Elektroauto-Steuer

  • Vielleicht können unsere Freunde aus Österreich etwas zu diesem Thema beitragen? Denn dort gibt es ja bereits eine Kfz-Steuer für BEV. Lt. ÖAMTC kostet der Elroq 485€ im Jahr.

    Interessant auch die Angaben zur Kfz-Versicherung.

    Soviel zum Thema - bei uns in Deutschland ist alles so teuer und wir werden nur .....t

    Sh. Post #16

    Skoda Elroq 85 Velvet-Rot Metallic

    Land: 🇦🇹

  • Bei uns hier sagt man Spökenkiekeree, wenn die Glaskugel 🔮 zu ungelegten Eiern befragt wird. 8o

    Elroq 60 Essence MJ 27, Smart, Moon-Weiß Perleffekt, 19'' Regulus Anthrazit, AHK

    bestellt 30.4., von LT KW 28 auf Produktion KW 34 /LT 34-37

    seit 8.7. Produktion KW35 / LT KW 39-41 🫩

    Bis dahin unterwegs mit Opel Mokka 1.7 CDTI ecoFlex

  • Aktuell ist es zumindest in Deutschland noch so, dass die Steuerfreiheit von BEV vs. der Hubraum/Leistung- und Abgasklassen- Besteuerung von Verbrenner absichtlich eine Lenkwirkung zugunsten umweltfreundlicher Mobilität gewollt ist. Wenn man dieses Ziel also unterstützt, ist diese Ungleichbehandlung durchaus sinnvoll und kann noch einige Jahre weitergehen (Weniger Verbrenner, müssten dann höhere Abgaben bezahlen (Sei es durch KFZ Steuer, CO preis, Mineralölsteuer etc. damit das Aufkommen insgesamt mindestens gleich bleibt.


    Klar ist aber auch, für immer funktioniert das nicht. in einer Welt in der irgendwann einmal überwiegend BEV fahren muss die Infrastruktur trotzdem weiter finanziert werden. Das schwere Leistungs (früher Hubraum) Starke Verbrenner die Umwelt unnötig mehr belasten und daher höher besteuert werden, lässt sich aus den Umweltpolitischen Zielen ableiten. Dass wie in Österreich leistungsstarke BEV höher besteuert werden, lässt sich aus meiner Sicht weniger umweltsteuerungspolitisch begründen, schließlich ist es hier nicht so, dass der Verbrauch nur aufgrund der größeren Leistung extrem ansteigt, es kann sogar sein, dass diese effizienter sind. Warum werden BEV dann in Österreich entsprechend besteuert? ich denke aus rein aus politischen Gründen.


    Wie könnte also eine Elektroautosteuer bei uns in Deutschland einmal aussehen:

    1. Besteuerung durch Abgabe für Strom analog Mineralölsteuer

    2. Generelle Kilometerabgabe, je nach Fahrleistung

    3. Kfz Steuer anhand Kriterien wie Gewicht, Leistung, Verbrauch, etc.


    1. Halte ich für unwahrscheinlich, zuviele produzieren selbst Strom (PV). Steuer nur für Fahrstrom zuhause schlecht umsetzbar. Abgaben nur an öffentlichen Säulen: Benachteiligt massiv "Ärmere" die zuhause nicht laden können. Strom generell teurer machen ist glaube ich auch nicht beliebt.

    2. Hierzu müssten entweder die technischen Voraussetzungen EU weit vorgeschrieben werden, dann würden Neuwagen die Daten automatisch übermitteln, andere hätten ein technisches "Kästen" das Fahrdaten übermittelt. Sicherlich eine faire Lösung, aber technisch aufwendig und teuer und sicherlich politisch sehr unbeliebt. Man stelle sich vor die Partei XYZ möchte dass sich alle ein Gerät einbauen, mit dem der Staat sieht wer wann wohin fährt. Auch ja natürlich sieht der Staat nur die gefahren Kilometer, das ist wirklich so. Achso das Gerät kostet xxx Euro plus Einbau. Klar alle Neuwagen ab 2025 haben das schon. Oder man verlässt sich darauf, dass die Leute ehrlich ihre Kilometer melden (Wird dann bei der HU überprüft?). da wäre viel Betrugspotential - (Autos wechseln kurz vor der HU den Besitzer etc.)


    Bleibt also wieder 3. ggf. dann mal mit einer Maut. Und ich glaube das ist auch das wahrscheinlichste, irgendwann gibt es auch Steuern auf BEV anfangs wenig dann jedes Jahr mehr.

    Skoda Elroq 50 Tour in Timiano Grün mit: Austattung: Clever (insb. TA und Parken), AHK, TransportPaket, 19" Stahlfelgen, keine WP, kein HEADUP, kein Alufelgen, keine Ambientebeleuchtung, Leder oder Subwoofer. Bestellt 27.01.2025, 09.05.2025 abgeholt. Aktuell 20.000 km (Jan26) und 19,8 kwh Durchschnittsverbrauch.

  • Ich denke auch, dass es auf eine Gebühr für die Benutzung des Strassennetzes hinauslaufen muss. Die technischen Voraussetzungen sind in Deutschland (auch Schweiz) als auch anderen Ländern schon lange vorhanden, die Schilderbrücken der Autobahnen lesen Signalboxen und Kennzeichen.


    Man könnte eine Basisgebühr definieren, die eine Kilometerpauschale pro Jahr definiert. Wer bis 5000km fährt, zahlt weniger als einer mit 10000km. Dazu werden Bundesstrassen in und Autobahnen auch für Pkw mautpflichtigen, mit einem kleineren Satz pro km als Lkw. Auf Benzin und Strom gibt es noch MwSt, bei Benzin zusätzlich eine Klimasteuerungsabgabe.