Beiträge von EV67

    Ich verstehe offen gestanden nicht ganz das Interesse an 5.4.4, zumindest wenn man keine Probleme hat und das Fahrzeug in Deutschland betreibt.
    So wie es sich mir darstellt
    - 5.4.4 (Stabilität + Bugfixes)
    - 5.6 Funktionserweiterungen zu Ladeleistung, Assistenz, UI, Navigation
    5.6 sollte also wirklich was bringen.

    Mein Fahrzeug Elroq85 mit Baudatum 06/25 mit SW3748 und Gateway 0561 ist bisher weitgehend OK. Das Fahrzeug ist mit 3748/0561 für 5.4.4.und 5.6 updatefähig und sollte etwa bis Ende Mai 5.4.4 bekommen und Juli bis August 5.6. Vielleicht geht es auch schneller.


    5.4.4 soll angeblich einige Glitches beim Build 3748 u.a. beim Aufstarten beheben. Ich bin immer etwas nervös wenn Releases ausgerollt werden wo man am Aufstarten ändert. (Alles Hörensagen, kann natürlich nicht stimmen). Meine Vermutung ist übrigens auch dass der durchlaufende Bildschirm ein Aufstartfehler ist.


    Sobald 5.4.4 und 5.6 drauf sind werde ich mal einen Vergleich der Programm- und Datenstandsnummern aller Steuergeräte machen und schauen wo wirklich was geändert wurde.

    Meine Meinung (nicht die von Wikipedia):
    Bisher:
    - E³ 1.x Architektur (VW Sprech)
    - Linux-basiert aber embedded Linux + Automotive Middleware
    (kann ich mir nicht verkneifen: Die Middleware ist das Interessante nicht das Android. Wollte mal VW kontrollieren. Ist aber in Realität eine ziemlicher Gemischtwarenladen mit Lieferanten)
    - kein Android als Hauptbetriebssystem
    - Keine AOSOP
    - JAVA als Programmiersprache aber nicht als Systembasis

    Neu:
    - E³ 2.x
    - AAOS - Basis (Android Automotive)
    - Eigene Schicht von VW drüber
    - Android ersetzt nur den Infotainment-Teil, nicht die Fahrzeug-Middleware insgesamt
    - Middleware ändert sich aber auch --> mehr in Richtung Autosar Adaptive + Posix/Linux

    Travel Assist hängt als System stark an der Middleware, weil verteilt auf die einzelnen Steuergeräte wie Radar, Kamera, ...... Fazit AAOS spielt für die Funktionalität von Travelassist weniger eine Rolle.

    Auch wenn es jetzt vielleicht etwas kleinkariert ist. Der Elroq kann nicht segeln im Sinne wie es Verbrenner tun. Dort wird entweder vom Fahrer "der Gang rausgenommen" oder das automatische Getriebe trennt den Antriebsstrang mechanisch.
    Beim Elroq (wie bei den meisten BEV) hängt der Motor immer direkt verbunden an den Rädern.
    Je nach Einstellung bremst der Motor bzw. Rekuperiert die "Bremsleistung" mit Verlusten in die Batterie. In "N" wird der Motor auf "Nullregelung gestellt" und das Fahrzeug fühlt sich an als wäre eine Kupplung offen aber er dreht natürlich mit der gleichen Geschwindigkeit wie in D mit all seinen Verlusten. Beim Betätigen des Bremspedals wird dann immer mit der mechanischen Bremse gebremst.
    Mit dem Schalten auf N kann man in speziellen Fällen etwas holen. Die meisten werden das nicht schaffen. Im Internet wird da viel Unsinn dazu erzählt.

    Ich habe eine KI (kostenpflichtige Version) losgeschickt mit folgendem hier vereinfacht beschriebenem Prompt, der zu meinem Auto passt:

    Du bist ein Forscher, der den Batterieverschleiß von Elektroautos prognostiziert.

    Erstelle dazu ein Batteriemodell mit folgenden Randbedingungen.

    - Wissenschaftliche Studien, z.B. von Stanford University

    - Aktuelle NMC Zellchemie mit hohem Nickelanteil (high performance)

    - 77 kWh Nettokapazität und 19 kWh pro 100 km für den Verschleiß pro km

    - Fahrzeuglaufleistung 12000 km pro Jahr

    - Laderegime: 70% AC Laden bis 80%, 25 % HPC Laden bis 80%, 5% Laden bis 100%

    - Der SOH beschreibt das Verhältnis tatsächliche Speicherkapazität zu Normkapazität 77 kWh

    - Im Neuzustand hat die Batterie 82 kWh brutto, d.h. der SOH ist >100%


    Sobald das Modell fertig ist möchte ich Dir Fragen zur Prognose stellen

    1. Wann wird der SOH vermutlich unter 100% fallen: Laufzeit in Monate und Kilometer

    2. Wann wird der SOH vermutlich unter 90% haben: Laufzeit in Monate und Kilometer

    Das Ergebnis war ein längerer Bericht inklusive Quellen und Modellparameter, die ich als plausibel einschätze. Das Modell könnte jetzt natürlich verfeinert werden.

    Erste Abschätzung:


    SOH < 100%: grob 42–60 Monate

    SOH < 90%: grob 10–13 Jahre


    Habe natürlich gleich mal ins BMS geschaut. Mein Auto ist heute 9 Monate alt und VW-BMS Wert SOH ist 100%. Bin gespannt wann es unter 100% geht.
    Sollte die Bruttokapazität nur 79 kWh gewesen sein, dann nach diesem Modell Faktor 2 schlechter!
    Der starke Unterschied zur 82-kWh-Variante kommt daher, dass der anfängliche Puffer über 77 kWh deutlich kleiner ist: statt rund 6,5% nur noch rund 2,6%.


    Bei 79 kWh brutto statt 82 kWh:

    • SOH < 100%: nach etwa 19 Monaten bzw. 18.900 km

    • SOH < 90%: nach etwa 102 Monaten bzw. 101.600 km

    Leasing ist sicher kein Problem. Langfristig weiß man aktuell nicht was aus Ford in Europa inklusive Händlernetzt und speziell bezüglich ihrer E-Strategie wird. Ich finde Ford ja eine Bereicherung am Markt und sie sind mir lieber als Opel. Als Privatkäufer wäre mir Ford zu unsicher.

    Elroqfan Danke für den Hinweis. Dann nehme ich das zurück. Bei mir wars noch egal, ich hatte das erst nach 2 Monaten abgeschlossen.
    Obwohl ich online bei VW (Skoda) abgeschlossen hatte, kam dann noch ein Dankschreiben von meinem Händler. Gab also Provisionen o.ä..

    Das ist heftig. Das Auto steht ja draußen und bisher war Bodenseekreis nicht außergewöhnlich günstig. Fairerweise muss man ergänzen, dass der Vertrag schon seit 2025 läuft. Vielleicht verschieben sich die Regionalklassen in 2026.

    Dann schicken wir die Tabelle mal an die KI und bekommen folgende Einschätzung (wer hätte das gedacht :-))


    🔹 1. Der Elroq ist ein typisches „Best‑Ager‑E‑Auto“

    Die Käufer sind überwiegend 40–69 Jahre alt, also Menschen mit:

    - stabilen Einkommen

    - hoher Zahlungsbereitschaft

    - Interesse an moderner Technik

    - Fokus auf Komfort und Sicherheit

    🔹 2. Preis und Positionierung schließen junge Käufer weitgehend aus

    Der Elroq liegt preislich und technisch in einem Segment, das für viele unter 30:

    - finanziell schwer erreichbar ist

    - weniger relevant ist (Carsharing, ÖPNV, kleinere Fahrzeuge)

    🔹 3. Die 70+‑Gruppe ist kleiner als erwartet

    Trotz hoher Kaufkraft in dieser Altersgruppe scheint der Elroq:

    - zu technisch komplex

    - zu neu

    - zu sehr auf Assistenzsysteme und Digitalisierung ausgerichtet

    → Ältere Käufer bevorzugen oft vertrautere Modelle.

    🔹 4. Die Umfrage zeigt eine klare Zielgruppenfokussierung

    Die tatsächliche Käufergruppe ist deutlich älter als die deutsche Durchschnittsbevölkerung.

    Das spricht für ein Fahrzeug, das:

    - rational gekauft wird

    - weniger Lifestyle‑orientiert ist

    - stark von praktischen Erwägungen geprägt ist (Reichweite, Platz, Preis‑Leistung)