Die Ladekosten sind eine Ungerechtigkeit. Hausbesitzer zahlen nur den normalen Strompreis, mit PV-Anlage noch nicht mal den, während Bewohner einer Mietwohnung sehen müssen, wo sie überhaupt laden können und dabei werden sie mit dem 2-3-fachen Preis auch noch abgezockt.
Ich (Wallbox ja, PV leider nicht machbar) habe heute mal wieder die Optionen in meinem Umfeld gecheckt.
Bei Aldi könnte ich für 29 cent laden, aber nur wenn ich nicht versehentlich die EnBW-Karte (ehemals ADAC) dranhalte, sonst kostet es 74 cent, oder mit der aktuellen ADAC-Karte (Aral) 75 cent. An anderen Säulen in der Umgebung zahlt man auch gerne mal 89 cent, es sei denn man hat das Abo vom Anbieter, das sogar dann günstiger ist, wenn einen Tarif ohne Grundgebühr wählt. Der Gipfel der Abzocke sind die "Blockiergebühren", die z.B. verhindern, dass ein Laternenparker sein Auto über Nacht auflädt, selbst wenn nebenan noch genug freie Ladeplätze sind.
Es ist wirklich seltsam, dass unsere sonst so regelungswütigen Politiker in Berlin und Brüssel da so gar nicht aktiv wurden bisher, von Wortbeiträgen mal abgesehen. Jegliche Fördermaßnahmen für E-Autos gehen so ins Leere, bzw. fließen an Leute, die sie eigentlich gar nicht bräuchten. Und eine "Preistransparenzstelle", wie im verlinkten Artikel angekündigt, klingt zunächst mal nach Bürokratie.