Beiträge von FuelBurner

    Mal aus reinem Interesse: was verbrauchst du denn bei der Langstrecke pro 100km?

    Idealerweise aus dem gesamten Verlauf kumuliert dann sind die meisten Einflüsse aus Wind, Steigung, Jupiterdrehzahl und klingonischer Inflationsrate raus (und damit die Erbsenzähler ;) )

    Anders gefragt: liegst du überhaupt im normalen Bereich?

    Naja, wer mißt mißt Mist.

    Du wendest Genauigkeiten an die sicher keine der Geräte und Methoden zuläßt.


    OK, etws OT aber ich gehe mal ins Detail.

    Ich werde grade an meine erste Gravimetrie erinnert. Erstes Lehrjahr, 1984, Nickel als Dimethylglyoxim. Mein Ausbilder kommentierte mein Ergebnis lakonisch mit: "Falsch" und ließ mich die Analyse nochmal machen. Ich kam zum fast gleichen Ergebnis, "Falsch". Ich hatte das Ergebnis mit 4 Nachkommastellen angegeben weil die Analysenwaage eben das hergab, nur sind alle anderen Geräte wie Meßkolben und Pipetten ein bis zwei Dezimale ungenauer. Und es ist stets die letzte zuverlässige Stelle des ungenauesten Geräts zu verwenden.

    Vile Jahre später wollte ein Kunde Spezifikationsgrenzen festlegen - auf die dritte Kommastelle für Daten wo die erste üblich ist.


    Hier ist es ähnlich.

    Vereinfacht: 70.000 km seien 14.000 kWh, es seinen stets 50 kWh geladen worden.

    Mithin also 280 Ladevorgänge. Wenn die alle maximal abgerundet würden fallen jedesmal 0,5 kWh "unter den Tisch" was zusammen 140 kWh sind. Klingt nach viel sind aber wie du sicher sofort erkannt hast grade mal 1%. Wir sprechen also bei den 20kWh / 100 km aus dem Beispiel von 19,8 - 20,2 kWh je 100 km. Bei allem Respekt, das ist ein Fliegenschiß und innerhalb der intrinsischen Ungenauigkeiten.


    Und du hast Recht, ich bezahle was ich erhalten habe, das ist aber nicht das was ich nutzen kann. Eben da steckt ja der Ladeverlust der in Ladekabel umd Akku in Wärme verwandelt wird. Bezahlt: ja. Verfügbar: nein.

    Ich rechne ohnehin mit den gefahrenen km und den bezahlten kWh.


    Genug der Haarspalterei, Frieden?

    Mit Verlaub, da muß ich widersprechen. Die übliche kaufmännische Rundung gleicht sich immer über die Zeit aus - vorausgesetzt es sind ausreichend viele Einzelereignisse erfaßt.

    Der SoC ist auch eher nebensächlich, was mich interessiert sind nur die gekauften vs. erhaltenen kWh und damit die Kosten pro 100km quasi "brutto" und "netto"

    Allein für Ladeverluste scheint mir die Schwankungsbreite doch arg hoch.

    Ich führe ein Log in Form einer Numbers-Datei, über die Zeit seit der Übernahme m 20.06. und ca. 4000 km habe ich bummelige 6,5% Verlust zwischen der berechneten und der geladenen Energie.

    Die Einzelverbräuche pro Ladevorgang kann man m.E. nur dann berechnen wenn stets der gleiche Ladehub stattfindet. Beim Verbrenner kann man ja auch nicht mit Zwischenfüllungen rechnen sondern immer nur von voll zu voll.

    Daher habe ich die Verbräuche je 100km auch nur kumuliert in der Datei - und eine händische Berechnung. Wenn ich bis 80% lade summiere ich seit der letzten 80% Ladung und das variiert zwischen 15,9 und 17,3 kWh je 100 km

    Es ist halt auch irgendwie so, dass man durch die Prozentangabe im display irgendwie viel genauer informiert wird(*) und somit viel genauer schaut und dadurch wohl empfindlicher wird.


    (*) bei meinem Alten hatte ich glaub ich zehn Striche, aka 10%-Schritte (wobei die, glaub ich, asymmetrisch gezählt haben)

    Der Mangel an mathematischer Bildung ist durch nichts so auffallend zu erkennen wie durch maßlose Schärfe im Zahlenrechnen.

    Frei nach Gauß

    BTT in Kürze: Solange der Aufwand das System zu überwachen, seine Fehler zu korrigieren, seine Aktionen blitzschnell zu übersteuern plus den Zwang das Lenkrad so zu halten als gäbe es Seitenwindböen nicht drastisch geringer wird ist der TA für mich nutzlose Spielerei.

    Egal warum das grade nicht besser geht, es ist keine Entlastung, es streßt.

    Als routinierter Vielfahrer antizipiere ich Verkehrsereignisse, ich weiß sehr oft was kommt wo ein System immer hinterherhinkt und nicht proaktiv handelt.

    Es beraubt mich des vorausschauenden Fahrens ohne es selbst auch nur annähernd zu können.

    Loide, kommt mal wieder runter vom Baum.

    Bleifuß, rasant, sportlich - mal im Ernst: watt soll der schiet?

    Alleweil kommt einer ums Eck der für click-machen und bei-google-hit-sein irgendeine halbseidene Studie in die Menge wirft und schon ist der Teufel los.

    Macht mal locker! Bleibt weg von unnötigen Extremen, kalte Maschinen treten = Arsch, Maschinen abrupt in Leistungsexkursionen prügeln: auch Arsch. Und Arsch zahlt drauf, feddich!

    Ja, man darf auch mal Spaß haben. Auch mal einen dB-Proll alt aussehen lassen. Und mal sprinten um das Leistungsband auszukosten.

    Aber ansonsten locker leicht oben (!!) mitschwimmen, im flow bleiben, immer bedenken: Wo wir sind ist vorne.