Und genau deswegen habe ich nur mitleid mit den betroffenen, deren Gehalt und finsnzplanung jetzt aus dem fenster fliegt.
Das ist alles in wesentlichen eine massnahme um die erträge der shareholder hochzuhalten, solange es noch geht.
Und genau deswegen habe ich nur mitleid mit den betroffenen, deren Gehalt und finsnzplanung jetzt aus dem fenster fliegt.
Das ist alles in wesentlichen eine massnahme um die erträge der shareholder hochzuhalten, solange es noch geht.
Nur mal so am Rande, bei Audi wurden vielen Mitarbeitern schon 2020 Umschulungen in Richtung E-Mobilität oder wechsel zu einer anderen Arbeit angeboten.
Soweit mir bekannt, also keine bestätigte Quelle, haben davon nicht mal 30% das angenommen.
In den Kantinen habe ich oft gehört, "ich habe jetzt 25 Jahre Verbrenner gebaut, ich will nicht umschulen, ausserdem habe ich ja bis ... Arbeitsplatzsicherheit".
Ganz ehrlich, wenn der Arbeitsplatz wegfällt, hilft ihm die Arbeitsplatzsicherheit auch nicht mehr. Kein Arbeitsplatz, keine Sicherheit.
Bei uns in der IT werden ganze Abteilungen an andere Firmen verkauft (habe ich schon zweimal hinter mir), alle die meinen sie könnten bleiben und versuchen das durch zu setzen sitzen am Überganstag auf der Straße, mit Ansage.
Gerade mit solchen Leuten habe ich keinerlei Mitleid, wer sich nicht bewegen will wird zusammen mit seinen Stuhl auf die Straße gesetzt.
Und nur so, ich bin jetzt 61 Jahre alt und habe im Februar noch einmal die Firma gewechselt.
Wow, Respekt...bei IT evtl aber auch eher "zugänglich" um Veränderung.
Dagegen am Band und Verbrenner besagte xx Jahre bereits gewohnt.
2020 noch überschaubar um der BEV, womöglich man sich nur noch schmales, letztes Jahrzehnt zum Ruhestand mit augen-zu dachte..
Moin
Es ist ja nun nicht so, das VW 100.000 Mitarbeiter von Heute auf Morgen auf die Strasse setzt.
Bisher war von 50.000 Arbeitsplätzen die Rede.
Für diese gibt es eine ganze Reihe von Massnahmen,
um den Vorgang "sozialverträglich" durchzuführen.
Übrigens sind diese Vorgänge schon aus der Vergangenheit bekannt.
Viele Mitarbeiter wollten aber nicht in einem anderen Werk arbeiten.
Man wäre zu fest in der Heimat verwurzelt.
Betriebsrat und Gewerkschaften reden bei VW ein gewichtiges Wort mit.
Das daraus dann auch Probleme entstehen, will man nicht zugeben.
Es ist ja auch viel bequemer, auf den Hersteller zu schimpfen.
Eben. Das wurde u.a. beim Handelsblatt dezidiert dargestellt.
Aber es ist schon nicht ohne...."nebenan" bei OPEL am Rande mitverfolgt. Ob 2009, 2017, ff...
PS: Egal ob Altersteilzeit, Abfindung,...
Ja das ist richtig, Stellen die wegfallen sind ja nicht automatisch Arbeitslose in der gleichen Größenordnung.
Ich sehe übrigens die Schuld in veränderlichen Gewichtsanteilen bei allen Beteiligten, das Kommen der BEV war ja nun schon lange an der Wand zu lesen.
Ich verstehe auch warum man den in Zuzsammenarbeit mit der Politik schlechtgeredet hat, mit dem Verbrenner ganz aus eigener Wertschöpfungskette ist halt mehr Netto gemacht. Kurzfristig clever, langfristig blöde.
Mitleid habe ich tatsächlich mit dem, der halt zu der Sache nichts konnte und auf intelligentes Management und kompetente Politik gehofft hat - Naivität ist ja zum Glück nicht strafbar.
Alles anzeigenJa das ist richtig, Stellen die wegfallen sind ja nicht automatisch Arbeitslose in der gleichen Größenordnung.
Ich sehe übrigens die Schuld in veränderlichen Gewichtsanteilen bei allen Beteiligten, das Kommen der BEV war ja nun schon lange an der Wand zu lesen.
Ich verstehe auch warum man den in Zuzsammenarbeit mit der Politik schlechtgeredet hat, mit dem Verbrenner ganz aus eigener Wertschöpfungskette ist halt mehr Netto gemacht. Kurzfristig clever, langfristig blöde.
Mitleid habe ich tatsächlich mit dem, der halt zu der Sache nichts konnte und auf intelligentes Management und kompetente Politik gehofft hat - Naivität ist ja zum Glück nicht strafbar.
Ja, da bin ich bei dir.
Und oft sind es die Gewerkschaften beziehungsweise Betriebsräte selbst, die den Wandel behindern.
Denn jeder, der einen Wechsel oder Abfindungsangebot annimmt, ist eine weniger, in dessen Namen sie handeln, damit wird Ihnen Macht genommen.
Hab das selbst in gewisser Weise auch erlebt: ein altes Traditionsunternehmen wurde nach mehreren runden notwendiger Stellenstreichungen als eigentlich fittes und funktionsfähiges Modell überraschend doch verkauft. Käufer: Amerikaner.
Nachdem der Käufer seine Inkompetenz und Unverständnis vom Markt und Produkten bewiesen hatte, machte er ein Angebot zum frühen Ausstieg. Das war so üppig, dass ich es annehmen musste. Der Betriebsrat hat allen ernstes versucht mich davon abzuhalten, behauptete, vielmehr herausholen zu können, und unterschwellig stellt man mich als Verräter hin.
Worauf sollte ich warten? Ein Dutzend Jungfrauen, ein goldener Rolls-Royce?
Am Ende wurde ein über 100-jähriges Unternehmen brutal beschnitten und der verbleibende Rest an einen Investor verkauft. Zukunft: ungewiss.
Das mag man gut finden oder der Politik zu schustern. Wer letzt endlich hier systemische oder gar strategische Fehler begannen hat, wer will da den Schuldigen benennen. Oder gar in Haftung nehmen. Fakt ist sicher, das der Konzern sich schlicht weg neu ausrichten wird. Dann kommt eine ganz neue Sparte hinzu - die als Grundfarbe, grün oder sandfarbend sein wird. Schließlich möchten alle vom großen Kuchen der Superinvestitionen, aus Programmen die noch Generationen nach uns auf die eine oder andere Art und Weise, abzahlen profitieren.
Bitte jetzt keine Hetztriaden - das meine ich weder politisch noch irgend einer Farbe zu zuordnen. Das sind reine wirtschaftliche Entscheidungen - die Konzerne täglich/periodisch treffen (welcher Kuchen wird wie in welche Häppchen verteilt). Letzt endlich und schlußendlich, hängen immer viele Arbeitsplätze und Familien an diesen Dingen.
Beste Grüße aus der Holsteinischen Schweiz
FMS
PS: mag jeder anders sehen oder glauben zu wissen… nur meine Meinung.