Beim Fahren auf Schnee ist der niedrigere Luftdruck besser, durch das mehr an Walken befreien sich die Reifen vom Schnee.
Ohne das du gleich zum Schlag ausholst, das ist Unsinn. Damit der Reifen so walkt das der Schnee und Eis wieder aus den Lamellen kommt musst du den Luftdruck soweit reduzieren das der nicht mehr fahrbar ist. Das man Luft ablässt hat nur einen Grund, der Reifen bekommt dadurch eine größere Auflagefläche. Das wird hauptsächlich beim Befahren von sehr schlammigen oder sehr feinsandigen Passagen gemacht und sollte nur in Ausnahmefällen mit normalen Straßenreifen gemacht werden weil hier bei die Karkasse beschädigt werden kann. Eigentlich ist das mit den Lamellenreifen relativ einfach, mit der Lamelle greift er in den Schnee und zieht sich so nach vorne, bei Eis drücken sich die scharfen Kanten der Lamellen mikroskopisch in die harte Eisoberfläche und übertragen so die Kräfte. Ja und wenn der Reifen voll sitzt mit Schnee greift er nicht mehr so gut, dafür kannst du das ESP abschalten und gezielt mit einem Gas Stoß das Profil befreien.
Die erheblichen Nachteile und Gefahren bei zu geringem Luftdruck
Überhitzung und Platzer
Schlechteres Fahrverhalten (Das Fahrzeug ist in der Kurvenfolge instabil, die gewünschte Fluchtbahn kann schwerer getroffen werden. "Ausweichmanöver")
Erhöhter Verschleiß und Spritverbrauch