Beiträge von EV67

    Das klingt immer etwas unbefriedigend. Zur Ehrenrettung sollte man aber berücksichtigen, das 5.6 ein Release ist. Darunter verbergen sich sicher viele Änderungen, die man dem Kunden nicht kommunizieren kann oder sollte oder die man nicht zentral kennt (klingt komisch, ist aber so). Das macht aber auch kein Apple oder Microsoft zu 100%, wenn es um Bugfixing oder Content von Dritten geht.

    Notwendig ist aber meiner Meinung nach die Kommunikation, wie der Roll out abläuft und welche neuen oder geänderten Features der Kunde erleben kann.

    Ich bin mit der SW bisher grundsätzlich zufrieden. Wenn man an Bugfixing und Stabilität gearbeitet hat ist es für mich der richtige Fokus. Fehler wie der durchlaufende Bildschirm sollten abgestellt werden.

    Wenn ich mal 5.6 bekomme werde ich mal schauen, an welchen Dingen gedreht wurde soweit es von außen sichtbar ist. Details bekäme man nur mittels Reengineering raus, was ich natürlich nicht kann.

    Wie genau funktioniert die Feststellbremse denn, wenn nicht mechanisch?

    Ich dachte, da wird per Servo in der Trommelbremse verriegelt?

    Das ist beides mechanisch. Bei einer Parksperre greift ein Klinke in ein "Zahnrad". Wenn die eingelegt ist, dann bleibt die drin. Trotzdem wird empfohlen zusätzlich die Feststellbremse zu bedienen. Macht in der Regel keiner (ich auch nicht).
    Bei einer Trommelbremse wird mechanisch über Reibung festgestellt. Das funktioniert nur bei der Trommelbremse sicherheitstechnisch sicher im Gegensatz zur Scheibenbremse. Auch bei Scheibenbremsen gibt es ja Auto Hold bzw. den Schalter für die Feststellbremse nur eben nicht als alleinige Sicherung bei Zündung aus.

    Der MEB ist ein Exot mit dem Verzicht auf die Parksperre und ich finde das ganze System mit den Trommelbremsen ist wirklich gut gemacht. Man sollte es mit den Manipulationen nur nicht übertreiben. Das Narrativ Trommelbremsen wegen geringer Nutzung im E-Fahrzeug ist nicht falsch aber nur ein Teilaspekt.

    Der Punkt auf den ich eigentlich hinweisen wollte ist, dass wirklich irgendwann einmal etwas schiefgeht was schiefgehen kann und Manipulationen gehören nicht zur Auslegungsphilosophie in der Fahrzeugentwicklung.

    Ich kann es absolut nachvollziehen, was du meinst und danke dir auch für den sicher gut gemeinten Hinweis. Aber glaubst du nicht, dass Skoda, gerade was das Wegrollen, oder noch mehr das versehentliche Lösen der Feststellbremse im Fehlerfall, besonders sichere Maßnahmen ergriffen hat? Zumindest die Sitzerkennung zeigt dem System ja, das da niemand sitzt = Befehl: Fahrzeug darf sich nicht bewegen.

    Das ganze nennt sich funktionale Sicherheit (kann man googln). Dort wird mit Fehlerwahrscheinlichkeiten gerechnet. Das ist einer der Gründe warum heute Fahrzeugentwicklung so teuer ist. Das Festsetzen des Fahrzeuges ist in der Regel ASIL D (Bei ASIL D müssen Systeme eine Ausfallrate von weniger als 10 Fehlern pro Milliarde Stunden (FIT) erreichen). Das mag übertrieben erscheinen aber ist eine Folge davon, dass doch immer wieder Einzelfälle passiert sind. Klingt komisch aber manchmal verrechnen sich die Steuergeräte oder Bits werden falsch geschrieben. Bei Zündung an laufen die Rechner im Normalbetrieb.

    Manipulierte Systeme schaut man sich als Hersteller schon an aber legt die Systeme nicht darauf aus. Die Kunden würden den Zusatzaufwand nicht bezahlen. Zur Absicherung werden die "Manipulationen" in der Regel aber abgespeichert. Das ist für mich legitim. Ob das Skoda hier macht, weiß ich natürlich nicht.

    Ich persönlich finde die Funktion mit dem automatischen Ausschalten übrigens auch unangenehm. Ich vermute (nicht Wissen), dass Skoda/VW damit die Sicherheitsziele erreicht. Der MEB hat keine mechanische Parksperre, die sonst üblicherweise als zusätzliche Absicherung zur Verfügung stehen könnte.

    Ich will jetzt nicht zu pingelig erscheinen aber das ist grob fahrlässig. Ich weiß nicht wie die Absicherungsstrategie bei Skoda im Detail ist. Das ist aber immer hochkomplex und die Sicherheitssysteme sind redundant. Wenn wegen einer Fehlfunktion etwas passiert (Wegrollen), dann wird der Hersteller auf Missbrauch verweisen.

    Gestecktes Schloss + Sitz entlastet + offene Tür könnte im Schadensfall erkannt und abgespeichert werden.

    Ernst gemeint: Ich würde nach >35 Jahren Berufserfahrung nie vor so ein Auto treten.

    Heute Wechsel auf Winterräder. Die Hankook Ventus S1 haben nach 3000 km und zurückhaltender Fahrweise hinten noch 5 mm (vorne 6 mm). Wenn das so weitergeht wird das eine kurze Laufleistung.

    Die neuen Conti Winterreifen haben jetzt die üblichen 9 mm.

    Ich wüsste aber nicht, was ich sonst nehmen sollte. Die ID-Modelle von VW finde ich nicht besser. Audi ist mir zu teuer und gefällt mir im Innenraum auch nicht so gut. Gleiches gilt für Mercedes oder BMW.

    Bei Tesla habe ich auch kurz geschaut, aber das ist gar nicht meins. Und die Leasingraten sind jenseits von gut und böse.

    Was wäre es denn bei dir?

    Ich fand bisher die BMW E-Modelle mit der Niere zu hässlich. Die "Neue Klasse" hat mich auf der IAA aber überzeugt. Das wäre mein Favorit. Gerade auch Software und Sprachsteuerung läuft bei BMW in meiner Erfahrung flüssiger als bei Skoda/VW. Und die Sportsitze haben mir bei BMW immer wie ein Maßanzug gepasst.
    Den Mercedes CLA finde ich technisch auch interessant.

    Relativ häufig waren bei meinem alten Arbeitgeber auch Volvo und Polestar. Da scheint es auch Fans zu geben.

    Erstmal Glückwunsch zum Ausgang der Gehaltverhandlung.

    Wie ich es verstehe zahlt der Arbeitgeber nur die Leasingrate und mögliche Schäden, Arbeiten im Fahrzeug, längere Dienstreisen, 100% Zuverlässigkeit bzw. das Verhalten im Schadenfall, Ladegeschwindigkeit sind nicht im Fokus.

    Dann würde ich noch folgendes beachten.

    1. Allrad war mir im Firmenwagen immer wichtig. Es gibt schon mal Situationen wo es hilft. Beispiele sind nasse Wiese, Wenden auf engen Wegen, Beschleunigung bei Nässe, Schnee, ...). Wenn es vom AG bezahlt wird, kann man darüber nachdenken.

    2. Wenn die Schäden am Leasingende auf eigene Rechnung gehen, dann hätte ich mit dem kratzempfindlichen Kofferraum meine Probleme. Der Enyaq scheint mir da robuster.

    3. Parkassistenten hatte ich immer und habe sie doch kaum genutzt. Irgendwie geht es persönlich doch schneller und es verliert den Reiz. Was mir aber wichtig wäre, ist die 360° Sicht (siehe Parkschäden zahlt man selbst) und dann ist man wieder bei MAXX.

    4. Ist der Händler in der Nähe und professionell?


    (Und das jetzt bitte nicht falsch verstehen. Wenn man vielleicht einmalig "Fahrzeug + Rate" ist egal bekommt, dann kann man (für 3 Jahre?) auch mal unvernünftig sein. Dann wäre es bei mir kein Elroq.)

    Zu den Kosten kann ich tatsächlich nichts sagen, dass das über meinen Arbeitgeber lief und die da ein Staatsgeheimnis draus machen :rolleyes:

    Ansonsten ist das 1:1 wie ab Werk ausgeführt: Elektrisch schwenkbare AHK mit entsprechendem Schalter auf der rechten Seite.
    Ich hab leider vorher nicht geschaut, ob der Ausschnitt schon ab Werk in der Heckschürze ist.
    Falls nicht wurde das auf jeden Fall bei der Werkstatt sehr sauber geschnitten.

    Ab Werk ist bei mir (MY 2025) eine mechanisch schwenkbare AHK verbaut. Elektrisch schwenkbare dürften etwas teurer sein als das Original.