Die Eltern meiner Liebsten pachten seit Jahrzehnten ein altes Bauernhaus im tiefsten Odenwald (nähe Kirchzell), und wir waren wegen dem Hund über Silvester und jetzt nochmal am Samstag dort - und wurden eingeschneit! In weiser Voraussicht habe ich Noomi im letzten Dorf abgestellt und wir sind den Waldweg zum Haus gelaufen. So zwischen 7 und 10 cm feinster Pulverschnee, was war das traumhaft schön! ![]()
Noomi parkte also den ganzen Tag im Schnee, und etwa 1 Stunde, bevor wir wieder zu ihr fuhren (ein Passat mit Allrad schaffte das locker) habe ich per App die Vorklimatisierung auf 21,5 Grad gestartet - wir hatten da eine Außentemperatur von etwa -4 Grad.
Als ich bei Noomi an kam, war sie schön warm und die Scheiben waren alle frei - Motorhaube und Dach allerdings noch schneebedeckt. Das hat mich allerdings rund 20 Prozent Akku gekostet!
Zum Glück war sie noch ausreichend voll für die Heimfahrt, denn dort im Niemandsland hat es wirklich keine Ladesäulen. Keine!
Die Heimfahrt auf schneebedeckter Fahrbahn habe ich dann zum ersten Mal in meinem Leben mit Heckantrieb gemeistert. Das ging auch mit den dicken Schlappen und Allwetterreifen recht ordentlich und problemlos. In zwei scharfen Kurven wollte das Heck mitteilen, dass es auch noch da ist, aber Noomi war problemlos einzufangen.
Von mir also ein "Juchu" für die Wintertauglichkeit, die durchaus passt - wenn man realistische Erwartungen stellt! ![]()