Beiträge von EV67

    Bei mir als bereits 2025 Käufer ist nahezu ausschließlich der Restwert bestimmend. Leider wird es mit der Prämie wohl auch nicht unbedingt für mich besser. Nach seriösen BEV freundlichen Quellen wie ecomento oder neutralen Quellen wie Statista verlieren die BEV immer noch deutlich mehr als die Benziner.
    Beispiel: Bei 45k Kaufpreis ist nach 3 Jahren rechnerisch ein Delta von 5k aufgelaufen.
    Für die 1.500 Euro p.a. gehen vielleicht 1.000 € für Treibstoff und für 500 € höhere Fixkosten drauf.
    1.000 € bei 7l/100km und 1,79 €/l sind schonmal 8.000 km mit dem Benziner.
    Ob ich da 30 ct/kWh spare geht bei mir mit 15.000 km p.a. völlig unter.

    Die Leasingraten reflektieren den Nachteil eines BEV genauso. Erst mit Prämie dreht sich das Bild.
    z.B. "Auto Straßenverkehr" vom 19.02.26 für einen Vergleichsfall
    Elroq85
    - 465 € Rate ohne Förderung
    - 382 € Rate mit 3000 € Förderung

    - 298 € Rate mit 6000 € Förderung

    Karoq 1.5 Sportline
    - 319 € Rate
    Rechnerisch zeigt sich auch hier der höhere Wertverlust pro Jahr.
    Natürlich ist der Elroq das modernere Auto

    Konstruktion und Fertigung werden einfacher, also kostengünstiger.

    Das ist von der Konstruktion kein so großer Unterschied bei den teuren Komponenten. Bei gleicher Leistung NMC Variante sind die Hauptkomponenten vom Antrieb (Achse (Motor, Radsatz, Differential, PWR), Batterie) ziemlich vergleichbar. Man muss jetzt sogar wieder zusätzlich eine mechanische Parksperre einbauen. Kabelbäume werden sicher kürzer und man wird sehen wie die Fahrwerkkomponenten beim Epiq aussehen.
    Man wird auf der Fertigungsseite sicher auch Kostenpotentiale heben, die die Kundengruppe eher akzeptiert als bei den teureren Fahrzeugen.

    Dass der leichtere Epiq trotzdem nicht mit der Trommelbremse hinten auskommt, ist schon überraschend. Fahrdynamisch geht ja eh das meiste über die Vorderachse (60:40 ... 70:30) und bei Passabfahrt mit vollem SoC muss die Trommelbremse ja auch einen schweren ID Buzz verzögern.

    Scheibenbremssystem mit zusätzlicher Parksperre ist eigentlich deutlich aufwändiger.

    Mein Fahrzeug funktioniert und ich bin froh, wenn da möglichst keine SW ohne Not zu schnell geändert wird. Bei Fehlerbehebung wie dem durchlaufenden Bildschirm ist das natürlich etwas anderes. Hier muss nachgebessert werden. Jede nice-to-have Änderung soll bitte ausgiebig absichert werden.
    Die Systeme sind inzwischen so komplex mit Querwirkungen, dass trotz eines Riesenaufwandes im testing immer das Risiko von ungewollten Seiteneffekten nach SW Änderungen besteht. Allein die hier gelegentliche genannten Aufstartprobleme (Antrieb gestört und nach Klemmenwechsel wieder OK) sind der Klassiker für "ausbaufähige" Robustness.

    Guter Artikel. Bemerkenswert, dass hier explizit erwähnt wurde wieder auf das eigentlich teurere Scheibenbremssystem an der Hinterachse zu gehen. Mal sehen wir das dann tatsächlich gelöst wird. Da scheint sich die Scheibenbremsfraktion im Konzern durchgesetzt zu haben.

    Wenn der Arbeitgeber keinen Zugang zum Industriestrompreis bekommt, dann zahlt er auch Marktpreise. Für große Konzerne ohne Energieintensität wird trotz Einkaufsmacht, Lastmanagement, Terminmarktvertrag etc. für 2026 18-23 ct/kWh (netto) prognostiziert.
    Mit dem overhead bei großen Arbeitgebern für laufenden Betrieb, den Abschreibungen etc. sind Preise > 25 ct nachvollziehbar. Häufig wurden die BEV-Ladepreise als Mittel der Mitarbeiterbindung vom AG subventioniert. Manch ein AG kann und muss sich das aktuell nicht mehr leisten.

    Die Sprachsteuerung kennt endlich den Fahrzeugstandort. Mir ist heute aufgefallen, dass der Fahrzeugstandort in die Kommunikation übernommen wird. Das ist eigentlich Stand der Technik aber hat bisher bei mir nicht funktioniert.


    Beispiel:

    Bisher:
    Q "Wie wird morgen das Wetter" - A "Ich kann Deinen Standort nicht ermitteln" - Q "Wie wird morgen das Wetter in A-Dorf" - A "Morgen wird das Wetter in A-Dorf ...."

    Neu:

    Q "Wie wird morgen das Wetter" - A "Morgen wird das Wetter in A-Dorf ...."


    Gerade bei mehrdeutigen Orten hilfreich. Freut mich wirklich, dass hier noch Optimierungen eingepflegt werden.

    Es kommt immer auf die Umweltbedingungen an. Front-/Vorfeldkamera und Frontradar können der Auslöser sein.
    Nach meiner Erfahrung ist die Kamera sensibler bei Kondensation / Verschmutzung an der Windschutzscheibe und damit auch im Normalbetrieb z.B. wenn das Fahrzeug über Nacht draußen stand.
    Bei heftigem Schneefall ist das Frontradar häufiger die Ursache für Fehlermeldungen.
    Radarausfall wird dann kritischer behandelt als die Kamera.
    Beides ist jedoch reversibel und kein Grund zur Beunruhigung.

    Das wird alles im Fahrzeug in den Diagnosedaten mit Zeitstempel und Kilometerstand gespeichert und kann von der Werkstatt in einem gewissen Zeitfenster ausgelesen werden.

    Im Vergleich zu meinem Vorgängerfahrzeug erscheint mir die Kamera (Valeo) etwas sensibler, das Radar (Conti) ist vergleichbar. Alles aber noch im Rahmen.

    Ich finden den Begriff "ultraschnelles Laden" ja etwas sehr marketinggetrieben. Aber gut, typischerweise liegt die Grenze dafür bei 150kW aufwärts (z.B. siehe Shell). Die App müsste dann ja zwischen LG und CATL unterscheiden wenn man so explizit den Begriff hervorhebt oder VW hat sich eine eigene Nomenklatur ausgedacht.


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    Danke für die Rückmeldung hier. Das mit dem Remote Parken ist ein Trauerspiel.

    Mit den Gurtstraffern ist das als sporadisches Ereignis für die Standardwerkstatt wirklich kaum zu lösen, zumal das Zusammenspiel der Sicherheitssysteme hoch komplex ist.
    Die Gurtstraffer haben jeweils eigene Hard- und Software und hängen als Subsystem am Airbagsteuergerät wo Fehler bzw. Diagnosezuschläge abgelegt werden. Ich hätte erwartet, dass dort ggf. irgendwas abgelegt ist aber die Werkstatt an der Interpretation scheitert.
    Angeblich soll beim Vorspannen (nicht zünden) bereits ein Diagnoseeintrag beim MEB erfolgen.
    Beim Zünden ist eine Speicherung gesetzlich vorgeschrieben (lag hier nicht vor).