Beiträge von Burkhard63

    Warum will man das ?

    Lauter Zitate hier aus dem Forum vielleicht erkennt der eine oder andere sich wieder.


    Bist Du sicher ? 22.3 kWh geladen, wenn Du Ladeverlust von 7.9 kWh meldest, dann hast Du 30 kWh ab Wallbox geholt, was 23% Ladeverlust sind.

    Dann sind es 7,9% Ladeverlust und nicht 7,9 kwh

    Liest du den SOH per CarScanner/ODB direkt aus oder errechnest du diesen aus den Entladen/Ladenwerte?

    Nach einem halben Jahr zum wiederholten Mal den SoH geprüft?

    können wir sicher sein, dass wenn z.B. von Brutto = 82 kWh (ausgedacht) noch 79,8 kWh übrig sind, nicht immer noch 100% SOH angezeigt werden

    Der Wert "[19.Gate] Maximum energy content of the traction battery" stellt nur die Info bereit, wieviel Kapazität die Batterie jetzt unter diesen Umständen hat, wieviel die Batterie genau jetzt aufladen könnte.

    Aus Erfahrung kann man sagen, dass die Hersteller geschönte SOH-Werte durch das BMS ausgeben lassen


    Das sind unsere Fragen und Antworten?

    Wenn wir über Elektrotechnik reden, könnte man sich auch ein Voltmeter oder Amperemeter oder eine Leistungsanzeige mit einer % Anzeige vorstellen?

    Für mich ganz klar wenn im Display kWh oder wahlweise Prozent steht, hört das Rätselraten auf.

    Also ganz klar ist, das dir die Anzeige zu kWh zu steht, als Verbraucher solltest du auch überprüfen können was du kaufst und wie lange es hält ( wie nachhaltig es ist ). Zudem wird dadurch auch der Gebrauchtwagenmarkt einfacher weil du deinen SOH direkt mit einer vollen Ladung zeigen kannst.

    Das die Anzeige umschaltbar sein könnte ist ja leicht zu realisieren also in % und kWh.

    Dieses wird verpflichtend für alle Fahrzeughersteller die in der EU Fahrzeuge auf den Markt bringen möchten. Das Gesetz tritt im Februar 20278 in Kraft.

    Wie schon geschrieben sehe ich nur Vorteile.

    Wenn ich dich richtig verstehe möchtest du die genauen kWh deines Akkus wissen

    Dann hast du es leider nicht verstanden, wenn bei allen die kWh des Akkus angezeigt würden statt wie bei einem Schätzeisen in % wäre das in vielerlei Hinsicht sehr Vorteilhaft. Du müsstest keine Zeit investieren und auch kein Geld das Auslesen kostet im Schnitt zwischen 150 und 250€ ebneso wäre der Gebrauchtwagenmarkt viel einfacher weil du jedem vermeintlichen Käufer die Güte deines Akkus direkt zeigen könntest, noch ein weiterer Vorteil da die keine geeichten Systeme sind müsstest du dich nicht nur auf den Kaufvertag oder die Aussage verlassen sondern könntest das auch direkt vor Ort kontrollieren.

    Also die Anzeige wie in einem Verbrenner in eine E Fahrzeug zu übernehmen ist schon eine bescheidene Lösung weil es in einem E Fahrzeug viel genauer gehen würde. Aber die Diskussion endet sowieso 02.2027 mit dem digitalen Batterie Zertifikat, verpflichtend für alle Hersteller.

    Auch die Tankgröße beim Verbrenner ist doch nur theoretisch bekannt, oder wie prüfst du, ob die vom Hersteller angegebenen 55 Liter Tankvolumen auch tatsächlich stimmen?

    Das ist abgesichert und die angegebene Füllmenge bekommst du bei Restreichweite von 10Km garantiert noch eingefüllt, zudem dieser geeicht ist. Es geht bei der Anzeige in kWh darum auch den Wiederverkauf zu erleichtern, wenn du dann den Akku z.B. auf 100% sprich 77kwh lädst wäre die noch zu 100% gesund und du könntest dein Fahrzeug so einfacher wieder verkaufen, selber hättest du die Kontrolle wie dein Umgang mit dem Akku Einfluss auf dessen Haltbarkeit nimmt und so evtl. zukünftige Fehler verhindern.


    Es würde das Ganze einfach nur transparenter machen, zum jetzigen Zeitpunkt kostet es dein Geld, um die Werte deines Akku´s in realen Zahlen zu bekommen.

    Was ich bemerkenswert finde, ist, dass die Forderung nach mehr Transparenz oft mit Aussagen wie "Das ist doch unnötig" oder "Wofür braucht man das?" begegnet wird, gefolgt vom Hinweis: "Das wurde dir doch zugesichert und stand im Kaufvertrag."


    Die letzten beiden Punkte sind richtig. Die ersten beiden – dass es unnötig oder nicht benötigt sei – teile ich nicht.

    Der Grund ist ein grundlegendes Verbraucherprinzip: Eine Zusicherung oder Vertragsklausel ist das eine. Die praktische Möglichkeit, diese Angabe im Alltag auch unabhängig überprüfen zu können, ist etwas anderes. Transparenz schafft erst diese Überprüfbarkeit.

    Bei einem Verbrenner ist dieses Prinzip verwirklicht: Die Tankgröße (Zusicherung und geeicht ) ist bekannt, und die geeichte Zapfsäule (Überprüfbarkeit) zeigt exakt, wie viel Kraftstoff eingefüllt wird. So kann jeder Verbrauch und Reichweite nachvollziehen.

    Bei der Elektromobilität fehlt dieser zweite, entscheidende Teil für den Nutzer: die nutzbare Batteriekapazität in kWh. Sie ist die zentrale "Tankgröße", bleibt aber eine undurchsichtige interne Kenngröße. Die Ladesäule ist zwar geeicht, doch ohne den verbindlichen und einfach einsehbaren Referenzwert der Netto-Kapazität kann ich als Nutzer nicht prüfen, ob die zugesicherte Effizienz im Alltag hält oder wie sich die Batterie über die Zeit entwickelt.

    Es geht daher nicht um eine technische Spielerei, sondern um die sinnvolle Übertragung eines bewährten Prinzips: Klare, überprüfbare Informationen sind die Grundlage für informierte Entscheidungen und Vertrauen in die Technik – beim Neukauf wie beim Gebrauchtkauf oder der Bewertung des Batteriezustands nach Jahren.

    Ich glaube hier wurde was nicht verstanden, es geht nicht um Gefühle. Stand jetzt kannst du mir nicht sagen wieviel kWh in deinem Akku sind, das zu wissen kostet dich erst mal zwischen 150 und 250€ ... warum ? Die Akkus sind nicht geeicht es ist eine Angabe des Herstellers, wie verlässlich die sind soll jeder für sich selber entscheiden.

    Zur Beruhigung, die entscheiden Wende kommt im Februar 2027, die neue EU-Batterieverordnung mit der verbindlichen Einführung eines digitalen Batteriepass wird diese Lücke geschlossen.