Beiträge von Beni

    Ich hatte den ganzen Winter über nur zwei mal ein kleines „Problem“:

    Das erste mal abschüssig in einer T-Kreuzung abbiegen, da hat das Heck minimal geschlingert (das war aber im grünen Bereich).

    Das zweite Mal berganfahren in relativ enge lücke einfädeln auf die Bundesstraße; da kam ich nicht so schnell weg wie ich dachte.


    Beide Male schneebedeckte Fahrbahn mit mutmaßlicher Eisbildung.

    Ich hier.

    Im Auto ist „autoentriegeln“ aktiv, und die goe simuliert das Ausstecken.

    In goe hab ich die wb noch auf „offen“ konfiguriert.


    Ich steuere allerdings mit evcc und die goe-app hab ich seit ersteinrichtung nur eine Hand voll male geöffnet (Anfangs zum checken, dann einmal als ich sie auf Reisen entführt hab).


    Rotes Licht kommt bei mir immer, wenn ich anstecke und evcc nicht Ladebereit ist.

    Vll musst du dir auch noch mit token freigeben (oder ebenfalls auf „offen“ stellen).

    Wenn du die zähler und due wallbox in evcc eingebunden bekommst, ist evcc sehr(!!!) komfortabel. Ich steuere da über automatismen, schwellwerte und auch bei Bedarf manuell, was ich haben will.

    Das geht von handy per app, und ohne cloud (die app zeigt die lokale instanz an).


    Deine szenarien im eingangspost sind alle automatisierbar.


    Ich hab das derzeit so in evcc konfiguriert:

    • Im Regelfall stecken wir einfach nur an, wenn wir heim kommen. Das ist Grundbedingung für alle automatisierungen (logischerweise), und das ist so komditioniert, dass das „automatisch“ passiert
    • bei Ankunft wird auf jeden Fall auf 30% hoch geladen (das mag ich wegen mindestreichweite für spontane kurzfahrten und zur akkupflege)
    • Ich hab für meine office-tage eigen ladeplan (mit „soätes laden aktiv“), der garantiert mir 60% in der früh um 8.
    • Falls unter Tage das Auto daheim ist und Strom vom Dach kommt, lädt evcc das natürlich bis zu meiner definierten grenze rein (im Moment hab ich das auch auf 60%)
    • Der Akku ist so konfiguriert, dass er mithilft, wenn er über 75% steht. Dh bis dahin lädt die pv nur den hausakku, ab da lädt er dann ins Auto - in der praxis lädt er dann normalerweise „viel“ Auto, und der Rest, der wegen der gestuften ladung noch da ist, geht in die hausbatterie (meine wallbox kann nur ganze ampereschritte, evcc nimmt die niedrigere stufe, um netzbezug zu vermeiden).
    • Bei bedarf kann ich mit der Hand den „batterie boost“ dazuschalten - dann lädt er so viel, wie pv+hausbatterie gerade hergibt (+marginal netzstrom, damit er die Grenze erkennt)
    • Oder ich schalte bei bedarf „schnelladen“ an - dann lädt er fest mit 11kw, hier kommt es ggf aber zu signifikantem netzbezug (der wechselrichter verdaut maximal 10kW).

    Demnächst werde ich dann wieder aktivieren, dass evcc auch ohne pv aus der Batterie lädt, wenn ihr nicht genug pv übrig geblieben ist, damit ich auch abends pv Strom laden kann. Das ist momentan noch etwas handregelung, aber ich überlege, mir da ein script zu bauen; denn das ist eigentlich nur eine Funktion von Zeit und akkustand, wie weit ich hier entladen darf, ohne dass über Nacht das Haus netzbezug erleidet. Ist aber eh nicht das Groß. Der ladeplan „um acht“ fängt irgendwann um 6-7 dass laden an, und wenn dann noch der Hauakku genug drin hat, lädtv er auch damit; und das geht kurz danach die Produktion ja auch wieder los.



    Im Ergebnis ist das genau, was du (und ich, und wohl jeder) will: eine automatische tankstelle, die dein Auto möglichst optimal und kostengünstig „voll genug“ hält.

    Regelverluste gibts immer und sind zu akzeptieren.

    Macht aber nix: ich war jetzt im Winter auch bei 50% pv stromanteil.