Beiträge von X3n

    Wenn’s so wäre, hätten wir jetzt nicht so starke Probleme, oder?

    Ich versteh eh nicht ganz, wie ein Unternehmen mit einer sicherlich doch recht guten Nachfrage am Produkt insolvent gehen kann. Da müssen die ja schon enorm misskalkukiert haben.

    Das Problem taucht schnell auf, sobald ein Industrieunternehmen zu abhängig von einzelnen Großkunden (z.B. Automobilhersteller) ist. Wenn diese Großkunden dann die Preise gnadenlos drücken (weil sie's können) und die eigenen Produktionskosten steigen, bringt auch Auslastung nichts mehr.


    In diesem konkreten Fall wird es sicher weitere Lieferanten für AHK geben. Ansonsten hätte der insolvente Hersteller ja bessere Preise durchsetzen können. Die Frage bleibt, ob diese anderen Hersteller kurzfristig ausreichend Kapazität für die Mehrmenge haben.

    Grundsätzlich stimme ich dir sogar zu. Ein Hersteller muss sich an seine Werbeversprechen messen lassen. Und Broschüren, die zum Zeitpunkt einer Bestellung aktuell sind, sehe ich durchaus als Vertragsbestandteil an.

    Finde es auch ein Unding, wenn teure Upgrades wie das automatische Parken nicht funktionieren. Da sollten Autohersteller verpflichtet werden, den Aufpreis 100% an die Kunden zurückzuzahlen.


    Rein technisch sollte der 85x selbst mit APP350 dein Anforderungsprofil immer noch erfüllen. Falls dir die Änderung trotzdem missfällt, sehe ich durchaus die Möglichkeit, dass dein Händler einer Änderung zum normalen 85 zustimmt. Ist für ihn bei einem noch nicht produzierten Fahrzeug deutlich weniger Aufwand, als den Rechtsweg zu riskieren.

    Bei dem " normalen" 85er bleibt es hoffentlich bei dem APP550....

    Geht m.E. nicht anders, als den APP550 im 85er zu lassen.

    Der 85 muss 210 KW / 286 PS Motorleistung erreichen (die Motorleistung ist in der Auftragsbestätigung ausdrücklich genannt).

    Der APP350 ist bisher nur bis zu 170 KW / 231 PS ausgelegt.

    Ganz nebenbei ist es für mich auch eine Frage der Haltbarkeit.

    Der APP550 dürfte die Anhängerlast wesentlich besser "wegstecken" als der kleine APP350, der (um die gleiche Leistung bei 35% kleinerem Drehmoment zu bringen) viel höher drehen muss. Das belastet den kleinen Motor dann natürlich viel höher als einen APP550.

    Daher bin ich überzeugt, dass der APP550 wesentlich länger halten wird. Auch das ist für mich wichtig, da ich den Wagen schon eionige Jahre behalten und fahren will.

    Das scheint aber eher Verbrenner-Logik zu sein. Elektromotoren kann man in der Hinsicht nicht mit Verbrennern vergleichen, weil die Kraftübertragung innerhalb des Motors (Rotor/Stator) gar nicht mechanisch erfolgt.


    Mal zum Vergleich:

    Der APP350 hat eine maximale Drehzahl von ca. 15.000/min. und das mit einem Drehmoment von 350 Nm.

    Ein Diesel kann so eine Drehzahl physikalisch gar nicht. Alltags-Benziner sind auch i.d.R. auf 6000 U/min. begrenzt.

    Und selbst Benziner wie in der Formel 1 würden die Drehzahl auf Dauer wahrscheinlich keine Saison durchstehen.

    Bei Elektromotoren sind die hohen Drehzahlen dagegen offenbar kein Problem.


    Davon ab; du hast doch noch einen Frontmotor, der bei Bedarf einspringt - auch bei niedrigen Drehzahlen.

    Woher die Infos kommen steht doch etwas weiter oben.

    Und natürlich hat das einen Einfluss. Beim Anfahren mit Hänger zählt Drehmoment. Die Spitzenleistung ist ua. für die erreichbare Höchstgeschwindigkeit relevant.

    Drehmoment ist in der Tat nicht zu unterschätzen.

    Bei den E-Motoren liegt das maximale Drehmoment schon bei 1 U/min an. Kein Turboloch und kein Rumgeschalte im Getriebe.


    Würde mich wirklich überraschen, wenn der 85x schlechter mit einem Hänger zurecht käme als ein TDI.

    Zumal der Frontmotor sofort (also im Millisekunden-Bereich) zugeschaltet werden müsste, sobald die Hinterachse zu hohen Widerstand meldet.

    Mir geht es darum, dass sich VW keine Mühe gemacht hat, den Motorraum effizient dem BEV Konzept anzupassen, wie es andere Hersteller hinbekommen haben. Das ist ja wohl unstrittig.


    Bzgl. der Autogröße habe ich ja schon was gesagt. Natürlich spielt die Größe per se eine Rolle, ich habe auch erwähnt, dass ein Riesenfrunk nicht geht, mir geht es um das effiziente designen. Und dann nochmal mein Hinweis, sich den Frunk des Epiq mal genau anzuschauen. Das ist die reinste Peinlichkeit. Wie bereits erwähnt, denke ich, dass das effektive Volumen eher bei unter zehn Litern liegt, außer man füllt Wasser ohne Flaschen in die angeblichen 22 Liter.


    Es gibt btw. einige Autos mit großem Frunk und Motor vorne drin. Ich bezweifel, dass der APP350 ein riesiges Monstrum ist.

    Anbei mal zwei Fotos vom Motorraum. Für mich sieht das schon recht dicht gepackt aus. Solche Dinge wie Radkasten, Klimaanlage, Sensorenelektronik, Wasserpumpe usw. benötigen ja ebenfalls ihren Platz.

    Ich weiß nicht, ob ich es noch klarer sagen kann. Die Größe des Autos spielt beim Thema Frunk keine Rolle, wenn das Auto dementsprechend designed ist. Klar geht kein Riesenfrunk im Epiq, aber es ist nunmal so, dass vorne Seitens VW nichts neu designed wurde. Es ist ein umgebauter Verbrenner.

    Natürlich spielt die Größe eines Autos eine Rolle. Das ist doch einfachste Physik.

    Man kann Platz natürlich auch verschwenden, aber sowas beim Epiq zu behaupten, entbehrt nunmal jeglicher Grundlage.

    Die haben den Motor vorne eingebaut, so dass der Kofferraum deutlich größer ausfällt als bei vergleichbar großen Autos. Dafür ist halt der Frunk kleiner. Für viele ein guter Kompromiss, denn es erlaubt den Transport von sperrigen Gegenständen im Kofferraum.


    Deine Aussage, dass die MEB-Fahrzeuge umgebaute Verbrenner sind, ist ebenfalls falsch.

    Kann ich nicht verstehen, selbst so flache Flundern wie der Taycan haben einen 85 Liter Frunk. Dazu auch nutzbar, nicht wie hier als Felsenlandschaft. Da reden wir noch nicht von den 125 Litern eines Model X.

    Was kann man denn wirklich von diesem Frunk nutzen? Ich würde sagen sieben Liter. Vielleicht sollte man den Designer sagen, dass da nicht Wasser reingeschüttet wird, sondern das da feste Sachen drin sind.

    Das Problem, ebenso beim Elroq, ist doch eindeutig. Es wird die Verbrenner Basis genommen und nichts von Grund auf neue designed. Wenn man da machen würde, dann könnte man in den Elroq ganz entspannt 100 Liter Frunk Volumen ermöglichen. Epiq bestimmt 50 oder 60 Liter.

    Sowohl Taycan als auch Model X sind ca. 5 Meter lang und 2 Meter breit und haben einen Wendekreis von >12 Metern.

    Da verzichte ich lieber auf einen großen Frunk und hab dafür ein wendiges Auto.

    Als 2-Sitzer ist der ja OK. Aber da kann ja hinter einem normal großen Fahrer (>= 1,90 m) gar keiner mehr sitzen.

    Normal groß >=1,90 m... in der NBA vielleicht! :D


    Zum Epiq:

    War wirklich gespannt, wie der ohne Tarnung aussieht. Insgesamt ein stimminges Design.

    Verstehe nur nicht, warum die Designer den unteren Bereich mit Plastik verzieren, aber den Boden dann wieder in Wagenfarbe lackieren - einer der Bereiche, der am schnellsten dreckig wird und von Steinen/Ästen getroffen werden kann. Bis man ihn mal Live sieht, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen.


    Vom Platz und Kofferraumvolumen hätte der mir sogar auch gereicht. Bereue trotzdem die Elroq-Bestellung nicht - auf der technischen Seite hat er seine Vorteile (größerer Akku, Heckantrieb statt Frontantrieb, Mehrlenker-Achse hinten statt Verbundlenkerachse usw.).

    Ich muss sagen die Bremse im Elroq ist eines der Punkte die mich am meisten stört. Ich hatte es jetzt nach 8000km schon mehrfach, dass manchmal die Rekuperation nicht schaltet. Da tritt man dann in ein loch bis man zu dem Pedalbereich kommt wo die mechanische Bremse anspricht. Das stört mich wirklich sehr, da man sich nicht immer drauf verlassen kann dass das Pedalgefühl gleich ist. Eigentlich mag ich die Feinfühligkeit der Reku aber wenn sie sich manchmal gar nicht einschaltet oder nur verzögert ist das extrem nervig.

    Ist jetzt nur geraten; aber war der Akku vielleicht voll? In dem Fall wird m.E. die Rekuperation deaktiviert, um den Akku nicht zu überladen.