Beiträge von Phil

    Oha, wo ist denn da die Erleichterung?

    Wenn ich so aufpassen muß ist das selber fahren in "B" FÜR MICH entspannter

    Ich bin 16 Jahre mit einem einfachen Tempomaten gefahren. pACC ist fast schon eine „Offenbarung“. In der 30-er Zone, bei Kolonnen finde ich es als entspannt. Und beides gibt es in der Stadt zur Genüge. Für mich persönlich verlangt der B-Modus mehr Umgewöhnung.

    Grade in der Stadt würde ich den nicht benutzen.

    Er sieht nichts, nicht die Ampel die 100 m vor mir von grün auf gelb springt, nicht den Bus in der Haltebucht der grade den Blinker links gesetzt hat, nicht den Fußgänger der erkennbar Richtung Zebrastreifen geht, nicht den Linksabbieger im Gegenverkehr den ich gleich durchlassen will, den Rechtsabbieger vor mir sieht er bremsen und bremst unnötigerweise ebenfalls weil er immer eine Sekunde hinter der Lage steckt, nichts antizipieren kann.

    Das mache ich in "B" alles ohne bremsen .... Fuß hoch reicht fast immer

    Ich glaube, was Du suchst ist ein Autopilot Level 3. Das schafft im Moment nicht mal FSD von Tesla. Zudem würde ich zwischen Travel Assist (TA) und Abstands Assistent (pACC) unterscheiden. Den TA nutze ich nur auf Schnellstrassen, sonst ist er mir zu nervös. Den pACC schätze ich Innerorts weit mehr als B. Aber es ist keine reine Automatik sondern eine Servo-Funktion. Das Zusammenspiel muss geübt sein. Wann muss ich vor einer Ampel oder bei Fussgängern bremsen und ihn danach reaktivieren? Wann will er hinter einer parkierten Reihe abbremsen? Wann muss ich aus einer Kurve heraus der Beschleunigung nachhelfen?

    Modus B hat andere Vor- und Nachteile. Also jeder wie er mag.

    Die 5,4 rp finde ich aber derbe zu hoch gegriffen..das würde 0,059ct/km bedeuten also bei meinen angenommenen 12500km/Jahr eine Steuer von 737€ / Jahr. Das wäre natürlich schon exorbitant teuer.

    Bei fossilen Treibstoffen fallen pro Liter ca. 80 Rappen an. Bei einem Verbrauch von 6 Litern pro 100kM wären das CHF 600. Die 5.4 Rp sind sicher hoch gegriffen aber nicht exorbitant.

    Das hat sicher damit zu tun, dass im Blut des zuständigen Bundesrates reichlich Benzin fliesst, er gegen E-Autos skeptisch eingestellt ist und entsprechend „unsensibel“ kommuniziert. Dass umgekehrt Fossile mit CO2-Abgaben belegt werden könnten, ist gar nicht auf dem Radar. Welcher Populist stellt sich schon für eine Benzinpreiserhöhung ein?

    Hab´s selbst entdeckt. Anscheinend gibt es für den Performance3 die Größe 235/50R20 (für die Vorderachse) einfach nicht..

    Wir haben eine Felgen-Reifen Kombi 19“ mit Performance+. Im Vorfeld habe ich mich über den Unterschied zum neueren Performance 3 erkundigt. + ist etwas schwerer, die Tests sind ähnlich gut und selbst GoodYear Schweiz sieht keine grossen Unterschiede. Das grössere Gewicht könnte dem Elroq sogar entgegenkommen.

    Beachte aber, dass 20“ nur bedingt mit Schneeketten kompatibel sind.

    Nehme wir als urlaubsbeladene Masse für den Elroq 2.500kg

    P = m * g * v_h = 2500 kg * 10 m/s^2 * 1,2 m/s = 30.000 W = 30 kW

    und bei 72 km/h wären es schon 60 kW
    und bei 108 km/h wären es imposante 90 kW

    Das kommt etwa hin. Die Geschwindigkeit lag so zwischen 40 und 60 km/h. Und auch an den 150 kW Ladesäulen wurde bei diesen Temperaturen und Akku-Stand von knapp 40 kWh mit maximal 60 kW geladen. Fazit: Losfahren am Berg bei niedrigen Temperaturen bringt wenig Rekuperation. Und ein hoher Akkustand macht‘s noch schlimmer.