Alles anzeigenSeht es mir bitte nach, wenn ich die letzten 48 Seiten nicht durchforste, ob da jemand schon was dazu gesagt hat…
Es ist wohl so, dass wir im September vermutlich die erste größere Reise mit dem Elroq machen werden. Ich habe die hypothetischen Strecken und Ladestops mal mit ABRP durchrechnen lassen.
Jetzt fällt mir immer wieder auf, wenn ich uns eingebe, dass ich so mit ca 20% am Ziel ankommen möchte, dann machen die Apps das auch so. Allerdings bedeutet das auch, dass man sich zwischendurch mal grad für 5 Minuten an eine 300kW Säule hängen soll und dergleichen.
Man muss dazusagen, an unserem Zielort wird es erstmal keine Ladesäulen geben (wir bringen die Kinder zur Oma und fahren dann ins Phantasialand, nach dem Wochenende das ganze retour…). Ich hatte jetzt mal so eingestellt, dass ich mit minimal 35% am Phantasialand ankomme, damit ich mit ggf. vorklimatisieren (verliert das Auto Ladung, wenn es einfach 2 Tage bei solchen Werten rumsteht?) und so auf alle Fälle lockerst bis zur nächsten Lademöglichkeit komme.
Meine Frage ist jetzt: haltet ihr euch an die Empfehlungen der Apps bezüglich der Zeiten? Oder macht ihr bei jedem Ladestopp die 80% oder gar 100% voll auf so langen Strecken?
Du kannst für die Zwischenladung und das Ziel ja grds. einen Mindest-SoC vorgeben.
Das hast du ja mit dem Ziel SoC bei Phantasialand auch gemacht.
Du kannst aber auch den max. SoC an allen Zwischenlader vorgeben.
D.h. z.B. 85%, weil du einfach ein paar Minuten länger stehen willst.
Oder 65%, wenn man meint, dass die Ladekurve danach abfällt und man lieber nochmal von 3-65% laden möchte.
Du kannst aber z.B. zusätzlich noch als Option "Wenige Ladestopps, Normal, mehr Ladestopps" vorwählen.
Das führt in der grds. Planung schon mal dazu, dass er bei wenigen Ladestopps länger (z.B. an den max. SoC) ranlädt, bei kürzeren dafür weitere Ladestopps einplant.
Und zusätzlich besteht die weitere Möglichkeit auf der Seite mit der vorgeplanten Route an jedem Lader die individuellen Ladevorgaben an diesem Punkt zu ergänzen.
Z.B. fallen dir zwei sehr kurze Halte auf. Dann kannst du z.B. an einem Lader den Ladehub statt von 15% auf 34% verlängern auf 15%-60% SoC.
Dann plant er neu und du wirst sehen, dass der nächste kurze Halt rausfliegt.
Noch eine Punkt:
Wenn du mit Anwenderfiltern arbeitest, dann geht ABRP natürlich auf deine bevorzugten Ladeanbieter. Wenn er aber dann z.B. auf der Route an einer bestimmten Stelle nur zu vermeidende Anbieter findet, dann muss er natürlich versuchen, diese Lücke in deinem Anbieterfilter zu überbrücken.
Wenn du kategorisch nur Ionity oder nur Tesla eingibst und alle anderen vermeidest, dann kommt da schon mal eine schräge Planung raus.
ABRP ist ein sehr mächtiges Tool und die Default-Einstellungen sind ok, aber man kann durchaus auch mal was verstellen und kriegt dann eine blöde Planung.
Mein Ratschlag: ABRP am Dektop aufrufen, planen, rumspielen und justieren und mit den für sich geeigneten Parametern im Profil abspeichern.
Dann weiß man, was man gewählt hat, man weiß welche weiteren Möglichkeiten es gibt und kann es in der App ggf. während der Fahrt ändern.
Was ich dir auf jeden Fall empfehlen würde:
Mach die Planung Home-Opa-Phantasialand-Ope-Home in einem Zug.
Dann hast du auf jeden Fall Ladesäulen für den gesamten Tripp auch wenn es vor Ort keine gibt.
Und nein, der Elroq verliert bei 2 Tagen Standzeit keine SoC-%. Es sei denn, du klimatisierst den Wagen während der 2 Tage durchgehend vor ![]()
Auf 100% unterwegs kannst du nur machen, wenn du eine Pause mit Essen, Gassigehen oder Kinder versorgen machst.
Ansonsten dauert der Bereich 80-100% an Zwischenlader einfach zu lange.
Macht nur Sinn, wenn dein Zwischenhalt z.B. ein Hotelübernachtung mit Lademöglichkeit wäre.
Aber nicht für die Strecke NRW-Ostsee der Schnelllader irgendwo in der Nähe von Hamburg.
Da gilt dann das oben gesagte zu mehreren schnellen Stops oder weniger dafür aber etwas länger.