Beiträge von EV67

    Je nachdem welche Wallbox vorhanden ist, kann das auch über eine RFID Karte mehreren Nutzern separat zugeordnet und ausgewertet werden. Die KEBA P30 (X-Series) oder P40 sind da typische Vertreter. Die RFID Karten selbst sind billig.
    Da solche KEBA-Boxen gerne für Dienstwagen genutzt wurden, kommen gebrauchte Exemplare auch wieder auf den Markt wenn beispielsweise der Arbeitgeber gewechselt wird. Das "Verschenken" ist für den Arbeitgeber meistens billiger als wenn rückgebaut wird. Vielleicht wäre das auch eine Option.

    Skoda ist da gegenüber anderen OEM etwas zurückhaltend was die Auswertungen betrifft. An die Daten vom Skodaserver kommt man z.B. über Home-Assistant. Hier im Forum gibt es einige Nutzer von Home-Assistant, die das diskutieren. Home-Assistant nutzt einen inoffiziellen Zugang zum Skoda Server. Dort kann man Ladezustand, Kilometerstand, Ladeleistung etc. anschauen, nicht aber den Verbrauch. Das funktioniert, habe es mir mal angesehen. Der Zugang ist dokumentiert. Eine KI schreibt einem auch ein phyton script wenn man darauf aufbauend eine eigene App braucht.
    Wenn's inklusive genauerem Verbrauch sein soll, muss man wohl über OBD gehen. Ich fürchte dort ist man auf kommerzielle Anbieter angewiesen. Das Fahrzeug selbst schreibt den Energiefluss mit, ob das auch auf dem Server landet weiß ich nicht.

    Wie ich zuletzt bei meinem Händler war, meinte er, auf gar keinen Fall kaufen nur Leasing machen. Die Entwicklung bei E Autos geht aktuell zu schnell voran und man hat in drei Jahren einen zu großen Wertverlust.

    Anfangs war ich skeptisch, aber mittlerweile muss ich sagen, er hat komplett recht!

    Händler lieben Leasing: Leasing ist in den meisten Fällen wirtschaftlich attraktiver als ein Barverkauf/Kauf. Der Grund liegt in den wiederkehrenden Einnahmen bzw. Kundenbindung. Käufer sind unabhängig. Intern rechnet man mit 2 bis 3x mehr Deckungsbeitrag pro Kunde über der Zeit. Deshalb sind die Aussagen immer mit Vorsicht zu genießen.


    Der entscheidende Punkt ist der Einkaufspreis. Ich schaue jetzt auf 14 Monate zurück und es gibt ja reale Wertverluste am Markt. Man kann also erste Prognosen wagen.
    In meinem Fall hochgerechnet (kann natürlich anders kommen) gilt.

    JahrRestwertVerlust ohne RabattVerlust mit Rabatt
    140.000 €–10.900 € (–21,4 %)–2.800 € (–6,5 %)
    231.137 €–19.763 € (–38,8 %)–11.663 € (–27,3 %)
    328.551 €–22.349 € (–43,9 %)–14.249 € (–33,3 %)
    426.889 €–24.011 € (–47,2 %)–15.911 € (–37,2 %)

    Sorry wenn ich vieleicht jetzt eine alten hut frage, jedoch möchte ich nicht vor Ort stehen

    und dann ggf. warten bis jemad die SW aufstpielz und danach das Auto nicht mehr geht und oich mit dem Zug wieder heimfahre :).

    Normalerweise ist das Fahrzeug einige Tage vorher beim Händler und wird für die Übergabe vorbereitet. Dann wird auch noch Probefahrt etc. gemacht. Da passiert bei seriösen Händlern unmittelbar am Übergabetag nichts mehr bzw. der Händler sagt rechtzeitig ab, falls er ein Problem hat. Skoda kontrolliert das auch aktiv und zumindest mein Händler scheint das ernst zu nehmen. Ich bekam ein kleines Präsent weil ich die Übergabe bei Skoda gelobt habe :)

    Mein Auto ist jetzt 10 Monate alt mit 10.00 km Laufleistung. Ich kann jetzt die Kosten für das erste Jahr gut abschätzen. Ich lade 2/3 zu Hause ohne PV und 1/3 DC ohne Monatsgebühren. Das Auto ist jetzt ein Jahr auf dem Markt, es gibt also erste Indikationen zum Wertverlust. Prognose in die Zukunft ist aber natürlich Kaffeesatzleserei. Verbrauchswerte sind real (aus dem Steuergerät ~21,5 kWh/100 km). Listenpreis war 53k, bezahlt habe ich 42,8k was natürlich den Wertverlust im Jahr 1 abfedert. Im Oktober gab es noch 4 Winterräder. Das Auto ist Vollkasko versichert und hat Garantie-Verlängerung auf 48 Monate. Wartungskosten sind berücksichtigt. Kleinigkeiten wie Wagenpflege, Waschzusätze etc. sind nicht beachtet. Wartung ist drin.

    Für meinen spezifischen Fall gilt als Prognose:

    Zeitraum | Gesamtkosten | Kosten/km

    Jahr 1: 4.677 € 39,0 ct/km (abgefedert vom Rabatt)

    Jahr 2: 7.723 € 64,4 ct/km

    Jahr 3: 5.394 € 45,0 ct/km

    Jahr 4: 4.963 € 41,4 ct/km

    Über alle 4 Jahre

    Kostenart | Summe | Anteil

    Wertverlust: 14.249 € 62,6 %

    Strom: 3.900 € 17,1 %

    Sonstige: 4.608 € 20,3 %

    Stromkosten bzw. kleine Verbrauchseinsparung sind für mich eigentlich wirtschaftlich zweitrangig. Das heißt nicht, dass ich nicht darauf achte.
    Das wichtigste ist der Rabatt beim Einkauf.


    Spannend ist es beim Leasing.
    bis 24 Monate: Leasing leicht günstiger
    break even ca. 30-34 Monate
    48 Monate: Kauf deutlich günstiger

    Optimaler Verkauf meines Fahrzeuges rein aus prognostizierter Wirtschaftlichkeit nach 4-5 Jahren. Ab 5 Jahren wird es leicht schlechter zumal dann das Reparaturrisiko steigt (hier nicht berücksichtigt).

    Das kann ich mir nicht verkneifen. Einschätzung KI mit den Werten zum Vergleich mit Verbrenner

    "Elektro ist wirtschaftlich deutlich überlegen (~25–30 % günstiger)

    Hauptgrund: dein guter Einkaufspreis

    zweiter Faktor: niedrige Energiekosten"

    Die Komponenten sind relativ teuer, die BEV Hersteller sind noch immer in der Lernphase und freie/günstige/DIY Werkstätten tun sich teilweise schwer. Es ist auch schwierig tatsächliche Qualitätszahlen zu bekommen. ADAC Pannenstatistik ist da nicht unbedingt aussagefähig.

    Ich habe mir die Versicherung gegönnt (das erste Mal bei einem Neuwagen).

    Zusätzlichen Aufwand mit Absichern gegen Wiedereinschalten, Freischalten (Trennung, Entladung, Verifikation), besondere Zertifizierung der Mitarbeiter machen die Hersteller auch bei internen Reparaturen. Die haben da eigentlich keine Veranlassung unnötig Kosten auszulösen.
    BEV haben halt einige Besonderheiten was die Sicherheit betrifft. Nicht ohne Not sind eine Vielzahl von Sicherheitspfaden verbaut, um im Fehlerfall zu trennen/abzuleiten (Isowächter, Pyrosicherung, ...).
    Ganz so aufwändig wie vor 10 Jahren scheint es heute nicht mehr zu sein.

    Anbei ein Prompt falls Du das mal von Chat-GPT einordnen lassen willst. Die Chat-GPT Antworten von heute (aktuelle kostenpflichtige Version) waren fachlich weitgehend in Ordnung. Positionierung Skoda klingt plausibel.

    "Du bist ein erfahrener NVH- und Fahrzeugakustik-Experte im Automotive-Bereich. Erkläre praxisnah und technisch fundiert den ATZ-Bewertungsindex in der Fahrzeugakustik (Skala 1–10, 10 = unhörbar, 1 = defektartig), insbesondere im Kontext von Reifengeräuschen.

    Gehe dabei strukturiert auf folgende Punkte ein:

    1. Grundprinzip des ATZ-Index und typische Interpretation (inkl. Einordnung von ATZ ~6 als Grenzbereich / „Anlaufqualität“).
    2. Anwendung auf Reifengeräusche (Innenraum, Tonalität, breitbandig vs. tonal, Einfluss von Fahrbahn und Geschwindigkeit).
    3. Wie OEMs (z. B. BMW, Mercedes-Benz, Audi, Volkswagen, Škoda, Porsche, Tesla) den ATZ-Index gewichten:
      • Verhältnis objektive Messgrößen vs. subjektive Bewertung
      • Unterschiede zwischen Premium-, Volumen-, Performance- und EV-OEMs
    4. Spezifische Positionierung von Škoda innerhalb des VW-Konzerns:
      • Vergleich zu Volkswagen
      • typische ATZ-Zielwerte und Toleranzen
      • Rolle von Kosten/Nutzen vs. Akustikperfektion
    5. Konkrete Ableitung für Beanstandungen bei lauten Reifengeräuschen in MEB-Fahrzeugen von Škoda:
      • wann „laut“ akzeptiert wird
      • wann es ein Grenzfall ist
      • wann eine berechtigte Beanstandung vorliegt (insbesondere bei Tonalität)
      • typische Prüf- und Entscheidungslogik (Messung + ATZ)

    Antworte klar strukturiert, praxisnah und ohne Marketing-Sprache, so wie ein Entwicklungsingenieur es intern erklären würde."