Beiträge von Phil

    Weil du gar nicht weißt was 100% exakt sind ist die Rechnerei ziemlich unsinnig. Der Verbrauch ist eh so wie er gerechnet wird mit WLPT nicht ok weil das zu A Labor Bedingungen sind und zu B die kalte Jahreszeit mit eingerechnet werden müsste, eben als Jahresdurchschnitt.

    Wieso unsinnig? Ideal wäre, wenn das Auto auf Basis der aktuellen Kapazität rechnet. Aber auch wenn nicht, bleibt für mich die Genauigkeit ausreichend. Mit allen sich verändernden Parametern ist es eh eine Annäherung.

    WLTP dient dazu, verschiedene Autos zu vergleichen, und ist dabei hilfreich. Für jahreszeitliche Berechnungen gibt es bessere Hilfsmittel.

    ja, aber wenn ich einen Liter in den Tank schütte, dann bekomme und bezahle ich 1 Liter.

    Wenn ich 1kWh lade, dann bekomme ich nur (nutzbare) 0,9kWh, muss aber 1kWh bezahlen. ;)

    Ist für meine Kostenberechnung nicht relevant. Am Ende vergleiche ich, wieviel ich pro 100km bezahle, d.h. die Bruttokosten zum Nettoertrag. Wo welche Verluste anfallen, ist diesbezüglich nicht von Bedeutung.

    Siehe da, es ist wieder mal ein Beispiel für einen „gut aufbereiteten und recherchierten“ Artikel. Die wesentlichen Teile habe ich in einer Tabelle zusammengefasst, fehlende Rangplätze sind durch fehlende Daten erklärbar.

    Im Artikel sind aber nirgends einheitliche Testbedingungen aufgeführt. Bei Tesla Y: Temperatur 18 Grad, mässige Geschwindigkeit. Elroq 85: -2 Grad., welches Tempo? Brutto- oder Nettowerte? Bei mässigem Tempo brauchen wir im Winter bis 22 kWh / 100 km.

    Für mich ist der Artikel ein reiner Seitenfüller.

    Man stelle sich mal beim Verbrenner 10% "Tankverluste" vor.... 8|

    Die Verheizen dafür > 70% des Benzins.


    Für die Herstellung von Benzin wird ein Wirkungsgrad von ca. 80% in DE angenommen. Beim Strom hängt der Wirkungsgrad stark von der Produktion ab (Kohle 38%, Erdgas 55%, Wasser, Wind und Solar 100%). Dazu kommen Transportverluste von 6% (Wiki "Well-to-Tank").


    Über alles betrachtet relativieren sich die 10% Ladeverluste. Trotzdem sollten sie in Zukunft minimiert werden.

    Bei der Berechnung im Spritmonitor ist mir ein systemischer Fehler aufgefallen. In der Regel ist er vernachlässigbar, kann aber in einzelnen Fällen zu kurzfristig verwirrenden Ausschlägen im Verbrauch führen.


    Das Problem liegt darin, dass Spritmonitor die Ladeverluste nicht kennt. Solange der Batteriestand zwischen den einzelnen Ladungen gleich bleibt (z.B. 80%), ist die Berechnung korrekt. Ändert sich der Stand (z.B. von 80% rauf auf 90% oder runter auf 60%), muss das Delta vom Verbrauch abgezogen resp. dazu geschlagen werden. Bei kleineren Abweichungen bleibt der Fehler unbedeutend.


    In einem Fall hatte aber ich eine Zwischenladung auf 30% und nach 50km auf 80% geladen. Dafür wurden 52 kWh benötigt. Der Akku wurde mit zusätzlichen 38.5 kWh geladen. Für die Verbrauchsberechnung zieht Spritmonitor diese von den geladenen 52 ab und kommt auf einen Verbrauch von 27 kWh / 100km. Geht man von einem Ladeverlust von 10% aus, wurden aber gut 42 kWh für diese 38.5 kWh benötigt. Und plötzlich sinkt der Verbrauch auf ca. 19.5 kWh / 100km.


    Da nur immer das Delta des ersten und letzten Eintrags einer Messreihe berücksichtigt werden muss, gleichen sich diese Schwankungen wieder aus. Es ist deshalb eher eine akademische Betrachtung.