Beiträge von Burkhard63

    Aber zum Thema Drift und Balancing - müsste das nicht auch mittels CarScanner einsehbar sein bzgl ob es ein Drift in den Zellspannungen gibt und wie hoch dieser ist?

    Jein, du bekommst nur den Oberen und unteren Wert und das auch nicht verlässlich. Dadurch das die Systeme mittlerweile geschützt sind bekommt man halt nur unzuverlässige Daten. Du kannst es so versuchen ist evtl. besser wie es nach Bauchgefühlt zu machen.

    Meine ungeschönte Meinung. Im Großen ganzen bräuchte man die Spielerei mit den Modi gar nicht. Einzig und alleine regelt man alles über den Gasfuß, der eigentliche Gedanke hinter den Fahrzeugen wird immer wieder ausgeblendet. "Es soll Energie sparen und die Umwelt schonen."

    wenn man immer so Quellen zitiert frage ich mich immer ob das so stimmt

    Da gebe ich dir zu 100% recht. Aber der Technische Ablauf ist eigentlich sehr gut erklärt. nur dann kommt wieder viel Meinung :

    "Fazit:

    Egal welches Fabrikat man fährt, eigentlich muss man sich, so die Hersteller, um das Thema Battery Balancing keine Gedanken machen. Das Batteriemanagement vermeidet zuverlässig eine Überladung wie auch ein Tiefentladen einzelner Zellen und gleicht – über automatisch ausgelöste Balancing-Durchläufe – deren Ladezustand an."


    Kurz: So pauschal stimmt das nicht. Da steckt eine falsche Annahme drin.

    Richtig ist:

    • Das BMS schützt zuverlässig vor Überladung und Tiefentladung einzelner Zellen.

    • Das funktioniert markenübergreifend.

    Falsch bzw. zu schön formuliert ist:

    • Dass man sich keine Gedanken ums Balancing machen muss.

    • Dass der Abgleich automatisch und zuverlässig immer passiert.

    Die Realität:

    • Balancing wird zwar vom BMS gesteuert, aber nur unter bestimmten Bedingungen (meist hoher SoC, Fahrzeug steht).

    • Viele Fahrer erreichen diese Bedingungen nie.

    • Dann gibt es zwar Schutz, aber keinen wirksamen Zellenabgleich.

    • Ergebnis: Drift bleibt bestehen, eine Zelle wird zur Limitierung.

    Korrektes Fazit wäre:

    Das BMS schützt den Akku, aber es garantiert keinen regelmäßigen Zellenabgleich. Der passiert nur, wenn das Nutzungs- und Ladeverhalten ihn zulässt.


    So mache ich das auch. Eigentlich immer zuhause mit 11 kW bis 80 %, aber vor längeren Fahrten auch mal auf 100 % und dann wenn voll geladen auch kurz danach Abfahrt.

    Schnellladen eher selten, nur im Urlaub, oder Wochenendtrips, die weiter weg sind.

    Moin, fast alles richtig. Wenn du dem Akku dann noch Gelegenheit geben würdest, die Balance auszuführen wäre das der richtige Weg. Dazu lässt du dein Fahrzeug einfach nach dem Laden auf 100% stehen, wie lange es stehen sollte? Je größer die Drift, desto länger dauert es. Ich selber mache es über Nacht, dazu lade ich den Wagen abends bis 20:00Uhr auf 100% und fahre Morgens um 7:00Uhr los.

    Hier noch mal der Link in dem wird es gut erklärt. https://www.elektroautomobil.c…rag/die-richtige-balance/

    Der LA greift fast bei jedem Kurveneingang ein. Da kannst Du dir schon vorstellen, wieviel Spaß das fahren macht.

    Es wäre natürlich interessant, wenn man die Strecke mit einem Referenzfahrzeug abfahren würde um sicher zu stellen das es wirklich ein Fehler ist oder normales Verhalten, was dann natürlich auch nicht richtig wäre. Ich bin leider zu weit weg von der Strecke.

    Machine-Learning-Modelle, Model Predictive Control, Cloudbasierte Analysen, Prädiktive Wartung durch KI....volle Punktzahl beim BS-Bingo.


    Nun aber wieder zurück zum Elroq. Wie ist das BMS des Elroq programmiert? Auf welche Sensorik und Steuerungselektronik kann das BMS zugreifen? Gibt es irgendwelche Handlungsempfehlungen seitens VW dazu?

    Selbst ist der Mann.


    Statt hier sinnlos Buzzwords zu posten, wäre es sinnvoll, sich einmal selbst einzulesen. Menschen ohne Fachwissen hilft man gern – bis zu dem Punkt, an dem ihnen plötzlich die Antworten oder die Quellen nicht mehr gefallen. Hier noch eine Quelle : https://www.elektroautomobil.c…rag/die-richtige-balance/

    Die Werkstätten. Sehr schön, dass es gleich mehrere Quellen gibt. Bitte teilen.


    Dem BMS bleibt also verborgen, dass Zellen eher leer sind? Die Ingenieure des BMS haben sich außerdem gedacht, ok, manche Zellen sind eher leer, ist uns doch egal?


    Bitte verrate außerdem, wie man die Elroq-Batterie auf echte 100% SOC lädt.

    Also man kann auch deutlich netter schreiben. Hier kannst du dich gerne einlesen. https://www.large-battery.com/…die%20Batterielebensdauer.

    Die „1 Jahr oder 30.000 km“ kommen nicht von Matthias, sondern sind nur eine Faustregel von den Werkstätten, weil man in einem Jahr ungefähr 20-30 Tausend Kilometer fährt, oder es innerhalb eines Jahres einmal machen soll. Das macht das BMS automatisch, aber nur, wenn der Akku hoch geladen ist, meist Richtung 100 %. Nach dem Ladevorgang sollte nicht direkt losgefahren werden, um dem BMS Gelegenheit zu geben seine Arbeit zu tun.

    Zeit und Kilometer sind dabei egal. Entscheidend ist, wie geladen wird. Wer immer nur 20–80 % lädt, hat kaum Zellenabgleich, auch nach Jahren. Wer regelmäßig voll lädt und das Auto stehen lässt, hat Abgleich – unabhängig von Alter oder Laufleistung.

    Ohne hohe Ladezustände kein sinnvoller Zellenabgleich.

    Warum sollte man es machen:

    Ohne Zellenabgleich driftet eine Zelle nach unten. Die ist dann früher leer als der Rest. Beim Fahren und Laden richtet sich das System immer nach dieser schwächsten Zelle.

    Diese Zelle wird ständig zuerst voll oder zuerst leer sein und bekommt jedes Mal die höchste Belastung.

    Mit Balancing wird das wieder gerade gezogen. Ohne Balancing muss immer dieselbe schwächere Zelle mehr arbeiten