (intensiv) zu prüfen ist nicht wirtschaftlich. Fehlerbehebung wird vom Werk an die Werkstatt erstattet. (Ob das auskömmlich ist wissen nur die Händler :-))

    Hinweis: Vor der Messung habe ich die Klimaanlage bereits kurz laufen lassen. Deshalb starten die Temperaturen nicht bei 20°C.

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    Ich glaube nicht das du sehen kannst wie schnell die Luft entweicht, da es keine Druckanzeige gibt, das System meldet nur anhand des gespeicherten Drucks eine Abweichung sonst nichts.

    Bei den sensorbasierten Systemen kann man durchaus weiterfahren. Bin selbst schon 80 km mit Schraube im Reifen und zwischendrin nachfüllen gefahren.

    Beim Skodasystem hat man ja indirekt die Abweichung der Raddrehzahl als Indikator für den Druckverlust. Man könnte also mit Warnmeldung (z.B. -0,3 bar = Reifendruck zu niedrig bitte prüfen) weiterfahren bis die nächste Warnung (z.B. bei 0,6 bar? ) kommt und dann abschätzen wie schlimm es ist. Dazu müsste man halt die Eskalationsstrategie = Abfolge der Fehlermeldungen kennen.

    Für mich stellt das PDF keinen Mehrwert dar und ich möchte auch aktuell keine Zeit dafür investieren. Außerdem dürfte das Verteilen einer Version Urheberrechtsbestimmungen von Skoda verletzten.

    Kleiner Tipp, falls jemand die Mühe nicht scheut.

    1. Im Browser die Elroq Einstiegsseite der Bedienungsanleitung aufrufen

    2. Die URL (komplette Länge) an eine KI seines Vertrauens übergeben und um ein PDF daraus bitten

    3. Das wird wegen Urheberrecht von der KI abgelehnt, jedoch gibt es Empfehlungen wie man das selbst erzeugen kann
    (Verweis auf ein Script auf GitHub und Umweg über html ....).

    Das klingt für mich technisch plausibel und relativ einfach.


    Beim Finetuning des Dokuments hilft dann auch gerne wieder eine KI.

    Ich bin positiv überrascht, dass das indirekte System bereits 0,3 bar Abweichung (2,4 bar vs 2,7 bar) erkannt hat. Bitte mal auch die anderen 3 Reifen prüfen.

    Wie erfolgt eigentlich die Eskalation bei Skoda bei abfallendem Druck (z.B. gelb vorsichtig Weiterfahren und rot anhalten oder noch genauer)? Gerade bei einem Fremdkörper auf der Autobahn hilft es zu sehen, wie schnell die Luft entweicht und ob die Reichweite bis zur nächsten Tankstelle oder Händler reicht.

    Ich hatte auch eine KEBA P30 mit einem BMW Dienstwagen. Auch dort "zog" das Fahrzeug nach Erreichen 100% Ladestand weiter. Bei mir wurde direkt per RFID Freigabe über LTE zwischen Arbeitgeber und Versorger abgerechnet und das Fahrzeugverhalten war für die Abrechnung transparent.
    Das "Weiterladen" war für den Arbeitgeber in D OK, solange ein übliches Nutzungsverhalten vorlag. Der fairnesshalber sollte man das Fahrzeug natürlich abstecken, wenn es tagelang nicht benötigt wird.
    (Vorsicht bei den Blockiergebühren, falls der Arbeitgeber auch das Unterwegsladen übernimmt)

    Ich hatte ein Ticket zur Ladehistorie gestellt.


    Heute kam die Mail
    " Guten Tag .......,

    vielen Dank für Ihre Geduld.

    Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir kürzlich systemseitige Anpassungen vorgenommen haben, damit der Ladeverlauf nun wieder zuverlässig funktioniert.

    Falls Sie weiterhin unsere Unterstützung benötigen oder noch Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu.


    Freundliche Grüße

    Ihre Škoda Kundenbetreuung"


    Es funktioniert jetzt. Die Aufladung von gestern ist jetzt erstmals sichtbar/dokumentiert.