Beiträge von EV67

    Ich habe auch keinen festen Endtermin für unseren Elroq. Allerdings rechne ich nicht damit, dass nach mehr als 10 Jahren die Onlinefunktionalität oder Bugfixing noch gewährleistet sind. Auch ist die Entwicklung hin zum SDV und besseren Assistenzsystemen, Ladezeiten usw. sind nicht aufzuhalten. Mal abwarten.

    Wenn es aber so lange laufen soll, dann würde ich schon maximalen Komfort reinpacken. Das verstellbare Dämpferpaket finde ich lohnend.


    Generell sollte die Batterie für die lange Nutzung kein wirkliches Problem sein, vermutlich wird die kalendarische Alterung dominieren. Man kann sich ja von einer KI mal eine Prognose machen lassen (bei Bedarf liefere ich Euch einen Prompt).
    Die 77 kWh Batterie vom 85er ist bei der langen Laufzeit fast schon ein Muss, da sie länger hält als die kleinen Batterien bei gleicher Nutzung.

    Ja die Breite nervt mich. Mein Garagentor ist 2,60 m. Schlimmer ist aber der Baustellenbereich. Gerade LKW kann man kaum noch überholen (ja ich weiß bei angezeigten 2,10 darf man auch nicht).


    Zur Werkstatt. Der Hochvoltschein ist nett aber genauso wichtig ist der Softwarezugang. Die Werkstatt sollte mindestens einen ODIS Basis Zugang oder den High End Zugang haben und etwas davon verstehen. Man kann durchaus ein Steuergerät totflashen! VCDS ist Hobby und reicht definitiv nicht.
    Ich würde in der Anfangszeit eigentlich auf eine Marken oder Partner-Werkstatt setzen.

    Die Verlängerung der Garantie kann man auch noch bis zu 3 Monate nach Kauf abschließen. Kostet nicht mehr.

    Wir versichern bei skoda/VW

    Sf 25 = 67€ mtl


    Plz 45470

    Was bekommt man dafür?
    Haftplicht/Kasko/Eigenbeteiligung/jährliche Laufleistung/Werkstattbindung? Ansonsten ist es schwer vergleichbar. Meine Frau hat den Elroq mit SF26, 15tkm und 500 € Eigenbeteiligung, 100 Mio. € Deckung, HP und VK mit Werkstattbindung im Bodenseekreis für 436 € p.a. (36 € p.m.) versichert. Das fand ich schon recht hoch. Wir waren aber an den Versicherer gebunden.

    Zur KI
    Das kann man machen aber es hängt natürlich von der Herangehensweise ab. Ich habe mir ein Batteriemodell von Open AI für mein Fahrzeug und meine Fahrparameter just for fun erstellen lassen. Wenn man die richtigen Vorgaben macht (z.B. Verwende als Grundlage Studien vom SLAC Stanford Battery R.) und die Parametrierung, Formeln und die Quellen sich offenlegen lässt und plausibilisiert, dann ist KI ein mächtiges Werkzeug zur Modellerstellung. Was auch geht, ist die Analyse der gespeicherten Steuergerätedaten (vorher persönliche Daten und FIN natürlich löschen). Ich habe früher beruflich so etwas gemacht, kann das also gegenprüfen und bin ob der Genauigkeit der Einschätzungen durch die KI noch immer überrascht.


    Zum Verbrauch
    Mir ist nicht ersichtlich, ob Ladeverluste enthalten sind oder nicht. Falls die KI auf Foren, Influencer etc. zurückgreift, dann ist das vermutlich nur teilweise oder nicht drin. Ist die Quelle der ADAC Test (stets explizit mit Laden), seriöse Zeitschriften oder die Typprüfung dann ist es dabei.

    Hallo, ich wollte mich ja melden, wenn ich in der Werkstatt war. Weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich wurde genötigt den Werkstattauftrag zu unterschreiben in dem unter anderem stand, dass ich die Kosten trage, wenn kein Defekt festgestellt wird. Da ich mir sicher bin, dass es ein Defekt, oder Fehler ist, wenn ich die Standheizung bei niedrigen Temperaturen nicht nutzen kann, habe ich unterschrieben. Es waren mindestens 10 Tage an denen ich morgens und abends keine Standheizung nutzen konnte. Dann kam das Ergebnis: im Fehlerspeicher gab es nur einen Eintrag über einen Batteriefehler und der ist über 3 Wochen alt. Das war kurz bevor ich nach einen Termin gefragt habe (frühester Termin nach 3 Wochen). Die Batterieprüfung ergab keine Auffälligkeiten. Somit handelt es sich nicht um einen Garantiefall und ich muss tatsächlich die Kosten von über 80€ + 60€ für den Leihwagen selbst tragen. Ich werde das nicht auf sich beruhen lassen und zur Not gehe ich rechtlich vor.

    Hilft jetzt natürlich nicht mehr. Vielleicht sollte man bei der betroffenen Skoda-Werkstatt vorher von einer freien oder Selbstschrauberwerkstatt einen Fehlerauszug ziehen lassen. Das ist in 10 Minuten erledigt.
    Um Mal ein Gefühl zu geben. Mein Elroq ist 7 Monate alt und hat bei 7500 km aktuell 67 abgelegte Fehlereinträge im Speicher. Davon 3xPrio 1 und 7xPrio 2 und 3x Prio 3, Rest unerheblich. Für mich ist nichts schlimmes dabei.

    Mir wurde erklärt das es einen Leihwagen

    in D nur gibt wenn ich liegen bleibe und der Wagen nicht mehr fährt . Wenn ich selbst auf das Gelände fahre gibt es für berechtigte

    Mängel die Reparatur und keinen Leihwagen.

    Da ist Skoda nicht allein. Bei einem meiner Vorgängerfahrzeuge wurde mir nach dem Online-Support mit Fehlerspeicheranalyse wegen Warnlampe vom Herstellerkundendienst eines deutschen OEM explizit geraten "Sie können noch problemlos nach Hause fahren, aber ich empfehle liegenzubleiben damit Sie beim Ersatzwagen besser gestellt sind. Das betroffene Ersatzteil ist übrigens gerade schwer beschaffbar..". War bei mir letztendlich kein Thema wegen Dienstwagen.

    98km (fast) nur Autobahn, 20km mit 80 (war begrenzt); den Rest 120. Eco-Modus.

    Durchschnitt 20,7kWh/100km

    Außentemperatur 13 Grad; Reifendruck 2,9 Bar.


    Begeisterungsstürme löst das bei mir immer noch nicht aus .... :(

    Die Werte sind auch für 13°C zu hoch. Vielleicht liegt es an der ungünstigen Antriebskonfiguration beim 50er. Was steht im CoC unter Punkt 49 bei Dir.
    Bei meinem 85er steht bei hoch 144 Wh/km und bei Extra-hoch 204 Wh/km. Ich fürchte der 50 ist da deutlich schlechter oder hat ein Problem.

    Die beschlossene Förderung ist für mich als Steuerzahler aus mehreren Gründen Unsinn. Das Geld könnte sinnvollere "Projekte" fördern.
    Wenn jetzt die EU noch mit reguliert, dann wird es bestimmt was.
    Was man beachten sollte ist dass ein entscheidender Hebel für die stromintensive Zellproduktion die Kosten und politisch gewollt der CO2 Fussabdruck vom Strom sind.
    Deutschland kann da inzwischen beim Strom weder vom Preis noch beim CO2 mit Frankreich oder Schweden konkurrieren.

    Ein paar Anmerkungen zur ursprünglichen Frage

    1. Technische Grenzen
    Technisch ist das maximale Rekumoment in der Regel von der Batterie bestimmt. Die E-Maschine (aka Motor) kann im Schub (= Reku) ähnlich viel liefern wie im Zug ( = Motorleistung). Man legt zwar in der Regel nicht ganz symmetrisch aus, aber das spielt hier keine wichtige Rolle.
    Die Batterie kann analog dem Laden am DC Kabel abhängig von SoC, Temperatur, Zellchemie ... unterschiedliche Maximalwerte verkraften. Unter guten Bedingungen sind >>100 kW kurzzeitig möglich bzw. Stand der Technik beim Rekuperieren von BEV und PHEV.

    2. Tatsächliche Arbeit kWh beim Rekuperieren bergab.
    Der Wert wird von vielen überschätzt. Um konstant 80 km/h bei 10% Steigung mit ausschließlich Reku zu bremsen braucht es ca. 44 kW Bremsleistung. Die Dauerleistung liegt m.E. beim Elroq darüber, d.h. er kann dauerhaft damit bremsen solange die Batterie nicht zu voll wird.

    3. Betrachtung Großglockner (Nordrampe)

    Wenn SoC ausreichend niedrig und Batterie gut konditioniert, dann sollte fast alles in die Batterie fließen können solange man vorsichtig fährt. Sportliches Fahren mit hartem Anbremsen und Herausbeschleunigen auf dem Punkt lassen wir außen vor.
    Die Nordrampe hat ~1680 Höhenmeter. 2000 kg Gewicht haben also ca. 9 kWh potentielle Energie. Mit Umwandlungsverlusten und etwas hektischem Bremsen kann man vielleicht 7 kWh Rekuperieren bzw. beim SoC um 10% aufladen.

    4. Der Großglockner ist ein Prüfungsprogramm beim VW Konzern. Der MEB wurde also dort auch getestet.

    ich habe mal die KI gefragt ob die CATL Akku besser ist als der LG Akku. Hier was Ergebnis:


    Der CATL-NMC-Akku im Škoda Elroq 85 gilt als besonders langlebig und ist in der Praxis etwa 20–40 % haltbarer als vergleichbare LG Energy Solution Akkus.

    Lass Dir mal die Quellen anzeigen. Der Co-Pilot verweist beispielsweise bei Anfragen zum Elroq auf ein ominöses "elroq-forum" :)
    Wenn wir hier also Unsinn erzählen, dann wird das über KI weiterverbreitet.

    Die Plug-in Verbräuche hängen extrem am Nutzerkreis. Häufig werden diese als Dienstwagen gefahren.
    Mit Tankkarte und ohne Anreiz scheuen die meisten den Ladeaufwand und fahren wegen fehlender Reichweitenangst auch schon mal schneller auf der Autobahn.
    Als bei meinem ehemaligen Arbeitgeber die elektrische Nutzung eine Zeit lang belohnt wurde, gingen sofort die Fahreinteile im E-Fahren nach oben.