Spritmonitor Einträge

  • Widersprechen kannst Du gern.

    Ein korrektes Ergebnis wirst Du mit „sich ausgleichenden gerundeten“ Werten aber nicht bekommen.

    Ich habe in meiner Tabelle deutlich mehr Ladungen, die abgerundet würden, als solche die aufgerundet würden. Da würde sich nichts ausgleichen. Und das über 43 Monate (bald 70‘000km), nicht 4000km


    Und was meinst Du mit bezahlten und erhaltenen kWh? Du bezahlst, was Du erhalten hast. Das kann gar nicht Netto(Verbrauch) sein.

    Wenn Du den Nettoverbrauch meinst, bist Du mit den Bordcomputerwerten multipliziert mit der Fahrstrecke weit besser dran als mit den Schätzwerten aus der Škoda-App. Die versucht nämlich die Ladeverluste mit zu schätzen. Und liegt doch oft falsch.


    Du kannst selbstverständlich rechnen, wie Du das magst. Nur ist es nicht für korrekte Angaben geeignet.

    Enyaq iV 80X Founders Edition (01/22) I Smart #1 Premium (06/24) I ZOE Intens (08/20-08/24)

  • Naja, wer mißt mißt Mist.

    Du wendest Genauigkeiten an die sicher keine der Geräte und Methoden zuläßt.


    OK, etws OT aber ich gehe mal ins Detail.

    Ich werde grade an meine erste Gravimetrie erinnert. Erstes Lehrjahr, 1984, Nickel als Dimethylglyoxim. Mein Ausbilder kommentierte mein Ergebnis lakonisch mit: "Falsch" und ließ mich die Analyse nochmal machen. Ich kam zum fast gleichen Ergebnis, "Falsch". Ich hatte das Ergebnis mit 4 Nachkommastellen angegeben weil die Analysenwaage eben das hergab, nur sind alle anderen Geräte wie Meßkolben und Pipetten ein bis zwei Dezimale ungenauer. Und es ist stets die letzte zuverlässige Stelle des ungenauesten Geräts zu verwenden.

    Vile Jahre später wollte ein Kunde Spezifikationsgrenzen festlegen - auf die dritte Kommastelle für Daten wo die erste üblich ist.


    Hier ist es ähnlich.

    Vereinfacht: 70.000 km seien 14.000 kWh, es seinen stets 50 kWh geladen worden.

    Mithin also 280 Ladevorgänge. Wenn die alle maximal abgerundet würden fallen jedesmal 0,5 kWh "unter den Tisch" was zusammen 140 kWh sind. Klingt nach viel sind aber wie du sicher sofort erkannt hast grade mal 1%. Wir sprechen also bei den 20kWh / 100 km aus dem Beispiel von 19,8 - 20,2 kWh je 100 km. Bei allem Respekt, das ist ein Fliegenschiß und innerhalb der intrinsischen Ungenauigkeiten.


    Und du hast Recht, ich bezahle was ich erhalten habe, das ist aber nicht das was ich nutzen kann. Eben da steckt ja der Ladeverlust der in Ladekabel umd Akku in Wärme verwandelt wird. Bezahlt: ja. Verfügbar: nein.

    Ich rechne ohnehin mit den gefahrenen km und den bezahlten kWh.


    Genug der Haarspalterei, Frieden?

    Nach 45 Jahren überzeugtem Verbrennerfahren (Mofa, Moped, Auto, Panzer, Motorrad) nun Elroq 85

    Race Blau, Winter, WP, Sport, Maxx Suite Leder Schwarz, AHK

    "Maiori forsan cum timore sententiam in me fertis quam ego accipiam“

  • Ich habe lediglich erklärt, dass Du ungenau bist in Deiner Tabelle.

    Und wenn ein MID-Zähler an der WB oder die geeichten Zähler am HPC ungenau sind, was soll dann korrekt sein? Die Škoda-App?


    Und Dein Ansatz, Ladeverluste zu erfassen ist mehr oder weniger falsch. Die entstehen primär beim AC Laden. Der ADAC hat das für den MEB erfasst.

    Die Verluste durch Erwärmung beim Laden - wie willst Du die erfassen?

    Die Ladekabel sind so dimensioniert, und beim HPC auch noch gekühlt, dass man dort nicht wirklich von Verlusten sprechen muss. An der WB (7m Kabel) habe ich noch keine Erwärmung festgestellt. Ebensowenig am 6m Originalkabel, welches beim Enyaq dabei war. Bei den möglichen 11kW.


    Und wenn es für Dich ein Fliegenschiss ist, für mich ist das interessant. Und deshalb nehme ich genauere Zahlen.

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  • ...

    Wenn Du den Nettoverbrauch meinst, bist Du mit den Bordcomputerwerten multipliziert mit der Fahrstrecke weit besser dran

    ...

    als mit den Schätzwerten aus der Škoda-App. Die versucht nämlich die Ladeverluste mit zu schätzen. Und liegt doch oft falsch.

    ..

    Oh! Das wäre fatal, statt einfach mal pragmatisch "nur die wahren kWh im Akku zu zählen" ;)

  • Das wäre nicht, das ist so. Die Werte liegen oft weit weg von der tatsächlichen Energiemenge.

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  • Bei der Berechnung im Spritmonitor ist mir ein systemischer Fehler aufgefallen. In der Regel ist er vernachlässigbar, kann aber in einzelnen Fällen zu kurzfristig verwirrenden Ausschlägen im Verbrauch führen.


    Das Problem liegt darin, dass Spritmonitor die Ladeverluste nicht kennt. Solange der Batteriestand zwischen den einzelnen Ladungen gleich bleibt (z.B. 80%), ist die Berechnung korrekt. Ändert sich der Stand (z.B. von 80% rauf auf 90% oder runter auf 60%), muss das Delta vom Verbrauch abgezogen resp. dazu geschlagen werden. Bei kleineren Abweichungen bleibt der Fehler unbedeutend.


    In einem Fall hatte aber ich eine Zwischenladung auf 30% und nach 50km auf 80% geladen. Dafür wurden 52 kWh benötigt. Der Akku wurde mit zusätzlichen 38.5 kWh geladen. Für die Verbrauchsberechnung zieht Spritmonitor diese von den geladenen 52 ab und kommt auf einen Verbrauch von 27 kWh / 100km. Geht man von einem Ladeverlust von 10% aus, wurden aber gut 42 kWh für diese 38.5 kWh benötigt. Und plötzlich sinkt der Verbrauch auf ca. 19.5 kWh / 100km.


    Da nur immer das Delta des ersten und letzten Eintrags einer Messreihe berücksichtigt werden muss, gleichen sich diese Schwankungen wieder aus. Es ist deshalb eher eine akademische Betrachtung.

  • Moin,


    so lange wie nicht immer und überall die Ladeverluste angegeben/berücksichtigt werden, bleibt es Augenauswischerei. 8)

    Man stelle sich mal beim Verbrenner 10% "Tankverluste" vor.... 8|


    Grüße

    Torsten

    Elroq 50 in energy-Blau mit den Paketen Loft, Smart und Winter

  • Man stelle sich mal beim Verbrenner 10% "Tankverluste" vor.... 8|

    Die Verheizen dafür > 70% des Benzins.


    Für die Herstellung von Benzin wird ein Wirkungsgrad von ca. 80% in DE angenommen. Beim Strom hängt der Wirkungsgrad stark von der Produktion ab (Kohle 38%, Erdgas 55%, Wasser, Wind und Solar 100%). Dazu kommen Transportverluste von 6% (Wiki "Well-to-Tank").


    Über alles betrachtet relativieren sich die 10% Ladeverluste. Trotzdem sollten sie in Zukunft minimiert werden.

  • Moin,


    es ging (mir) darum, dass man diese "Tankverluste" (die es ja nicht gibt), im Gegensatz zu den Ladeverlusten nicht extra bezahlt. ;)

    Weil, "nur" 10% sind bei 20kWh/100km 2kWh/100km, also 22kWh/100km.

    In Geld: Bei 30 Cent/kWh sind es 60 Cent/100km, bei 60 Cent/kWh 1,20 Euro/100km MEHR!

    Bei 10.000km/Jahr sind das immerhin 60 bzw. 120 Euro/Jahr. ?(


    Grüße

    Torsten

    Elroq 50 in energy-Blau mit den Paketen Loft, Smart und Winter

  • Die Tankverluste gibt es auch bei Benzin, sind aber in einem nicht messbaren, oder aber nicht relevanten Bereich.

    Benzin verdunstet und deshalb gibt es inzwischen die Absaugung am Zapfhahn,um die Benzolbelastung an der Tankstelle herunterzuschrauben.


    Aber klar, sieht beim Elektro ganz anders aus.

    Elroq 85: Graphite Grau Metallic, Innenaustattung: Lodge, Felge: 19´ Regulus Anthrazit

    Sonderaustattung: Maxx, Sport, Gepäcknetztrennwand und Wärmepumpe.

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