Skoda Elroq Verbrauch Test - Škoda Fahrberichte bzgl. Reichweite und kWh Verbrauch

  • Mich wundern die hohen Verbräuche. ich fahre gut 1000 km pro Monat und meinen Verbrauch lag nur im Januar über 20 kWh/100 km, sonst immer darunter. Ich fahre für hauptsächlich Landstraße sowie gerade im Winter, viele Kurzstrecken von wenigen Kilometern.Mit dem Wechsel von Sommer- auf Ganzjahresreifen stieg der Verbrauch etwas an, vielleicht aber auch witterungsbedingt.


    Ich fahre, wann immer es geht, mit im Sportmodus mit ACC und Rekuperation B. Wenn nötig, nutze ich die mögliche Beschleunigung aus.

    06/2022 - 06/2025 e-Corsa, 65.000 km

    ab 07/2025 roter Elroq 85 Advanced mit Sportpaket, LG-Akku

    PV von Fronius mit Wattpilot

    Speicher und PV im Homeassistant eingebunden

  • Vielleicht hast du auch einen großen topografischen Vorteil im Münsterland, was ich mir relativ eben vorstelle.

    Aus einem Urlaub kenne ich das noch nördlichere Emsland: schnurgerade, ebene, glatte Landstraßen, auf denen kilometerweit nur 70 erlaubt war; da ist man verbrauchsmäßig mit jedem Auto im Paradies. Wird bei dir wohl ähnlich sein.

    Also genieße einfach diese guten Rahmenbedingungen und erfreue dich an der höheren Reichweite als anderswo :thumbup:

  • Das schon, aber gleiten macht viel aus. Und das wäre im Flachland doch einfacher. Und im flachland musst du gar nicht erst rekuperieren, was du am Berg hoch „unsinnig“ aufbaust (wobei in beide Wege Verlust entsteht im vgl. zu Flacher Strecke). Berge sind schlecht für den Verbrauch, nicht gut.


    Ich fahre vorausschsuend mit ortskenntnis, da kann man viel machen. Und gar nicht erst auf 100 hochdrehen, wenn ich weiß, dass in 500 Metern wieder 60 sind.

    Solche Sachen.

    Elroq 50 Tour + WP + Winterpaket / Solarladen mit EVCC an Go-E Flex

  • Gleiten ist im Hügel- und Bergland denke ich einfacher als im Flachland. Im Flachland wirst du sonst automatisch beim Gleiten recht bald zum Verkehrshindernis, da man ja durch den Luftwiderstand abbremst. Daher muss man im Flachland permanent etwas Energie hinzugeben um nicht zu langsam zu werden.


    Im Hügel- und Bergland gibt es genügend Strecken wo man auch mal länger überhaupt nichts machen muss und einfach nur dahinrollt. Mit meinem jetzigen Toyota HSD fallen mir einige längere Täler in Tirol ein wo man die ganze Zeit einfach nur rollen lässt, z.B. das Paznauntal von Galtür/Ischgl bis zum Ende. Wenn es mal steiler wird dann kann man das was übrig ist Rekuperieren und in etwas flacheren Passagen wieder für den Vortrieb nutzen. Natürlich hat man den Nachteil dann in der Gegenrichtung wo man permanent mehr Energie braucht um die Höhe aufzubauen.


    Am Ende ist Hügel- und Bergland natürlich nicht effizienter, aber das Bergabfahren einfacher zum gleiten. Dennoch sind E-Auto im Bergland jedem Verbrenner überlegen der Energie in der Motorbremse oder den Scheiben verheizt. Auch das ist bei mir ein Grund für den Umstieg zur Elektromobilität.

  • Rekuperieren ist selbstverständlich besser, als die Energie zu verheizen.


    Das bergabgleiten hat auch seine Grenzen. Beispielsweise ein kreisverkehr genau am endpunkt der abfahrt. Oder eine ampel - beides zwingt zum rekuperieren, man kann da nicht einfach hingleiten.

    Wenn ich es recht sehe, sind hier bestimmt bei 80% der Abfahrten ortsschilder, tempolimits, kreisverkehre, ampeln oder Kreuzungen.


    Dennoch: Man muss immer den rundkurs betrachten, und da ist energetisch/physikalisch das Flachland im Vorteil: hoch brauchst du überproportional mehr Energie wegen dem höheren Strom (Innenwiederstand steigt); runter verlierst du einen signifikanten Teil in Abwärme wegen widerstand und wandlungsverlust. Speicher hat da mal ein gutes Video gehabt, wo er auf ca 60-70% rekueffizienz kam, glaub ich.

    Im Mittel müssten(!) da also doch die Verbräuche sichtbar besser sein, als in bergigen Gegenden; man spart an beiden Flanken effizienzverluste.

    Elroq 50 Tour + WP + Winterpaket / Solarladen mit EVCC an Go-E Flex

  • WLTP ist keine Verbrauchsangabe, sondern ein Vergleichswert der Fahrzeuge untereinander. Aus dem WLTP ist nicht Verbrauch der Verbrauch in der Praxis. Das war und ist bei der Verbrauchsangabe in Ltr bei Verbrennern genau gleich. Justiziabel ist es deswegen schon mal gar nicht.


    Und klar ist segeln immer effizienter, weil rekuperieren immer mit Verlusten behaftet ist. Mit der Zeit kann man aber auch gut in D "segeln" es braucht halt etwas Gefühl im Fuss und Erfahrung wie das Fahrzeug reagiert.


    Ich habe im Winter zwischen 20 - 22 kWh Durchschnittsverbrauch (Stadt/Land/AB) Das ist merklich weniger als bei der ersten Generation der Enyaqs. Dort war der Winterverbrauch eher so +/- 25 kWh bei ähnlichen Verhältnissen. Mit steigenden Temperaturen und Sommerreifen reduziert sich der Verbrauch ebenfalls merklich.

    Elroq 85, Race Blau metallic, Smart Lodge, Canton, AHK, WP, Pakete UDC & Smart, Neptun 20"


    Enyaq FL 85, Graphit Grau metallic, Suite Leder Schwarz, Transport Paket, Winter Paket, Maxx Paket, AHK, Aquarius 21", Netztrennwand



  • Im Mittel müssten(!) da also doch die Verbräuche sichtbar besser sein, als in bergigen Gegenden; man spart an beiden Flanken effizienzverluste.

    Das ist ja was ich sage. Ich sage nur im Bergland ist es EINFACHER zu segeln. Auf völlig ebener Straße wirst du nur mit Rückenwind nicht langsamer wenn du segelst. Ansonsten wirst du recht schnell zu einem Verkehrshindernis. Segeln bringt deshalb im Flachland nur an bestimmte Stellen etwas.