Einphasig laden kannst du gemäß den meisten Netzbetreibern bis 4,6 Kw.
Der Elroq nimmt sich einphasig max. 3,4 kW.
Einphasig laden kannst du gemäß den meisten Netzbetreibern bis 4,6 Kw.
Der Elroq nimmt sich einphasig max. 3,4 kW.
Leider alles recht schlecht beschrieben..
Aber ich meine auch der Enyak schafft 1 phasig 7.2 kw.
Leider steht mir keine 22kw Wallbox zum testen zur Verfügung.
Auch der Enyaq hat nur 11 kW, also 16 A pro Phase. Man kann sich natürlich eine 22 kW Skoda-Wallbox installieren, um dann den Taycan schneller zu laden. ![]()
Wie gesagt die infos sind dürftig.
Der Link zeigt aber eine tabelle mit 3polig 11kw, 1 polig 7.2 kw.
Im Handbuch unter Universalladekabel sind auch 7.2 und 11kw aufgeführt.
Die Ev Database führt 1 polig 7.2kw ebenfalls auf.
Und ich meine im enyak forum gabs ein thema (muss ich mal suchen) das der enyak beim 1 phasigen laden zwei AC/DC Wandler parallel schalten kan.
In Deutschland regelt die Schieflastverordnung (VDE-AR-N 4100), dass einphasige Verbraucher im Niederspannungsnetz maximal 20 Ampere (ca. 4,6 kW) Strom ziehen dürfen, um die drei Phasen des Stromnetzes gleichmäßig zu belasten und Schäden zu vermeiden. Für Wallboxen bedeutet das, dass einphasige Wallboxen auf 4,6 kW begrenzt werden müssen, da höhere Leistungen (wie 7,2 kW) eine zu große Schieflast verursachen würden. Stattdessen sind dreiphasige Ladesäulen (11 kW oder 22 kW) ideal, um die Last auf alle Phasen zu verteilen
Gruß Handfest
Moin,
um mal zur völligen Verwirrung beizutragen...... ![]()
Die Wallbox/der Ladeziegel sind nur "veredelte Kabelenden mit einem Schalter". Sie können nur den Ladestrom über ein Schütz ein-/ausschalten (hatte ich glaube ich schon erwähnt?!
). Eine Regelung kann dort gar nicht stattfinden.
Die Kommunikation zwischen Auto und Wallbox/Ladeziegel/AC-Säule findet über 1 bzw. 2 Kontakte statt.
1. PP (Proximity Pilot oder auch Plug Present): Da ist nur ein Widerstand drauf (respektive im Stecker des Ladekabels), der der Ladestation mitteilt, für welchen maximalen Strom das Kabel ausgelegt ist.
Bei Wallboxen/Säulen mit fest angeschlagenem Kabel sitzt der Widerstand üblicher Weise direkt im Gerät.
2. CP (Control Pilot oder auch Car Present): Hierüber laufen sowohl die "Meldungen" vom Auto, was es möchte, als auch die "Mitteilung" über den (aktuell) zulässigen maximalen Ladestrom von der Ladestation an das Auto.
Das ist eigentlich völlig simpel (ich lasse die Sicherheitsfunktion mit negativer Halbwelle/Diode und so weg).
Von der Ladestation (ich bezeichne mal Wallbox/Säule/Ladeziegel so, ist einfacher) liegt am CP eine 12V Gleichspannung.
Das Auto meldet (über Widerstände) seinen Wunsch.
Angesteckt: 2,7 kΩ Widerstand zum Schutzleiter. Dadurch zieht es die Spannung an CP von +12 V auf +9 V. Die Ladestation erkennt das und schaltet ein 1kHz Rechtecksignal auf.
Über die Pulsweite des Rechtecksignals wird dem Fahrzeug mitgeteilt, welchen maximalen Ladestrom es ziehen darf.
Wie gesagt, die Ladestation hat keinerlei Einfluss darauf, wie viel Strom das Auto wirklich zieht; es gibt nur den Maximalwert vor!
Lade"wunsch" vom Auto: Es wird ein weiterer Widerstand (1,3 kΩ) zwischen CP und Schutzleiter geschaltet.
Dadurch zieht es die obere Spannung des Rechtecksignals von +9 V auf +6 V. Das erkennt die Ladestation und weiß somit: Das Elektroauto will laden und schaltet das Schütz ein.
Es wird übrigens nicht zwischen 1; 2 oder 3phasiger Ladung unterschieden. Die Ladestation gibt nur den Maximalstrom vor.
Wenn man nun die Ladung "pausieren" will (Sonne weg oderwasweissich), dann teilt die Ladestation dem Auto mit, dass es den Strom reduzieren soll (die Pulsbreite des Rechtecksignals wird verringert) und schaltet dann das Schütz aus.
Dies dient dazu, das Schütz und die Ladegeräte im Auto zu schonen. Schließlich ist es alles andere als optimal, wenn jedes Mal unter vollem "Bums" ausgeschaltet wird. Beim Einschalten regelt das Auto auch langsam den Ladestrom hoch.
Es wird also üblicher Weise nie unter Leistung geschaltet.
Deshalb ist der CP-Kontakt auch etwas kürzer als alle anderen Kontakte. Er trennt zuerst/schließt zuletzt und sorgt dafür, dass der Ladestrom abgeschaltet wird, bevor die "Last"-Kontakte getrennt werden.
Grüße
Torsten
Danke Thorsten!
Alles anzeigenMoin,
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Das Auto meldet (über Widerstände) seinen Wunsch.
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Grüße
Torsten
Das hat mich zunächst etwas irritiert mit dem Wunsch. Das Auto meldet ja nur "bin angeschlossen" und "möchte jetzt laden", richtig?
Das deckt sich absolut mit meinen Erfahrungen, daher danke für diese ausführlichen Informationen.
Da ich meine Wallbox regeln kann, übersteuer ich die Informationen, die das Auto an die Wallbox sendet. Bei meiner Wallbox kann ich vorgeben, mit welcher Stromstärke ich laden möchte, maximal 32 A. Das relativ einfache, mitgelieferte Kabel reduziert sofort die angebotenen 32 A auf 16 A und es kommt ein entsprechender Hinweis von der Wallbox. Nehme ich ein 22 kW Kabel, kommt kein Hinweis, aber der Ladestrom ist auch nur 16 A. Bestimmt der PV Überschuss den Ladestrom, wird auch nur in Höhe des Überschusses geladen, d.h. dem Auto wird nur die Menge gegeben, die vom Dach kommt.
Die Wallbox/der Ladeziegel sind nur "veredelte Kabelenden mit einem Schalter".
Danke für die kurze Übersicht. Viele vermuten aufgrund der Größe mancher Wallboxen ein halbes Umspannwerk darin.
Das mag für den Ladeziegel stimmen, für die Wallbox nicht.
Es steht je nach Hersteller und Anwendungszweck schon etwas mehr dahinter.