Du kannst mir ja den Text vorgeben. Wenn ich LG-Akku eines MEB-Fahrzeugs angebe kommen ähnliche Werte, nämlich zwischen 10% und 80%. Längere Lagerung bei 50%. Passende Quellen zu dem Thema finde ich leider nicht.
Beiträge von thomasD
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danke für die nähere Erklärung - aber komplett bin ich da noch nicht durchgestiegen. Mir ist noch nicht ganz klar auf was das "weniger schädlich" beziehen soll. Nach meinem Kenntnisstand (und der muss nicht korrekt sein) nimmt die Wahrscheinlichkeit einer höheren Schädigung vor allem bei Kälter mit dem SoC zu. Einfach gesagt, je "voller" oder näher man an die 100% SoC kommt desto mehr "Stress"und bekommt der Akku ab - vor allem wenn man dann länger das Auto nicht bewegt. Daher ist mir nicht klar warum 90% "weniger stressig" sein sollte als 80%

Genau so kenne ich das auch. Immer am besten um die 50%.
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Das würde auch dem widersprechen was ich so in Erinnerung habe. Das sagt meine KI:
"Welcher SoC ist bei tiefen Temperaturen am besten für den Akku eines Elektrofahrzeugs?"
ZitatBei tiefen Temperaturen ist ein moderater Ladezustand (SoC) zwischen 30 % und 80 % am besten für die Akkugesundheit Ihres Elektrofahrzeugs, abhängig vom Batterietyp. Es ist entscheidend, extreme Ladezustände (sehr voll oder sehr leer) zu vermeiden, insbesondere bei Kälte.
Allgemeine Empfehlungen nach Batterietyp
Die ideale Vorgehensweise variiert leicht je nach der spezifischen Chemie des Akkus:
NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Kobalt) & ähnliche: Diese Art von Akku, die in vielen E-Autos verbaut ist, hält sich am besten in einem moderaten SoC-Fenster. Ein Bereich von 30 % bis 70 % wird oft für die Langzeitlagerung empfohlen. Extreme Kälte führt dazu, dass die chemischen Reaktionen langsamer ablaufen und die Leistung abnimmt.LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat): LFP-Akkus sind thermisch stabiler und können in einem breiteren Temperaturbereich effizienter arbeiten als andere Typen. Für die Lagerung bei Kälte wird ebenfalls ein SoC von 40 % bis 60 % empfohlen, um die Alterung zu minimieren. Studien deuten sogar darauf hin, dass ein niedrigerer durchschnittlicher SoC (z.B. 0 % bis 25 % Betriebsbereich) die Lebensdauer verlängern kann, aber für den täglichen Gebrauch im Winter ist ein moderater Puffer ratsam, um Tiefentladung zu vermeiden.
Vermeiden Sie das Laden bei Frost: Laden Sie den Akku idealerweise nur bei Temperaturen über 0 °C. Viele moderne E-Autos verfügen über ein Batteriemanagementsystem, das den Akku vor dem Ladevorgang (insbesondere DC-Schnellladung) vorkonditioniert und erwärmt, um Schäden zu vermeiden.Parken Sie drinnen: Wenn möglich, parken Sie Ihr Fahrzeug in einer Garage oder an einem geschützten Ort, um den Akku vor extremen Minustemperaturen zu schützen.Vorklimatisierung nutzen: Verwenden Sie die Vorklimatisierungsfunktion Ihres E-Autos, während es noch an der Ladestation angeschlossen ist. Dadurch wird der Akku vor der Fahrt auf eine optimale Betriebstemperatur gebracht und der Innenraum gewärmt, was die Reichweite erhöht.Regelmäßig nutzen und laden: Vermeiden Sie es, das Fahrzeug mit einem sehr niedrigen SoC über längere Zeiträume in der Kälte stehen zu lassen, da dies zu irreversiblen Schäden führen kann (Tiefentladung).
Wichtige Tipps für den Winterbetrieb -
A/C --> Klima
AC --> Wallbox
A/C wie geschrieben glaube ich geht an, wahrschein je nach Voreinstellung
AC, daher Strom aus der Wallbox, wir immer genutzt wenn angesteckt. Ich habe dazu ansonsten noch keine Einstellung gesehen
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Ich habe mich mal kurz geschüttelt, nachgedacht, und muss zugeben dass ich da voreingenommen argumentiert habe. Die 600 TW von damals kann man nicht mehr ansetzen, die Anforderungen sind heute ganz andere. Das habt ihr ja geschrieben.
Die Infrastruktur steht sicher vor großen Herausforderungen. Meine persönliche Meinung ist aber, dass da deutlich mehr passieren könnte. Ob es am Ende reicht? Da sind sich wohl die Experten auch nicht einig.
Und ganz allgemein: Ein Forum lebt ja von der Diskussion. Da mag es festgefahrene Meinungen geben. Dennoch sollten wir uns respektieren. Das habe ich in den letzten Kommentaren vermisst.
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Nochmal zur Klarstellung: Zusätzliche Farben und zusätzliche Funktionen sind zwei getrennte Pakete die man erwerben muss.
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Ich habe nicht geschrieben dass wir derzeit die Produktionskapazitäten haben. Aber grundsätzlich wäre die Netzinfrastruktur da, bis 600 TWh. Darüber hinaus müsste man sicher weiter ausbauen, und sicher auch nochmal prüfen wie es bei der Leistung aussieht. Die Energie ist ja nur ein gemittelter Wert. Im Winter wird der Bedarf höher sein. Nur hattest du suggeriert dass wir von 500 TWh Netzkapazität ausgehen müssen.
Ich habe auch geschrieben dass die Verteilung der erneuerbaren Energien das Problem ist, daher die Nord-Süd-Trassen und der Aufwand der betrieben werden muss.
Berechnet habe ich (nur) den Stromaufwand für E-Autos - ganz einfach überschlagen aus gefahrenen km in D /100 * 20 kWh. Auch da habe ich nicht mehr geschrieben.
Das weitere Einsparpotential war zugegebenermaßen Spekulation. Das nehme ich gerne zurück. Der zusätzliche Bedarf für die Elektrifizierung, KI etc. wird sich sehr viel deutlich höher sein. Ich wollte nicht suggerieren dass wir insgesamt zukünftig nicht mehr Menge an Strom benötigen.
Und ja, in den 20 Jahren wurde viel verschlafen.
Letztlich ist es jetzt aber auch fast egal, der Weg ist das Ziel. Und beim derzeitigen Elan sehe ich noch Potential nach oben.
Was ich aus den Diskussionen mit Bekannten gelernt habe: Das 'Verbrenner'-Verbot an sich hat viele gestört, die Ablehnung gegenüber BEVs war da teilweise eine Trotzreaktion. Daher ist die Aufweichung für die Akzeptanz vlt. sogar förderlich. Letztlich werden auch ökonomische Gründe dem BEV zum Durchbruch verhelfen.
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So könnte man es auch beschreiben.
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Deutschland verbraucht ca. 500 TWh Strom/Jahr.
E-Mobilität würde zusätzlich 100–150 TWh brauchen, Wärmepumpen weitere 80–120 TWh. Das ist ein Mehrbedarf von 30–50 %.
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Zumindest die 100 TWh für den Individualverkehr hatte ich selbst auch mal ausgerechnet. Wir waren in Deutschland aber auch schon mal bei 600 TWh Gesamtverbrauch. Die 100 TWh haben wir in der Zwischenzeit eingespart, weiteres Einsparpotential ist sicher noch vorhanden. Das Netz ist also da. Von daher wäre das zu stemmen, auch die Kapazität. Selbst wenn das Verkaufsverbot für CO2-Emittenten nicht gekippt würde, würden ja 2035 nicht auf einen Schlag 50 Mio E-Autos auf der Straße stehen. Bis 2040 hätten wir mindestens Zeit.
Problematisch ist eher die Verteilung der erneuerbaren Energien. Aber wenn Bayern auch mal ein paar Windkraftwerke aufstellt - und das geht auch dort wirtschaftlich, sie müssen nur 300 m hoch sein - und die Energiespeicher (technologieoffen) in größerem Umfang installiert sind (Anträge dazu gibt es reichlich) geht das.