Beiträge von Patrick84

    Ich kann sehr gut nachvollziehen was Speicher hier beschreibt. Auch ich habe Stelle bei denen die Kartendaten falsch sind und wiederkehrende Stelle wo er das Schild der Abfahrt auf der Autobahn immer als 80kmh auf der A5 falsch deutet. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden, denn: Der Spurhalteassistent funktioniert bei mir fehlerfrei und angenehm unauffällig. Sollte ich doch mal etwas "aus er Spur geraten wird sanft zurückgeführt" und das lässt sich auch problemlos übersteuern. Blinken ist natürlich Voraussetzung und ich würde mich freuen wenn dies dazuführt, das wieder mehr Autofahrer ihren Richtungsanzeiger verwenden, dann muss ich weniger meinen Mittelfinger verwenden ;)

    Was den TA angeht so nutze ich ihn viel auf längeren Fahrt und auch fast immer auf der Autobahn. Für mich ein gutes Gefühl egal ob nachts oder abgelenkt zu wissen, auch wenn ich mal kurz unaufmerksam bin, der Elroq hält die Spur und den Abstand und er reguliert für mich sehr passend die Geschwindigkeiten. Selten korrigiere ich durch kurzes Ziehen am TA Hebel, das die aktuelle Änderung falsch oder ungewünscht war (Fehlerhafte Tempo 80 Erkennung) und manchmal regele ich ihn durch mehrmaliges Tippen 5-6kmh/h über die zulässige Höchstgeschwindigkeit um besser mitzuschwimmen. Das er sich dabei grundsätzlich an das Speedlimit hält ist für mich logisch und wir werden in Zukunft mehr Autos haben sie sich punktgenau daran halten durch die Assistenzsysteme. Klar sind 125 kmh bei 120 auch ok aus meiner Sicht, aber insbesondere das Drängeln und100+ fahrfen bei 70 und 80kmh verstehe ich sowieso nicht, es gibt schließlich einen Grund für die Beschränkung. Es zeigt sich mir wer grundsätzlich die Technik und die Regeln ablehnt, hält sich selbst für besser und handelt relativ egoistisch. Über die Fehlfunktionen darf man sich natürlich beschweren und dann auch für sich entscheiden etwas weniger zu nutzen aus diesem Grund.

    Am Beispiel der Steuer in der Schweiz, aber auch an den Überlegungen einer Kilometerbasierten Maut(Nutzungssteuer) für e Autos in Groß Britannien, zeigt sich wie schnell ein finanzieller Vorteil von E Autos (KFZ Steuer, geringere Kosten fürs Laden statt Tanken, ..) ins Gegenteil verkehrt werden kann. Ich bin gegen Kaufanreize, aber der Hebel über geringere, wie in dem Fall Deutschlands Null Steuern hilft neben dem Ausbau von Schnellladern und transparenteren günstigeren Strompreisen aus meiner Sicht am Meisten. Aus Ökologischen und Ökonomischen Gründen muss es günstiger sein ein E Auto statt ein Verbrenner zu fahren. Wenn wir aber über eine Zeit nachdenken nach 2025, wo sich E Autos durchgesetzt mindestens aber weit verbreitet haben, ist auch klar dass irgendwann wenn viele /fast alle elektrisch fahren wir E Autofahrer auch an den Infrastrukturausgaben für den Straßenbau und Erhalt beteiligt werden müssen: Und da bleiben dann eben nur die Möglichkeit einer Nutzungsabgabe (Zeit und Kilometer), einer zu berechnenden Pauschaule (früher oft Hubraumn mal x Euro, heute Gewicht, Leistung ...) oder durch die Steuer auf das Laden (was Steuern auf Tanken entspricht), wobei Stromsteuer auf Laden am schwierigsten ist, da PV Eigenverbrauch schlecht besteuert werden kann. Freuen wir uns erstmal über 10 Jahre Steuerfrei hier.

    Um es vielleicht für "Neue" zusammenzufassen: Weniger Heiztemperatur und dafür Lenkrad und Sitzheizung spart etwas Energie, insbesondere wenn die Fahrt kurz ist. Ob man auf die Annehmlichkeit der Wärme verzichten möchte oder für ein paar Kilometerreichweite bei 16 Grad Stundenlang fahren würde ich persönlich beides mit Nein beantworten. Klimaautomatik funktioniert super und morgens in ein warmes Eisfreies Auto steigen ist toll. Also AC an und auf 22 Grad vorkonditioniert :)

    An alle die sich an einen Fehler und Störungs-Thema fragen ob sie die richtige Wahl getroffen haben: Bei nun 100.000 Elroqs und ein paar Berichten hier lässt sich zumindest klar zeigen, das es keine schwerwiegenden Serienprobleme noch Auffälligkeiten in größerer Zahl gibt. was diverse Kühlungs- Klima und Wärmepumpenprobleme angeht, so war dies auch in der Vergangenheit oftmals die Schwachstelle meiner Autos. ZU Wärmepumpen wurde bereits an anderer Stelle ausführlichst diskutiert: So oder so gilt aber eure Klimaanlage und die Wärmepumpe haben nichts mit der Batteriekühlung zu tun. Als meine AC Klimanlage defekt war, konnte sonst soweit weiter normal nutzen, und das ist auch gut so.

    Wer keinen Ladeverlauf hat, muß über die App (Profil -> kontaktieren Sie uns) Kontakt aufnehmen. Auf die Standardmail-Antwort nochmal antworten mit Erklärung... das löst dann die nächste Supportstufe aus. Die Kollegen haben mir das dann freigeschaltet bzw. im Profil was repariert. Danach wurden alle folgenden Ladevorgänge aufgeführt. Frühere Ladevorgänge waren nicht verfügbar.

    Krass das war vor 6 Monaten bei mir auch so, ich dachte das hätten sie mittlerweile gefixt, aber ja das ist für Lösung, damals wie offensichtlich heute

    ich versuche es gerne nochmal:


    EN 16662-1

    • Europäische Norm, seit 2020 gültig.
    • Ziel: Harmonisierung der Anforderungen an Schneeketten und andere Gleitschutzvorrichtungen in der gesamten EU.
    • Gilt für Fahrzeuge der Klassen M1, N1, O1, O2 (PKW, leichte Nutzfahrzeuge, Anhänger).
    • Umfasst alle Materialien (Metall, Textil, Hybrid).
    • Prüft Sicherheit, Leistung, Haltbarkeit, Montagefreundlichkeit unter winterlichen Bedingungen.
    • Vorteil: Wer EN 16662-1 erfüllt, ist EU-weit konform

    ÖNORM (z. B. V5117, V5119)

    • Österreichische nationale Norm, traditionell sehr streng.
    • Historisch: ÖNORM V5117 galt nur für metallische Schneeketten.
    • Anforderungen: hohe Materialqualität, extreme Belastungstests, speziell für alpine Bedingungen.
    • Wird in Österreich bei Schneekettenpflicht oft gesetzlich vorgeschrieben (nur ÖNORM-konforme Ketten erlaubt).
    • Seit Einführung der EN 16662-1 wurde die alte ÖNORM V5117 offiziell zurückgezogen, aber in der Praxis wird sie weiterhin als Qualitätsmaßstab gesehen.
    • Aktuelle ÖNORM-Versionen basieren auf EN 16662-1, enthalten aber zusätzliche Prüf- und Eigenüberwachungsvorgaben für Hersteller.

    Kurz gesagt

    • EN 16662-1 = EU-weiter Standard, deckt alle Materialien und Länder ab.
    • ÖNORM = nationale Norm mit besonders strengen Anforderungen, historisch für Metallketten, heute angepasst an EN 16662-1, aber mit Zusatzauflagen.
    • Für Österreich gilt: Bei Schneekettenpflicht müssen Ketten ÖNORM-konform oder nach EN 16662-1 zertifiziert sein.


    Heißt für mich: ÖNorm ist strenger aber EN 16662 ist ausreichend auch in Österreich wo Schneeketten vorgeschrieben sind, da sich auch Östereich nicht gegen einheitliche Normen hier wenden kann und die EN 16663 mittlerweile integriert und akzeptiert wurde. Wie du also aus EN 16662-1 herauslesen kannst dass diese nicht gilt verstehe ich nicht