Gurtstraffung

  • Danke für die Rückmeldung hier. Das mit dem Remote Parken ist ein Trauerspiel.

    Mit den Gurtstraffern ist das als sporadisches Ereignis für die Standardwerkstatt wirklich kaum zu lösen, zumal das Zusammenspiel der Sicherheitssysteme hoch komplex ist.
    Die Gurtstraffer haben jeweils eigene Hard- und Software und hängen als Subsystem am Airbagsteuergerät wo Fehler bzw. Diagnosezuschläge abgelegt werden. Ich hätte erwartet, dass dort ggf. irgendwas abgelegt ist aber die Werkstatt an der Interpretation scheitert.
    Angeblich soll beim Vorspannen (nicht zünden) bereits ein Diagnoseeintrag beim MEB erfolgen.
    Beim Zünden ist eine Speicherung gesetzlich vorgeschrieben (lag hier nicht vor).

    Skoda Elroq 85 Sportline, Graphite-Grau-Metallic, AZV, Sport, Transport, Wärmepumpe, LG Zellen
    bestellt am 27.02.25, BT 25.06.25

  • Der Elroq hat eine zweistufige, elektrische Gurtstraffung bei den 4 äußeren Sitzen:

    1. Nach dem Start bei 10km/h wird der Gurt leicht gestrafft (merke ich kaum noch)

    2. bei einer Vollbremsung wird der Gurt stark gestrafft > dies wird beibehalten bis zum Stillstand (im besten Fall ohne Airbagauslösung)


    Wenn das Auto denkt, dass du eingeschlafen bist, setzt eine immer stärker werdende Gurtstrafferrüttelei an ;)


    Bei einem Fahrsicherheitstraining war ich das erste Mal erschrocken, wie stark der Gurtstraffer bei einer echte Vollbremsung anzieht.

    ELROQ 50 I Silber und Plus und sonst fast nix

  • Das ist keine normale Gurtstraffung gewesen. Der Gurt wird bei Müdigkeitserkennung nicht gerüttelt.

    Zuerst kommen Warnsignale, dann ein kurzer Bremsruck. Reagiert der Fahrer nicht, bremst das Fahrzeug mit Warnblinker kontrolliert bis zum Stillstand und setzt anschließend automatisch einen Notruf ab. Der Gurtstraffer spielt dabei keine Rolle.

    Elroq 85 Sportline in Moon-Weiß Perleffekt

    Einfach elektrisierend

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    das ist ein Skoda... dein Elroq verhält sich anders.

    ein kurzes, deutlich spürbares Anbremsen ist normal und systembedingt.

    Beim Inaktivitäts-/Notfallassistenten von Fahrzeugen von Škoda Elroq läuft die Eingriffslogik typischerweise so ab:

    1. optische + akustische Warnung
    2. wenn keine Reaktion → kurzer Bremsruck („Brake Jolt“)
    3. danach stärkeres automatisches Abbremsen bis Stillstand
    4. Warnblinker + Parkbremse + ggf. Notruf

    Dieser Bremsruck ist absichtlich. Zweck:

    • Fahrer „aufwecken“
    • Reaktion erzwingen (Lenkung/Bremse/Gas)
    • letzte Eskalationsstufe vor automatischer Vollbremsung

    Das ist kein Fehler und kein Defekt, sondern Teil der Sicherheitsstrategie.

    Viele empfinden das als ruppig, weil das System bewusst deutlich verzögert, damit du es wirklich merkst.

    Nur auffällig wäre:

    • extrem starke Vollbremsung ohne Vorwarnung
    • wiederholtes Bremsen trotz aktiver Lenkeingaben
    • Fehlermeldung im Display

    Dann wäre es ein Kalibrierungs- oder Sensorsignalproblem.

    Das ist mir auf meiner ersten Fahrt genau so passiert.

    Elroq 85 Sportline in Moon-Weiß Perleffekt

    Einfach elektrisierend