Wenn dann das Haus noch inselfähig (ggf. einem zweiten stationären Speicher) macht, dann kann man in Berlin beim nächsten Stromausfall bei Bedarf ein paar kWh aus einem anderen Stadtbezirk holen und prima sein Haus mit Strom inklusive Heizung versorgen.
Beiträge von EV67
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Der APP290 wurde auf der IAA gezeigt. Ich konnte dort auch etwas mit den Entwicklern reden. Bemerkenswert ist der neue SiC Inverter beim 290, der vom VW Konzern erstmals selbst entwickelt wurde. Ich bin jetzt wirklich gespannt, wann das in die Fahrzeuge ausgerollt wird und wie die Spannungslagen ggf. in Verbindung mit den neuen Einheitszellen sind.
Pressemitteilung VW vom Jahresende
"Salzgitter. Die PowerCo SE hat heute die Gigafabrik Salzgitter wie geplant in Betrieb genommen und die ersten Einheitszellen „made in Europe“ produziert. Der Produktionsanlauf markiert einen Meilenstein für den Volkswagen Konzern und die europäische Batterieindustrie: Die PowerCo konzipiert, entwickelt und produziert Batteriezellen erstmals vollumfänglich in Europa und stärkt damit die technologische Souveränität des Unternehmens. Die Zellen werden nun für finale Tests im Fahrzeug an die Marken des Volkswagen Konzerns ausgeliefert. Der erste Serieneinsatz ist im kommenden Jahr in der Electric Urban Car Family von Volkswagen, ŠKODA und SEAT/CUPRA geplant." -
Aus Spaß habe ich gerade 5 kWh AC geladen und mal die Daten mitgeschrieben. Die Ladung ist natürlich zu klein für eine seriöse Messung aber man kann etwas daraus ablesen.
- WB ist geeicht (MiFID konform) --> geladen ~5 kW
- Messzeit CAN 28,7 Minuten, Skoda App 29 Minuten
- Temperatur Batterie 5,5°C --> 7,5°C
- SOC BMS 46,8% --> 52,4%
- SOC Skoda App/Cockpit 43% --> 49%
- Geladene Menge BMS 4,65 kWh
Also alles wie erwartet und normal bzw. sehr gut
- Ladeverlust ~7% (4,65/5)
- App Daten OK
- Ladeleistung OK
- SOC Verlauf OK und typisch (um 50% laufen SoC Cockpit und SoC BMS parallel, nach oben überholt Cockpit dann den BMS Wert um einige Puffer %)
Interessant waren die Temperaturen. PTC heizt selbstverständlich nicht. Die Kühlmittelpumpe läuft aber und die Batterie wird über einen Verlusterzeuger (tippe auf den AC/DC Wandler bzw. onboard Lader) etwas aufgeheizt.
Wegen der Spielerei war das Fahrzeug während Laden offen und beleuchtet.Ach ja und das Fahrzeug hat selbstständig 90% als Grenze gewählt....
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Übrigens nennt VCDS den gezeigten Wert als % von der zertifizierte Kapazität. Solange also die 77 kWh unter zertifizierten Rahmenbedingungen abrufbar sind bleibt es bei 100%. Das scheinen auch andere OEM so zu machen. Bei VW scheint der SoH wegen der Puffer lange oben zu bleiben obwohl die Zellchemie schon altert.
Wie schon gesagt interessiert mich einfach wann es auf 99% springt und wie es dann auf Zellebene aussieht. Der Nutzen ist natürlich eher akademisch. Ab 99% müsste dann der typische Verlauf einsetzen. -
Ich zitiere mal eine GPT-5.1. Das klingt für mich zumindest logisch auch wenn man weiß, dass da die KI gerne mal halluziniert. Also Vorsicht.
Wie wird der SoH in VCDS berechnet?VCDS berechnet den SoH NICHT selbst.
VCDS liest lediglich Messwerte aus dem Batteriemanagementsystem (BMS) aus.
Die Berechnung des SoH erfolgt ausschließlich im BMS des Fahrzeugs.
Das bedeutet:
• VCDS zeigt nur den vom BMS gelieferten Wert an.
• Die Formel ist nicht öffentlich dokumentiert.
• Der SoH ist ein internes Ergebnis aus mehreren BMS‑Parametern.
Diese Aussage wird durch Forenbeiträge bestätigt, in denen Nutzer explizit nach einer Berechnungsmethode suchen und stattdessen auf Tools verwiesen werden, die externe Berechnungen durchführen müssen, weil das BMS die Formel nicht offenlegt.
Was macht das BMS intern?
Das BMS nutzt typischerweise:
• Nettokapazität (kWh)
• Bruttokapazität (kWh)
• Zellspannungen / Zellwiderstände
• Lade‑ und Entladehistorie
• Temperaturverhalten
• Coulomb Counting + Spannungsmodellierung
Die exakte Gewichtung ist proprietär.
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Interessant war auch die Aussage zur neuen Klasse von BMW "Nicht in jedem Fall kann eine Auslieferung noch 2026 garantiert werden." Zumal das Auto ja nicht billig ist.
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So langsam bin ich über das Ladeverhalten verwirrt. Aufgrund der Diskussion habe ich in den letzten zwei Nächten jeweils 10 kWh als Vorgabe an der WB (Wattpilot, identisch mit Go e) vorgegeben. Mein EMS hat einen Strom von 11 kW konstant gemessen. Laut Ladeverlauf sind einmal 7 und einmal 8 kWh geladen worden. Das passt, denn der SOC ist nur um 8 % gestiegen. Der Start-SOC lag bei 31 bzw. 39%. Wenn das stimmt, betragen die Ladeverluste mehr als 20 % bei 11 kW. Meine WB und Kabel können 22 kW und hier wird nichts runtergeregelt. Es wurde um 4 Uhr geladen, also netzdienlich.
Morgen fahre ich den Akku wieder runter, wenn die Straßen es zulassen.
Bei diesen kleinen SoC Hüben bzw. kWh würde ich mir keine Sorgen wegen der rechnerischen Ladeverluste machen, wenn das die vom Fahrzeug/App angezeigten Werte sind. Der SoC im Cockpit wird ja "geglätted". Da ist schon 2% oder 1 kWh Abweichung eine relevante Abweichung.
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Pflicht-eCall (EU-eCall)
Ist immer kostenlos, immer aktiv und nicht kündbar. Dafür darf keine Gebühr verlangt werden.
Das was du hier ansprichst, ist ein erweitertes System das dann zusätzlich angeboten wird.
Aber wenn ein Fahrzeug so gebaut wäre, dass bei Nichtzahlung auch der Pflicht-eCall ausfällt, wäre das klar rechtswidrig und nicht zulassungsfähig in der EU.
Das ist richtig. Mein Hinweis war nur, dass über die kostenpflichtigen Systeme die Infrastruktur bereits verfügbar ist. Der Initialaufwand dürfte (auch bei VW) bereits abgeschrieben sein.
Kostenpflichtig sind die Systeme für den Endkunden auch bisher erst nach einigen Jahren. Vorher übernimmt das der Hersteller und die meisten Leasingnehmer wissen das nicht einmal.
Als Hersteller würde ich das System (sofern es technisch geht) für alle öffnen und die gesetzlichen Basisanforderungen kostenlos dauerhaft realisieren. Über Zusatzfunktionen kann man dann ggf. noch etwas bei einer Anzahl von Kunden einspielen.
(Mir waren die erweiterten Crashfunktionen auch immer einen Aufpreis bei BMW wert.) -
Man kann auch Laura bemühen, funktioniert zuverlässig.